READY FOR TAKEOFF

Game Preview Week 2, 2021

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Das erste Mal in der 62-jährigen Geschichte der Jets/Patriots Rivalry treten beide Teams gegeneinander mit Rookie Quarterbacks an. 
Beide Teams konnten ihr erstes Spiel nicht gewinnen und schielen nun auf ihren ersten Saisonsieg. Neben dem Duell der QB’s kann das Matchup der Head Coaches kaum unterschiedlicher sein: Während bei den Patriots der 69-jährige Bill Belichick in sein 27. Jahr als Head Coach geht, steht auf der Seite der Jets der erst 42 Jahre alte Robert Saleh in seinem ersten Jahr als HC.

Wird die Erfahrung gewinnen oder kann es doch eine Überraschung geben?

Kickoff

Sonntag, 19.09.2021 19.00 Uhr

Ort

MetLife Stadium, East Rutherford, New Jersey

Live

Das Spiel ist in voller Länge über den ran Stream (deutscher Kommentar) und den GamePass (Originalkommenatr) zu sehen. Außerdem in der Konferenz von DAZN und Redzone

Letztes Aufeinandertreffen

2021, Week 17: Jets (2-13) 14 vs. Patriots (6-9) 28

All Time: 54-69-1

Fast Check New England Patriots

Ex-Jets im Roster

LB Harvey Langi, DE Henry Anderson

Season Record 2020 

7-9

Bisheriger Saisonverlauf

Im ersten Spiel musste man sich im eigenen Stadion den Miami Dolphins geschlagen geben. Am Ende stand es 16-17 und wenn man sich die nackten Zahken anschaut, kann man sich fragen, wie das eigentlich passieren konnte. Die Patriots hatten mehr als 13 Minuten länger Ballbesitz als die Fins, generierten 136 mehr Yards und mit 24 1st Downs satte acht mehr als Miami. Jedoch fumblete man den Ball ganze viermal, wovon zwei zu einem Turnover führten. Zusammen mit den 84 Penalty Yards aus acht Strafen (Miami: fünf Strafen für 28 Yards) dürfte hier wohl der Hase im Pfeffer gelegen haben.

Rookie QB Mac Jones, auf den viele Augen gerichtet waren, konnte ein sehr starkes Debüt abliefern (29/39, 281 Yards, 1 TD, 0 INT, PFF Grade: 78,3).

Offense

Zwei Dekaden war die Offense mit einem Wort zu beschreiben: Brady. Doch seit 2020 müssen sich NFL Fans mit Blick auf die einst graue Maus der NFL (ja, vor der Brady/Belichick Ära waren die Patriots nahezu irrelevant) auf ein anderes Gesicht einstellen. Zuerst stand letztes Jahr Cam Newton auf der QB Position – ein gescheitertes Projekt. Dies wurde nun beendet, indem man Newton entließ, da sich in der Offseason der ehemalige Alabama QB und 15th Overall Pick Mac Jones durchsetzte.
Nach einem starken Debüt soll er nun die Patriots in eine neue Dynastie führen. Sein erstes Spiel zeigte ihn in einer typischen Rookierolle ohne viel Adjustments – Gamemanager ist auf jeden Fall und ganz offensichtlich sein Floor.

Auf RB ist Damien Harris der Starter für die Aufgaben im Laufspiel, während James White die Rolle des Pass Catching Backs übernimmt. Man gab den ehemaligen 1st Round Pick Sony Michel in der Offseason für zwei Day 3 Picks nach LA an die Rams ab.

Das hauptsächlich gespielte Personnel im ersten Spiel war ein 12 Personnel, was wenig verwundert, wo man sich in der Offseason doch mit den beiden besten Free Agents auf dieser Position, Jonnu Smith und Hunter Henry, verstärkte. Der dritte TE im Bunde ist Devin Asiasi, der im ersten Spiel nicht zum Zug kam.

Bei den Wide Receivern ist das Outside Starter Duo Nelson Agholor und Kendrick Bourne, während über die Slot Jakobi Meyers eingesetzt wird – eine eher uninspirierende Gruppe.

Die Offensive Line ist – unabhängig von den Startern – schon lange eine Stärke der Patriots. Jedoch sah man im ersten Spiel nicht viel davon. Das Run Game lief schleppend (ja, Damien Harris erzielte zwar 100 Yards, jedoch wird dies von einem 35 Yard Run geschönt. Diesen ausgenommen waren es 65 Yards aus 22 Versuchen) und die Interior Line war für sieben QB Pressures verantwortlich. Left Tackle Isaiah Wynn ließ ebenfalls vier davon zu und RT Trent Brown verletzte sich und wird auch gegen die Jets fehlen.

Defense

Die Defense der Patriots ist für den Gegner eigentlich immer ein Problem – allein, weil Bill Belichick eins der besten Masterminds auf der defensiven Seite ist, die jemals im Football aktiv waren.

Der Passrush der Patriots muss einen kleinen Schlag verkraften, denn mit Kyle Van Noy fehlt ein zurückgeholter Key Player, der im ersten Spiel einen Sack erzielen konnte.

In der Offseason holte man sich mit Matthew Judo von den Baltimore Ravens einen der Top Free Agents im Passrush. Dieser konnte auch gleich mit drei Pressures und drei Tackles eine solide Partie abliefern.

In der Secondary hat man ein alterndes Safetyduo aus Adrian Phillips und Devin McCourty, die jedoch noch sehr gut im Saft stehen, und auf CB eher weniger Stärken, nachdem Stephon Gilmore das erste Drittel der Saison verpassen wird. Zwar war J.C. Jackson mit neun Interceptions League Leader, jedoch hat er abgesehen von seinen ausgezeichneten Ballhawk Fähigkeiten große Probleme im Tackling.

Keys to Win

Jets Linebacker vs Bosten TE-Party

Die Tight Ends sind die große Stärke der Patriots. Jonnu Smith und Hunter Henry haben das Zeug dazu, den einst großen Erfolg des Duos Aaron Hernandez und Rob Gronkowski wieder in Erinnerung zu bringen. Und hier wird es für die Jets sehr schwer. Mit CJ Mosley hat man zwar einen All-Pro Linebacker, der der Aufgabe gewachsen scheint, jedoch hatte er im ersten Spiel Probleme, wieder zu alter Stärke zu finden und abgesehen von ihm ist auf der Position gähnende Leere – starten werden vermutlich Neuzugang BJ Goodson und eine Kombination aus Rookie Hamsah Nasirildeen und Practice Squad Guy Del’Shawn Phillips.
Kombiniert mit James White als Pass Catching Back kann es somit durch die Mitte brutal werden, wenn die Jets um DC Jeff Ulbrich keine Antwort auf das Passspiel um die Hashmarks herum finden.

Jets Passrush vs Patriots Offensive Line

Hier muss der Druck entstehen, um Rookie Mac Jones regelmäßig in der Facemask zu hängen. Ein Rookie kann grundsätzlich aus dem Konzept gebracht werden und die Patriots ließen im ersten Spiel mit satten 16 Pressures nur zwei weniger als die Jets zu – kombiniert mit dem Fehlen von Trent Brown ist hier also der Angriffspunkt für ein erfolgreiches, defensives Spiel zu suchen. Quinnen Williams, Foley Fatukasi und John Franklin-Meyers müssen die Mitte dicht machen und den Lauf im Keim ersticken, um dem Rookie QB die Schlüssel in die Hand zu geben. Außerdem kann man Turnover produzieren, denn die Patriots fumbleten den Ball viermal – Wiederholung erwünscht!

Jets Passing Attack

QB Zach Wilson zeigte Toughness und wird weiterhin vor Probleme gestellt, da mit Mekhi Becton ein wichtiger Baustein einer wackligen Offensive Line fehlt. Dort wird George Fant spielen, der eigentlich nur die andere Seite gewohnt ist. Auf die Line wird man sich also nicht verlassen können. Umso mehr Verantwortung kommt auf die Wide Receiver zu, die mit Jamison Crowder und Keelan Cole als Gruppe wieder aus dem Vollen schöpfen können. Sie müssen sich schnell und früh gegen ihre Gegenspieler durchsetzen und Zach Wilson schnelle, zuverlässige Anspielstationen bieten. Ansonsten kann es ein weiterer, schmerzhafter Tag für den 2nd Overall Pick werden. 

Felix' Jets Fantasy Watch

Weiter geht’s mit dem zweiten Teil unserer diesjährigen Fantasyreihe. Am Sonntag steht das Spiel gegen die Patriots an. Welche Jets-Spieler sollten den Weg in euer Lineup finden? Welche bleiben besser auf der Bank, und welche Risikosleeper könnten sich lohnen?

Starter:

Corey Davis, WR
Wie bereits in der letzten Woche ist Corey Davis die einzige Startempfehlung für das Spiel. Gegen Carolina fing er 5 Bälle für 97 Yards und 2 Touchdowns. Die Patriots D, vor allem die DBs sollten im Vergleich zu den Panthers letzte Woche etwas stärker sein. Jedoch ließen die Patriots gegen die Dolphins auch 142 Yards von Jaylen Waddle und DeVante Parker zu. Es kann also durchaus etwas durch die Luft gehen. Davis ist der klare Alpha-Receiver von Wilsons. Selbst wenn es „nur“ Garbage-Time Scoring sein sollte, Davis kann guten Gewissens aufgestellt werden.

Sits:

Alle RB der Jets
Das Backfield bei uns ist nicht nur komplett undurchsichtig, es war im Spiel gegen die Panthers auch sehr wirkungslos. Alles in allem standen für unsere drei Starter 45 Yards bei 17 Laufversuchen. Hinzu kamen noch insgesamt 25 Receiving Yards durch Ty Johnson und Michael Carter. Ty Johnson spielte dabei bei knapp 54% der Snaps, während Coleman bei 26% und Carter bei 20% der möglichen Snaps auf dem Feld waren. Dennoch hatte Coleman mit 9 Carries die meisten. Niemand von den Dreien ist momentan startbar.

Alle TE
Diese werden wohl die ganze Saison in der Kategorie Sits zu finden sein. Ich verzichte auf eine Erklärung.

QB Zach Wilson
Letzte Woche noch als Sleeper gelistet, diese Woche trotz solider Leistung dennoch ein Sit. Wieso? Weil es gegen eine von Bill B. gecoachte Defense geht. Diese ist traditionell äußerst unangenehm für Quarterbacks zu spielen. Ein gewisser Justin Herbert wurde letztes Jahr beispielsweise bei 0 Punkten gehalten. Ihr findet diese Woche einen besseren Starter auf QB.

Sleepers:

WR Elijah Moore:
In der letzten Woche schon ein Sleeper gewesen, der sich nicht gelohnt hat. Dennoch, Moore stand bei 86% der Snaps auf dem Feld. Dazu hat er einige Targets gesehen, auch wenn er nur einen Ball für -3 Yards fing. Eine klare Pass-Int. gegen ihn wurde nicht gepfiffen. Dies wäre, ohne das Foul, vermutlich ein Big-Play gewesen. Mit der Rückkehr von Jamison Crowder wird Moore wohl vermehrt Berrios auf die Bank bekommen, und eher den CB3 der Patriots gegenüber haben. Moore ist ein Spieler mit Risiko, jedoch immer nur ein Play von einem möglichen Touchdown entfernt.

WR Jamison Crowder:
Der vermutlich etwas „sicherere“ Sleeper. Crowder war in der jüngeren Vergangenheit die einzige Konstanze in unserer Offense. Jetzt kommt er jedoch von der Covid-Liste zurück, und es ist die Frage wie er unter dem neuen Staff eingesetzt wird, und inwieweit die Chemie mit Wilson stimmt oder durch die Zwangspause gelitten hat. Dennoch, normalerweise ist Crowder ein Targetmonster, wodurch er vor allem in PPR-Formaten einen Versuch wert sein könnte.

Injury Report

Fazit

Basti