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23.07.2021

Greg Knapp ist tot

Greg Knapp, langjähiger Coach in der NFL und aktueller Passing Game Specialist der Jets, ist den Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Fahrradunfall zugezogen hat. Am Samstag wurde er von einem PKW erfasst und kämpfte seitdem um sein Leben. Leider hat er diesen Kampf nun verloren.

Knapp, erst 58 Jahre alt, hatte in seinen letzten Stunden seine Mutter, seine Frau seine drei Töchter und seinen Bruder um sich. 

Hier sind die Statements seiner Familie und anderer Personen aus seinem beruflichen Umfeld.

Ruhe in Frieden, Greg.

Elijah Moore unterschreibt Rookievertrag

Es erscheint nach so einer schrecklichen Nachricht vollkommen zweitrangig:

2nd Round WR Elijah Moore hat seinen Rookievertrag unterschrieben. Er erhält damit einen Vierjahresvertrag über 8,94 Millionen Dollar, wovon 7,06 Millionen voll garantiert sind.

Da er nicht in der ersten Runde gedraftet wurde, verfügt man über keine 5th Year Option.

Der 21-jährige Moore ist der von den Jets am höchsten gedraftete Wide Receiver seit 20 Jahren (Santana Moss – Rd 1, Pick 16). Und nun steht er auch offiziell unter Vertrag.

Mit Moores Vertragsunterzeichnung ist QB Zach Wilson der letzte Draft Pick, der noch nicht unterschrieben hat. Aber auch dies ist nur eine Frage der Zeit.

Basti

21.07.2021

Die Antwort auf alles?

Die Jets haben einen neuen Mann für den Bereich Football Analytics angestellt: Jay Whitmire, ehemaliger Lineman der Virginia Cavaliers, der 2016 seinen Collegeabschluss in Business Analytics absolvierte.
Nachdem er sich in einem Rookie Minicamp der Chicago Bears nicht durchsetzen konnte, begab er sich in den Bereich der Analytics bei datacamp.com, bevor ihn die Pittsburgh Steelers 2019 anstellten.

Nun wird er Manager des Analytics Department der Jets. 

Joe Douglas war bisher bekannt dafür, dass er Analytics – der rein objektiven Berechnung von Zahlen und Wahrscheinlichkeiten im Football – eine verhältnismäßig geringere Bedeutung beimaß. Mit dieser Verpflichtung zeigt Douglas, dass diese Einschätzung eher nicht korrekt ist. Douglas äußerte einmal, dass Analytics ein „nettes Werkzeug“ seien, das jedoch eher als Faktor anstatt als Antwort genutzt werden sollte.
Whitmire wird seine Zahlen und Analysen an den Coaching Staff geben, die wiederum diese berechneten Faktoren in den Gameplan und situativen Football werden einfließen lassen.

Was Analytics angeht scheiden sich ohnehin die Geister im Football. Manche sehen es als relativ wenig relevant, da der Faktor Mensch keine Rolle zu spielen scheint, andere wiederum halten Analytics für die abschließende Antwort auf alles. Wobei wir doch nun wirklich alle wissen, dass die Antwort auf alles 42 ist…

Vera-Tucker unterschreibt Rookievertrag

Da sind es nur noch zwei…
Mit Offensive Lineman Alijah Vera-Tucker, für den man den Minnesota Vikings zwei 3rd Round Picks zahlte, um im Draft von 23 auf 14 zu springen, unterschrieb der nächste Draft Pick seinen von der Liga vorgegebenen Rookievertrag.

Der erwartete Starter auf Left Guard und ehemalige USC Trojan erhält mit seiner Unterschrift einen Signing Bonus über 8,9 Millionen Dollar bei 15,885 Millionen Dollar über die nächsten vier Jahre voll garantiert.

Wie für 1st Round Picks üblich erhalten die Jets eine teamseitige 5th Year Option, womit man bis nach der Saison 2025 die volle Teamkontrolle über ihn behält.

Nun fehlen noch QB Zach Wilson und WR Elijah Moore, damit die gesamte Draft Class unter Vertrag genommen wurde. Lediglich eine Formsache und Frage der Zeit. Es geht hier nicht um (ohnehin nicht verhandelbare) Gehälter oder Laufzeiten, sondern um „Offset Language“, also bestimmte Vereinbarungen im Vertrag. Dieses Thema werden wir im nächsten Podcast aufgreifen und informieren, was es genau bedeutet.

Schrecklicher Unfall

Greg Knapp (58), Passing Game Coordinator der Jets, hatte am Wochenende einen Fahrradunfall in Kalifornien und befindet sich nach Angaben seines Agenten in „kritischem Zustand.“ Er wurde von einem PKW erfasst und liegt aktuell auf der Intensivstation eines Krankenhauses in seinem Heimatstaat.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Charlotte und seinen drei Töchtern Jordan, Natalie und Camille.

Basti

18.07.2021

No Deal

Wie bereits vermutet verstrich die Deadline für eine mögliche, vorzeitige Vertragsverlängerung mit Safety Marcus Maye, ohne dass ein Multi-Year Vertrag zustande kam.

Die Gehaltsvorstellungen lagen scheinbar zu weit auseinander und so wird Maye in dieser Saison unter dem bereits unterzeichneten Franchise Tag Vertrag spielen (ein Jahr, 10,612 Millionen Dollar). Eine Vertragsverlängerung ist nun erst wieder nach Ablauf der Saison möglich.
Dort gibt es die Gelegenheit, den 2017er 2nd Round Pick ein zweites mal zu taggen und ihm dann 120% des diesjährigen Gehalts zu zahlen (12,73 Millionen Dollar), erneut zu verhandeln oder ihn in die Free Agency ziehen zu lassen.

Da Marcus Maye mit verhältnismäßig „alten“ 24 Jahren gedrafted wurde, ist er in der folgenden Offseason bereits 29 und ein Multi-Year Deal wäre dann möglicherweise der einzige den er in der Karriere frei verhandeln wird können. 
Das Thema kann jedoch vorerst auf Eis gelegt werden und in ein paar Monaten wieder an die Oberfläche stoßen. Die Free Agency Class in einem Jahr sieht auf Safety (aktuell) vielversprechend aus (Anthony Harris, Marcus Williams, Jessie Bates III), man hat ausreichend Draft Picks (allein zwei 1st und zwei 2nd Round Picks) und Cap Space (72,4 Millionen).
Außerdem wird Maye selbst erhöhtes Interesse an einer guten Saison 2021 haben, um sich für einen Vertrag intern oder gegebenenfalls auch extern zu beweisen.

Von den ligaweit sieben per Franchise Tag gehaltenen Spielern gehen neben Marcus Maye noch fünf weitere Spieler mit dem Tag in die Saison. Lediglich bei den Carolina Panthers wurde man sich mit Franchise Tackle Taylor Moton einig (4 Jahre, 72 Millionen). 
„No Deal“ ist also in der Praxis erkennbar kein „Big Deal“. Zurück zur Tagesordnung…

Basti

15.07.2021

Marcus Maye

Gestern wurden News verbreitet, dass es derzeit wohl eher nicht nach einer Einigung zwischen den Jets und Safety Marcus Maye aussieht. Laut dem Bericht von Ian Rapoport und Adam Schefter, haben die Jets nicht auf das Gegenangebot aus dem Maye Camp reagiert, die wiederum das Angebot jetzt zurückgezogen haben sollen. Des Weiteren wurde berichtet, dass die Jets angeblich ein Angebot gemacht haben, das 20% unter dem Franchise Tag liegen soll, was das durchschnittliche Jahresgehalt angeht.

Auch wenn ich dem Inhalt wenig Glauben schenke und eher davon ausgehe, dass diese Infos von Mayes Agenten kommen und eine Verhandlungstaktik ist, glaube ich schon, dass es keine Einigung auf einen langfristigen Vertrag vor der Deadline geben wird. Dafür haben die Jets das Druckmittel auf Ihrer Seite und bis jetzt hat Douglas wenig gezeigt, das daraufhin deutet, dass er Kurzschlusshandlungen tätigt.

Das Risiko eines Holdouts während des Trainingscamp besteht natürlich, ist aber eher unwahrscheinlich. Seinen Tag hatte er schon im März unterschrieben und er war auch beim Mandatory Mini Camp anwesend. Maye wird höchstwahrscheinlich unter seinem Tag die Saison 2021 spielen und dann wird man sehen, was die Jets nächste Saison tun werden, oder ob es bis zur Trade Deadline noch eine Entwicklung geben wird.

One Jets Drive

Nachdem wir vor kurzem die tolle Kurzserie Flight 2021 der Jets bewundern konnten, kam gestern die Nachricht per Kurztrailer, dass es die Serie „One Jets Drive“ auch in 2021 wieder geben wird. Die erste Folge erscheint dann am 10. August. Und geht dann in ihre vierte Saison. Besonders jetzt, mit unserem neuen Coaching Staff, vielen neuen Gesichtern auf dem Feld und einer neuen Euphorie, dürfen wir uns auf viele spannende und neue Eindrücke sowie Hintergründe freuen.

Trainingscamp

Macht euch bereit, die Saison ist nicht mehr lange hin und der Start des Trainingscamp steht vor der Tür. Am 27. Juli geht es los. Dann heißt es wieder „J E T S Jets Jets Jets“.

Zum Trainingscamp noch ein paar weitere Infos: 29 Teams starten am selben Tag. Nur die Steelers, Cowboys und Buccaneers dürfen eher starten. Die Steelers und Cowboys weil sie das Hall of Fame Game am 05.08. spielen (erstes Preseason Spiel der Saison) – die fangen am 21. Juli an. Und die Buccaneers dürfen drei Tage eher anfangen, also am 24. Juli, da sie auch drei Tage eher ihr erstes Saisonspiel, am 09. September gegen die Cowboys, bestreiten.

Dann wurden natürlich auch die Cut Dates bekannt gegeben. Jedes Team darf mit einem 90-Mann Kader ins Trainingscamp starten und muss dann am 17. August auf 85 Spieler reduzieren. Bis zum 24. August auf 80 und am 31. August wieder auf die Standard Kadergröße von 53 Mann. Letztes Jahr gab es die Ausnahme mit 55 Spielern aufgrund der Corona Pandemie. Diese Regelung wurde wieder aufgehoben.

Für die Jets wird es innerhalb des Trainingscamp zwei Joint Practices geben. Einmal mit den Green Bay Packers am 18. und 19. August und mit den Philadelphia Eagles am 24. und 25. August. Jeweils vor den Preseason Spielen gegen die jeweiligen Teams.

Das es gleich zwei Joint Practices gibt, nachdem die Jets jetzt zwei Jahre lang keine vereinbart haben, liegt wohl auch daran, dass es jetzt ein Spiel weniger in der Vorbereitung gibt, um Platz für ein 16. Regular Season Spiel zu machen.

Ich freue mich schon sehr auf die Bilder und Videos und bin gespannt, wie das Team in der Vorbereitung aussieht.

Nachwuchs

Zum Schluss noch eine kurze Anmerkung der Redaktion privater Natur. Wir freuen uns mit unserem Redaktionsmitglied Basti über seinen Nachwuchs. Er wurde Vater einer Tochter. Mutter und Tochter sind wohl auf und der stolze Vater freut sich mächtig. Wir wünschen der Familie alles Gute und ein schöne Zeit miteinander.

#AllGasNoBrake

Marvin

09.07.2021

Nach zwei Wochen Abwesenheit melden wir uns mit den News der vergangenen Tage zurück. In der aktuellen Zeit passiert sehr wenig, denn die meisten Spieler befinden sich im Urlaub zwischen dem Mandatory Minicamp und dem großen Training Camp. Bald kommt wieder eine newsreichere Zeit. Nichtsdestotrotz gibt es aus den letzten Tagen Dinge, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

Joint Practice

Es kommt sehr häufig vor, dass NFL Teams in den Training Camps gemeinsame Scrimmages/Trainingssessions veranstalten, um mal andere Gegenspieler vor sich zu haben, als die eigenen Leute.
Nachdem ein solches „Joint Practice“ im letzten Jahr aufgrund der Pandemie ausfiel, kehrt man in diesem Training Camp zu der Praxis zurück.
Die Jets werden nach einem Bericht von Brian Costello, NY Post, für zwei Trainingstage nach Green Bay reisen und am 18./19. August gemeinsam mit den Packers trainieren. Hierbei kommt es zu einer Familienzusammenkunft, denn der HC der Packers, Matt LaFleur, ist der große Bruder von Jets OC Mike LaFleur. Außerdem sind die Familien LaFleur und Saleh privat befreundet.
Das Team wird nach dem Training in Green Bay bleiben, denn am 21. August findet das zweite Preseason Spiel gegen die Packers in Lambeau Field statt.

The Big Ticket

Franchise LT Mekhi Becton laboriert noch an den Folgen einer Verletzung an der Fußsohle. Außerdem gab es zahlreiche Berichte, dass er an seinem Gewicht arbeitet, was bei einem Menschen von 2,01 Meter und 165 kg durchaus mehr Arbeit benötigt, als bei einem Menschen von evolutionär nachvollziehbareren Körpermaßen.
Doch die „Sorgen“ die manche haben, scheinen unbegründet, wenn man die kürzlichen Workoutvideos von ihm sieht. Becton ist im Fitnessstudio zu sehen und wer noch Zweifel hat, ob er einfach nur übergewichtig ist, der braucht nur diesen einen Blick zu werfen. Er hat Spaß beim Sport und posiert ein wenig vor dem Spiegel. Das Ganze sieht definitiv nicht nach Übergewicht, sondern nach purer Power aus.
Körperlich in Form zu sein ist für Becton ein entscheidender Faktor in seiner Entwicklung. Schließlich konnte er in seiner Rookie Saison lediglich in acht Partien durchspielen, ohne mit verschiedenen Verletzungen auszufallen oder an der Seitenlinie vorübergehend zu pausieren.
Was seine Fußverletzung angeht, gibt es laut Coach Saleh keinen Zweifel daran, dass er im Training Camp bei nahezu 100% sein wird.

Training Camp, Preseason und Roster Cuts

Das Training Camp – und damit der ernsthafte Beginn der Saison – wird am 27. Juli beginnen. Die Jets werden dies – mit der erwähnten Unterbrechung in Green Bay – im franchiseeigenen Atlantic Health Center in Florham Park, New Jersey durchführen.
Während des Camps startet dann die Preseason, die nunmehr statt vier nur drei Spiele beträgt. Zunächst startet man am 15.08. gegen die New York Giants im MetLife Stadium ohne Reisestrapazen für beide Teams. Anschließend geht es am 21. August in Wisconsin gegen die Green Bay Packers und das letzte Spiel findet am 27. August wieder im MetLife Stadium gegen die Philadelphia Eagles statt.
Der Kader, der aktuell noch bei 90 Mann liegt, muss nach dem ersten Spiel (Deadline: 17.08.) auf 85 Mann gekürzt werden. Ein zweiter Roster Cut steht dann nach dem zweiten Spiel an, wenn der Kader erneut um fünf Spieler auf 80 reduziert werden muss (Deadline: 24.08.).
Der finale Roster Cut findet dann nach dem letzten Preseason Spiel am 31. August statt. Dieser Tag ist besonders interessant und gleichzeitig bei Spielern gefürchtet.

In kurzer Zeit werden ganze 864 Spieler arbeitslos, wenn der Kader von 80 auf 53 getrimmt werden muss – die offiziell zulässige Anzahl für die Regular Season.
Insbesondere Joe Douglas, das Scouting Department und der Coaching Staff werden hier enorm viel zu tun haben, denn neben der undankbaren Aufgabe, einigen Talenten den Laufpass geben zu müssen, befinden sich die Jets auf dem zweiten Platz des „Waiver Wire.“
Spieler, die vor die Tür gesetzt werden und (vereinfacht gesagt) weniger als vier Jahre NFL Erfahrung vorweisen, kommen für 24 Stunden auf diese Liste, wo andere Teams einen sog. Waiver Claim einreichen können. Wenn nun mehrere Teams dieses Interesse an einem Spieler offiziell bekunden, erhält das Team den Zuschlag, das im Waiver Wire weiter oben ist. Bis Week 3 der Regular Season ist diese Liste noch geordnet wie der vergangene NFL Draft. Danach wird sich an jeweils aktuellen NFL Standings der laufenden Saison orientiert.
Da die Jets auf Platz 2 des Waiver Wire stehen, hat man hier alle Hände voll zu tun. Es ist also möglich, dass nach dem Cut noch der ein oder andere Spieler unverhofft den Weg nach New Jersey findet.

Pay Maye!

Der 15. Juli steht vor der Tür. Dies ist der Tag, an dem die offizielle Deadline der Liga ist, um long term contracts mit Spielern abzuschließen, die mit dem Franchise Tag nach dem Auslaufen ihres Vertrags an ihr derzeitiges Team gebunden wurden. Im Fall der Jets handelt es sich um FS Marcus Maye. Er bekommt durch das Tag zwar mit 10,6 Millionen Dollar nicht gerade einen Hungerlohn, aber an einer Verlängerung hängt weitaus mehr.

Zum einen ist Maye ein zuverlässiger Leistungsträger und einer der besten Spieler im Kader, zum anderen hat er nie öffentlich über seinen Vertrag oder seine Situation lamentiert – Grüße gehen raus nach Seattle – und er gilt als äußerst beliebt im Lockerroom.
Eine Verlängerung würde für Sicherheit auf der Safetyposition über 2021 hinaus sorgen und ein Signal an das Team und in die Liga senden, dass professionelles Verhalten gepaart mit Leistung bei den Jets auch vertraglich belohnt wird.
Es ist davon auszugehen, dass bereits intensive Verhandlungen laufen. Hier lässt sich ein Spieleragent natürlich ungern die Butter vom Brot nehmen und deshalb ist in den meisten Fällen mit einem Vertragsabschluss, wenn er denn zustande kommt, erst kurz vor der Deadline zu rechnen.
Ob dies auch bei unserem 2nd Round Pick von 2017 der Fall sein wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Wir sprechen heute Abend im Podcast genauer über die Situation und was wir für einen angebrachten Vertrag halten. Der Podcast wird am Wochenende zur Verfügung stehen.

Basti

26.06.2021

Die Jets verpflichten Morgan Moses

Die New York Jets haben Morgan Moses unter Vertrag genommen. 
Der 30-jährige Offensive Tackle wurde am 20. Mai nach sieben Jahren überraschend in Washington vor die Tür gesetzt.

Der 2014er 3rd Round Pick hat in den letzten sechs Jahren nicht ein einziges Spiel verpasst (97 Spiele in Folge) und kommt aus dem besten Jahr seiner Karriere – einer Karriere in der er immer über dem Durschnitt, aber nicht unter den Top 5 war.
Pro Football Focus bewertete Moses letztes Jahr Overall mit 80,6 – ein sehr guter Platz 15 unter den Tackles der NFL. Im Run Block landete er sogar eine satte 85,9 (Platz 7).

Da Moses seine gesamte Karriere über Right Tackle war, ist schwer davon auszugehen, dass er auch diese Position spielen wird. Es ist nicht nur ein massives Upgrade zu George Fant (PFF 2021 Overall: 61,6 – Platz 64), sondern auch ein massives Upgrade für einen ganz wichtigen Faktor: Depth in der Offensive Line! Denn nun würde eine Verletzung eines Starters nicht dazu führen, dass Chuma Edoga oder Conor McDermott übernehmen müssen, sondern halt George Fant – und damit ein proven starter in der Liga. 

Was die finanzielle Seite betrifft, bekommt Moses 3,6 Millionen Base Salary. Sollte er mehr als 80 % an Playing Time erhalten, erhöht sich sein Gehalt auf 5,3 Millionen Dollar. Auch wenn ursprünglich über einen Multi-Year Deal verhandelt wurde, einigte man sich auf einen Einjahresvertrag. 
Eine klassische Win/Win Situation, denn die Jets erhalten für ihren Rookie QB ein starkes Upgrade im Schutz und Moses bekommt die Gelegenheit, sich 2022 für einen größeren Payday zu beweisen, wenn die Teams in der Free Agency mehr Geld zur Verfügung haben.

Als „Sidenote“ kann man sagen, dass GM Joe Douglas die eingesparten fünf Millionen Dollar aus dem Paycut von Jamison Crowder direkt in Morgan Moses investiert hat. Ein guter Job auch aus der Businessperspektive.

Die Offensive Line der Jets sieht nun voraussichtlich wie folgt aus:

-LG Mekhi Becton
-LG Alijah Vera-Tucker (R)
-C Connor McGovern
-RG Greg Van Roten 
-RT Morgan Moses

Willkommen in New York, Morgan!

Basti

23.06.2021

Dear Gang Green,

in shock and sadness we must inform you that our friend and honorary member, Bruce Reeder, lost his battle with cancer today at 11:00 New York time.

Bruce was more than just a fan. Bruce celebrated, lived and breathed the New York Jets. To us, he was nothing less than a friend. To some, he was even family. He supported Gang Green Germany e.V. wherever he could and wore shirt and cap with our logo full of pride. So it was no wonder that he became the first honorary member of our club. His membership number will never be given out again and whenever people ask us how many members we are, we will count him in. Because wherever he is now, he is still with us in our hearts.

Bruce will be missed. As a person. In the stands. At the tailgate. Every phone call, every chat history, every tag in Facebook posts from his New Era group. The Jets lose one of their biggest fans, we lose our friend.

Our thoughts are with his dear wife Louise and with our grieving Jets brothers and sisters, to whom we wish all the strength in the world.

Paint the clouds green! Rest in peace, Bruce!


Liebe Gang Green,

in Schock und voller Trauer müssen wir euch mitteilen, dass unser Freund und Ehrenmitglied, Bruce Reeder, heute um 11:00 New Yorker Zeit, seinen Kampf gegen den Krebs verloren hat.
Bruce war mehr als nur ein Fan. Bruce feierte, lebte und atmete die New York Jets. Für uns war er nicht weniger als ein Freund. Für manche war er sogar Familie. Er unterstützte den Gang Green Germany e.V. wo er nur konnte und trug Shirt und Cap mit unserem Logo voller stolz. Ohne ihn hätten wir nicht das Ansehen in der amerikanischen Fanszene, dass wir heute genießen. So war es kein Wunder, dass er zum ersten Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt wurde. Seine Mitgliedsnummer wird nie wieder vergeben werden und immer wenn man uns fragt wie viele Mitglieder wir sind, werden wir ihn mitrechnen. Denn wo auch immer er jetzt ist, er ist immer noch bei uns im Herzen.
Bruce wird uns fehlen. Als Mensch. Auf der Tribüne. Beim Tailgate. Jedes Telefonat, jeder Chatverlauf, jede Markierung in Facebookposts seiner New Era Gruppe. Die Jets verlieren einen ihrer größten Fans, wir unseren Freund.
Unsere Gedanken sind bei seiner lieben Frau Louise und bei unseren trauernden Jets Brüdern und Schwestern, denen wir ganz viel Kraft wünschen.

Gang Green Germany e.V.

22.06.2021

Flight 2021

In der Nacht ist die von den Jets selbst produzierte Miniserie FLIGHT 2021 veröffentlicht worden. In vier Folgen erhält man Einblicke, wie in der Offseason gearbeitet wurde und auch interessante Erkenntnisse über interne Abläufe können eingesehen werden.
Hier sind alle vier Folgen:

Basti

20.06.2021

Vertragsdetails zum Paycut von Jamison Crowder

Vielleicht bin ich der einzige, der die letzten Tage mehr darauf wartete, als auf jedes Fußballspiel der EM und oft enttäuscht war, als schon wieder nichts in der Twitter Timeline auftauchte. Aber nun ist es so weit: die Daten zum Vertrag von Jamison Crowder sind da!

Das Base Salary, das zuvor bei exakt 10,0 Millionen Dollar lag, wurde auf 5,0 Millionen Dollar reduziert. Für diesen starken Paycut erhält Crowder im Gegenzug 4,5 Millionen voll garantiert. Zuvor gab es keine Garantien des Grundgehalts im Vertrag für 2021. 

Darüber hinaus erhält er eine Million Dollar von seinem ursprünglichen Signing Bonus aus 2019 nach wie vor. Und als weiteres Geld bekommt Crowder maximal 500.000 Dollar in Per-Game Roster Boni. Dieses Geld zählt gegen das Salary Cap, aber nur zu einem Teil, der als realistisch erachtet wird („likely to be earned“). Der Bonus wird fällig, wenn Crowder im 46 Mann Roster für das jeweilige Spiel steht und gemessen an seiner Historie sind 350.000 Dollar hiervon zu erwarten.

Zusammengerechnet ist der Cap Hit von Jamison Crowder für 2021 somit bei 6,35 Millionen Dollar. Vor dem Paycut lag dieser bei 11,375 Millionen. Eine satte Ersparnis von 5,025 Millionen Dollar also.

Im Endeffekt ist es für beide Parteien eine sinnvolle Angelegenheit. Crowder bekommt garantiertes Geld und vermutlich noch mehr, als er nach einem Cut auf dem freien Markt hätte verdienen können. Insgesamt also ein klarer Businessmove.

Das Cap Space der Jets beträgt nun exakt 32.098.954 Dollar und ist das zweithöchste der Liga (Platz 1: Jacksonville mit 39,1 M).

Basti

18.06.2021

Morgan Moses bald ein Jet?

Wie bereits vor einigen Tagen berichtet, bekunden die Jets großes Interesse an dem zur Zeit besten Offensive Lineman auf dem freien Markt – Tackle Morgan Moses (30).

Und an den Gerüchten scheint mehr zu sein, denn wie Jeremy Fowler, ESPN, gestern bei Twitter verkündete, nähern sich beide Seiten einem Multi Year Deal. Die Tinte muss natürlich erst unter den Vertrag und Moses hat noch weitere Interessenten, die in die Verhandlungen einsteigen könnten.

Moses hat in den letzten sechs Jahren kein einziges Spiel für sein bislang einziges NFL Team (Washington) verpasst und spielte dort immer als Right Tackle. Sollten die Jets ihn verpflichten, ist davon auszugehen, dass er auch genau diese Position bekleiden wird. Was dann mit George Fant sein wird, dessen Vertrag seit dem fünften Tag des Ligajahres garantiert ist, wird sich zeigen. Die Möglichkeiten sind vielfältig – ein Versuch, ihn als Guard einzusetzen bis hin zu einer Swing/Backup Tackle Aufgabe oder der Variante, Morgan Moses als Guard spielen zu lassen (was eher am unwahrscheinlichsten sein wird).

uStadium soll erfahren haben, dass sich das Vertragsangebot im Bereich von 6-9 Millionen Dollar pro Jahr bewegt. 
Die Jets verfügen derzeit mit 27 Millionen Dollar über das dritthöchste, noch verfügbare Cap Space – hierbei ist die Ersparnis des Paycuts von Jamison Crowder noch nicht eingerechnet. Die Zahlen hierzu liegen noch nicht vor – eine Ersparnis von 3-5 Milionen ist jedoch im Bereich des Möglichen. Somit hätte man dann selbst nach einem Moses Signing noch deutlich über 20 Millionen zur Verfügung.

Ob es zu einem Vertragsabschluß kommt, wird sich vermutlich eher früher als später zeigen. Die Offensive Line wäre dann auf dem Papier das beste, was die Jets seit vielen Jahren hatten.

Dan Feeney – Islanders Ultra

Man wird nicht satt, sich diese Bilder anzuschauen… Der Mustache der Nation hat wieder zugeschlagen. Die New York Islanders, das NHL Team aus Long Island, NY, befinden sich in einem tiefen Playoffrun und schon bei zwei Spielen war eine zahlenmäßig gute Abordnung der Jets um die Offensive Line und QB Zach Wilson als Fans in der Halle. Insbesondere Dan Feeney, in der Offseason als Free Agent verpflichtet, stach hierbei als Superfan heraus und wurde instant zum Twitter Star. 
Gestern war es wieder soweit und die Islanders Fans des Jets Teams ließen sich einen erneuten Besuch nicht entgehen. Und wieder war es ein echtes Highlight. Es gibt sogar mittlerweile ein T-Shirt mit Dan Feeneys Scherenschnitt und der Aufschrift LGI (Let’s go Islanders). Die Einnahmen hierfür werden nach Bitte von Feeney einem Guten Zweck zugeführt (Multiple Sklerose Forschung). Wer ein Shirt haben will, der kann es im Islanders Shop erwerben: https://isleslab.com/products/the-mullet-tee?_pos=1&_sid=f41d11ed8&_ss=r

Die Bilder von gestern will ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten:
Die Islanders verloren das Spiel mit 1-2 gegen Tampa Bay und liegen nun mit 1-2 in der Playoffserie zurück – Anm. d. Red.

Basti

16.06.2021

Paycut für Jamison Crowder

Wie bereits vor zwei Tagen berichtet, wurde mit Slot WR Jamison Crowder über eine Reduzierung seines Gehalts verhandelt. 
Er befand sich in einer schwierigen Situation, denn das Gehalt war nicht garantiert und auf dem freien Markt wären ihm finanziell auch die Hände gebunden.

Wie auch immer – es gab diesen Paycut und Crowder hat dem reduzierten Gehalt für die Saison 2021 zugestimmt. Er bleibt somit ein Jet für 2021 und wird nach der Saison Free Agent. HC Robert Saleh sagte bereits voraus, dass er für Crowder eine signifikante Rolle in der Offense sieht.

Der 27-jährige Receiver äußerte in einer Pressekonferenz, dass er „überrascht gewesen sei,“ dass man sein Gehalt kürzen wollte. Er sagte weiterhin auch, dass er versteht, dass es „ein Business“ sei.
Man hörte auf jeden Fall heraus, dass er nicht endgültig glücklich mit der Entscheidung war, aber das ist auch kaum jemandem zu verübeln, wenn man ein paar Millionen aus seiner Zukunftsplanung streichen muss (die Vertragsdetails stehen nach wie vor nicht fest).
Wir Fans können froh sein, mit Jamison Crowder einen erfahrenen Veteranen auf dem Platz zu haben.

Mount Veggie

OT Mekhi Becton hat Probleme mit seinem Fuß. Dies ist bereits bekannt und im Mandatory Minicamp, das derzeit stattfindet, kann er nicht auf dem Platz stehen. 

So ein Fußproblem an der Sohle (Plantarfasziitis) ist in der Regel weniger wild und eigentlich nur Routine. Bei einem Menschen von 165 kg ist das allerdings etwas anders. Und Becton, der erst seit einem Jahr in der NFL ist, muss sich noch an die extrem genauen, physischen Voraussetzungen gewöhnen. 

Um sein Gewicht zu halten bzw zu perfektionieren, hat er sogar einen eigenen Koch und Ernährungsberater, damit er die richtige Menge an Kalorien zu sich nimmt. 

Damit dies gelingt, isst er aktuell laut eigenen Angaben nur vegetarisch und ab und an Fisch. 

Das große Training Camp vor der Saison soll übrigens nicht in Frage stehen. Wir können also mit ihm rechnen.

Basti

14.06.2021

Halber Preis?

Jamison Crowder ist dem Jets Front Office zu teuer. Dies berichtete Rich Cimini, ESPN, kürzlich. 
Der bald 28-jährige Wide Receiver ist seit zwei Jahren bei den Jets und geht in sein letztes Vertragsjahr. 2021 steht er mit einer Cap Number von 11,375 Millionen Dollar in den Büchern, wovon das Base Salary exakt zehn Millionen beträgt. Laut Cimini möchte man Crowder zu einem Pay Cut von 50% bewegen und ihm dann nur noch fünf Millionen zahlen.

Crowder oder sein Agent haben hierzu noch keine Entscheidung getroffen und Crowder selbst ist in den bisherigen Workouts nicht aufgetaucht. Ein üblicher Vorgang bei Vertragsgesprächen.

Der Slot Receiver hat in der Offseason ordentlich Konkurrenz erhalten. Braxton Berrios, FA Verpflichtung Keelan Cole und #34 Overall Pick Elijah Moore gelten als Receiver, die ebenfalls ihre meisten Snaps in der Slot erhalten könnten. Crowder befindet sich in einer schwierigen Verhandlungsposition, denn zu diesem Zeitpunkt haben andere Teams in der Regel nur noch wenig Cap Space zur Verfügung und ein Ausweg des Pay Cuts wären nur ein Trade, der aufgrund des zu übernehmenden Cap Hits unrealistisch erscheint, oder ein Cut – wo auf dem Markt halt eher nicht viel mehr zu holen wäre.

Wir werden in den nächsten Tagen bestimmt erfahren, welche Entscheidung gemeinsam getroffen wird.

Interesse an Morgan Moses

uStadium, in der Regel eine sehr gut informierte Quelle, berichtete gestern, dass die Jets nach wie vor Interesse daran haben, den in Washington entlassenen Tackle Morgan Moses unter Vertrag zu nehmen.

Der 30-jährige Offensive Lineman ist der derzeit wohl beste Lineman auf dem freien Markt, nachdem er zur Überraschung vieler nach sieben Jahren den Laufpass aus der Hauptstadt erhielt. Dort startete er die letzten 98 Spiele in Folge und hatte letztes Jahr mit einem PFF Grade von 80,8 den höchsten seiner Karriere. Im Run Block war er der zweitbeste Tackle (85,9) und sein Pass Block lag mit 70,8 auf Platz 15 und somit im oberen Viertel.

Zwar haben die Jets noch 27 Millionen Cap Space, aber ein Zusammenhang aus dem Interesse – Moses besuchte neben den Chicago Bears auch die Jets – und dem erhofften Paycut von Jamison Crowder ist offensichtlich.

Ob Moses ein Jet wird – auch das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Wie er in das System passt und was dann aus George Fant wird – darum kümmern wir uns, wenn es so weit ist. Ein sportlicher Gewinn wäre er auf jeden Fall. 

Basti

11.06.2021

Jets verpflichten Safety Sharrod Neasman

Gestern haben die Jets den 29-jährigen Safety Sharrod Neasman unter Vertrag genommen. Um Platz im 90 Mann Offseason Roster zu machen, wurde OL Parker Ferguson auf Injured Reserve gesetzt.

Neasman kam 2016 undrafted in die Liga und verbrachte die letzten fünf Jahre, mit einer Offseason Unterbrechung bei den New Orleans Saints, in Atlanta. Dort spielte er hauptsächlich eine Rolle in den Special Teams, bekam jedoch auch 2018 und 2020 Rollen in der Defense. Er startete bislang zwei Spiele in seiner Karriere.In seiner Karriere erlangte er 20 Tackles und sieben missed Tackles in Special Teams, was NFL Durchschnitt bedeutet. Der Defensive Back spielte letztes Jahr für DC Jeff Ulbrich, der nun wiederum DC der Jets ist. 

Neasman wird höchstwahrscheinlich im Camp um einen Platz im finalen Kader kämpfen müssen.
Willkommen an Bord!

 

Basti

08.06.2021

Michael Carter unterschreibt Vertrag

4th Round Running Back Michael Carter hat am Sonntag seinen Rookie Vertrag unterschrieben.
Er wird über die nächsten vier Jahre eine festgeschriebene Summe von 4,29 Millionen Dollar, bei einem Signing Bonus über 807.000 Dollar, verdienen. 
Der ehemalige North Carolina Tar Heel lief letztes Jahr für 1.245 Yards und neun Touchdowns aus 156 Versuchen, obwohl er sich das Backfield mit Javonte Williams teilen musste, der in der zweiten Runde von den Denver Broncos ausgewählt wurde.

Carter macht bei den OTAs bereits kräftig auf sich aufmerksam und wir werden in dem RB-freundlichen Scheme von Mike LaFleur bestimmt einiges von ihm zu sehen bekommen.

Mit Carters Vertragsunterzeichnung sind alle Day 3 Picks unter Vertrag. Nun fehlen noch die ersten drei Picks – QB Zach Wilson, OL Alijah Vera-Tucker und WR Elijah Moore – die trotzdem im Training auf dem Platz stehen. Eine Unterschrift ist hier nur Formsache und kein Grund, sich darüber Sorgen zu machen.

Let’s Go Isles!

Vor einigen Tagen ist eine ganze Gruppe von Jets Spielern bei einem Playoffspiel des NHL Teams New York Islanders aufgefallen – allen voran Guard Dan Feeney – die das Team auf den Rängen mit allem unterstützten, was sie haben. Nun kann man meinen, dass es nur ein Auftritt für die Presse war. Aber sie waren wieder dort. Diesmal richtete sich Feeney vorab mit einem Video an die Isles und auch auf den Rängen waren die Spieler erneut da. Und wieder zeigte Feeney seine Beer Drinking Skills in beeindruckender Form. Man muss es als Jets Fan einfach lieben, denn selten hat man so offensichtlich gesehen, wie ein Team zusammenwächst. (Die Islanders gewannen das Spiel übrigens erneut und auch in der vergangenen Nacht konnten sie gewinnen und führen in der Serie gegen die Boston Bruins nun mit 3-2 – Anm. d. Red.). Aber seht selbst:

Basti

05.06.2021

Lazarettreport

Bei den Workouts in den aktuellen OTA’s fehlen ein paar Key Player und manche davon sind verletzungsbedingt abwesend. Unter Anderem handelt es sich um Denzel Mims, Corey Davis und Mekhi Becton.
Nach Angaben von Coach Saleh sind die Verletzungen jedoch allesamt wenig besorgniserregend. Corey Davis ist vor einigen Tagen auf die Schulter gefallen und trainiert derzeit nicht. Laut Saleh eine reine Vorsichtsmaßnahme und wenn es Game Week wäre, würde Davis auch spielen können.
Mekhi Becton hat Probleme mit seinem Fuß und wollte eigentlich trainieren. Er wurde jedoch von Teamseite gebeten, nicht zu trainieren und sich zu schonen. Eine OP ist nicht notwendig und er soll zum Training Camp im Juli wieder bei 100% sein.
Denzel Mims hingegen war einfach nur krank (kein Covid) und lag flach. Er soll spätestens morgen wieder auf dem Platz stehen.
 

Wo ist Crowder?

Eins der großen Fragezeichen bei den Jets um deren Fans ist seit Wochen Jamison Crowder. Der bald 28-jährige Receiver geht in sein finales Vertragsjahr, wo er nicht-garantierte 10 Millionen Dollar an Base Salary erhalten wird. Ein Cut von Crowder würde 10,375 Millionen Dollar an Cap Space sparen und mit Keelan Cole und Rookie Elijah Moore hat man Spieler verpflichtet, die die Rolle als Slot WR übernehmen könnten. Darüber hinaus hat man noch Braxton Berrios im Kader.
Es ist also nicht ganz abwegig, dass man die – ohne Zweifel gute – Leistung von Crowder mit seinem Preis in Relation setzt. Schließlich ist er als „slot-only“ Player auch in seinem Aufgabengebiet beschränkt. 
In den bisherigen OTA’s ist Crowder nicht aufgetaucht und darauf wurde Coach Saleh angesprochen. Seine ANtwort ließ darauf schließen, dass man mit Crowder plant und dieser lediglich deshalb nicht anwesend ist, weil es Gespräche über den Vertrag gibt.
Hierbei kann es sich eigentlich nur um einen Paycut bei eventuell kurzfristiger Verlängerung handeln.

Crwoder hat in den letzten beiden Jahren in 28 von 32 Spielen teilgenommen und hierbei 137 Pässe (211 Targets) für 1.532 Yards und 12 Touchdowns gefangen. Gute Zahlen, aber für das Gehalt dann doch etwas unausgewogen.

Wir werden bestimmt innerhalb der nächsten Tage erfahren, wie es weitergeht. Für alle mit einem Trikot mit der Nummer 82 sind die Aussagen von Coach Saleh aber vielversprechend, denn er sagte über die Vertragsangelegenheit hinaus, dass Crowder „definitiv eine Rolle haben einnehmen wird“ und man „excited“ ist, ihn zu haben.

Leadership

Man kann in einzelnen Videos aus den OTA’s erkennen, dass es derzeit sehr gut läuft im Camp. Insbesondere Coach Saleh zeigt, dass er alles verkörpert, was man in ihm erwartet hat. Er weiß, wie man mit Spielern umgeht und die Spieler hören ihm zu. Auch geht Saleh des Öfteren zu de Pressevertretern und begrüßt diese kurz persönlich an der Seitenlinie. Dies wirkt nicht schleimig, sondern menschlich und ehrlich. Kleinkriege mit der Presse wie die von Adam Gase sind eher nicht zu erwarten. 

Spannend ist der eine Clip, den man vom offiziellen Twitteraccount der Jets kürzlich sehen konnte. Hier spricht Coach Saleh am Ende des Trainings zur Mannschaft und der eigentlich spannende Teil kommt danach. Einige Stimmen aus dem Huddle rufen Sophomore CB Bryce Hall, der die Ansage danach machen soll. Ob sich dort ein unerwarteter Leader herauskristallisiert?

Basti

01.06.2021

Jets sign Ronald Blair

Die New York Jets haben Defensive End Ronald Blair unter Vertrag genommen.
Der 28-jährige Verteidiger kam 2016 als 5th Round Pick von Appalachian State zu den San Francisco 49ers und spielte dort bis zu seiner Entlassung im März 2021. Blair verletzte sich in Woche 10 der 2019er Saison am Kreuzband und verbrachte letztes Jahr auf der PUP (physically unable to perform) Liste.

Blair ist ein Spieler, dessen Verpflichtung ganz klar die Handschrift von Coach Saleh trägt. Dieser sagte einmal über Blair: „If you like winning, you like Ronald Blair.“

Der Defensive End hat seine Stärken eindeutig in der Laufverteidigung. 2019 war er mit einer Run Stop Rate von 10,6 % der Snaps auf Platz 1 unter allen Edge Defendern mit mindestens 50 Snaps. Sein Pass Rush ist eher auf mittelmäßigem Niveau. So konnte er von 2016 bis 2019 13,5 Sacks erzielen und 31 QB Hurries auf seine Statistikbögen schreiben. Insgesamt spielte er in einer Rotationsrolle und war ein nicht ganz unwichtiger Baustein im Erfolg der Defensive Line von San Francisco.

Die 49ers Germany hielten große Stücke auf ihn. So erhielt er wegen seines Abgangs extra einen Artikel, den ich hier verlinken möchte:
https://49ersgermany.com/blair-unterschreibt-bei-den-new-york-jets/

Morgan Moses war zu Besuch

Wie im Rahmen der Nachricht, dass der in Washington entlassene Tackle Morgan Moses bei den Bears zu einem Free Agent Visit war, von Ian Rapoport (NFL Network) berichtet wurde, war Moses letzte Woche schon bei den Jets.
Moses, 30 Jahre alt, spielte die letzten sechs Jahre jedes Spiel für das Football Team aus Washington und war als Right Tackle grundsolide und über dem Durchschnitt. Letztes Jahr erhielt er mit 85,9 im Run Block den zweitbesten Wert aller NFL Tackles und mit 70,8 im Run Blocking den 15. höchsten Wert.

Ob es ein Signing geben wird kann nicht gesagt werden. Es wird erwartet, dass sich Moses einige Interessenten anschaut, bevor er eine finale Entscheidung trifft.

The Flame is back

C.J. Mosley ist der oft vergessene Star im Jets Team. Der in knapp drei Wochen 29-jährige Linebacker ist vierfacher Pro Bowler und Second Team All-Pro (2014, 2016-2018).

Er ist einer der wenigen, verbleibenden Spieler aus der Zeit von GM Mike Maccagnan. In seinem ersten Spiel für die Jets, 2019 gegen die Buffalo Bills, spielte er einen beeindruckenden Start, aber verletzte sich direkt an der Leiste. Die Verletzung war hartnäckig und setzte ihn für den Rest der Saison nahezu komplett außer Gefecht. Letztes Jahr nahm er die Opt-Out Gelegenheit wahr, um sich und seine Familie vor der unklaren Lage im Zusammenhang mit der Corona Pandemie zu schützen. Er äußerte, dass er das Jahr auch dafür nutzen wird, „das Feuer in sich wieder zu entfachen.“ 

Bei den OTAs (Organized Team Activities) nahm Mosley nun teil und die Flamme scheint wieder da zu sein. In einer PK sagte er:

„Die Flamme ist wieder zu 100% zurück und ich bin bereit. Ich bin nach zwei Jahren Pause aufgeregt, wieder auf dem Platz zu stehen, freue mich drauf, an der Seitenlinie zu stehen, auf dem Platz rumzulaufen, neue Freunde im Team zu finden, eine Beziehung zu den Coaches aufzubauen… Ich bin einfach froh, wieder da zu sein.“

Basti

27.05.2021

Neuer Mann im Coaching Staff

Wie zuerst von Mike Garafolo, NFL Network, berichtet, haben die New York Jets eine weitere Person für ihren Coaching Staff verpflichtet.

Es handelt sich um Matt Burke, der im letzten Jahr bei den Philadelphia Eagles als Run Game Coordinator und Defensive Line Coach angestellt war. Burke ist 45 Jahre alt, bereits seit 1998 Football Coach und seit 2004 in unterschiedlichen Bereichen der Defense in der NFL aktiv. In Miami stieg er unter HC Adam Gase vom Linebackers Coach zum Defensive Coordinator auf, verlor diesen Job jedoch, als sich die Dolphins vom Coaching Staff trennten. Anschließend war er bis jetzt in Philadelphia Teil des Trainerteams.

Bei den Jets wird Burkes Tätigkeitsbezeichnung „Game Management Coach“ heißen. Dies kann die Beratung bei bestimmten Spielsituationen wie 4th Downs, 2-Minute-Drills oder Goalline Defense beinhalten, um eine weitere Perspektive (Einbeziehung von analytischen Daten oder Erfolgsaussichten) auf die Situation zu bekommen. 

Willkommen an Bord!

New York Sports Support

Nachdem zuletzt ein Teil des Jets Teams die New York Islanders in den NHL Playoffs im Nassau Veterans Memorial Coliseum unterstützte (die Islanders gewannen in der vergangenen Nacht ihr viertes Spiel gegen Pittsburgh und erreichen die 2. Runde – Anm. d. Red.), waren in der Nacht die New York Knicks im Madison Square Garden an der Reihe, Unterstützung von den Jets zu erhalten.

Die Knicks, in der letzten Dekade ähnlich erfolglos wie die Jets, stehen – für viele überraschend – in den NBA Playoffs und spielten ihr zweites Spiel gegen die Atlanta Hawks im Madison Square Garden. Hinter dem Korb entdeckten die Kameras Jets HC Robert Saleh und auf dem Videowürfel wurde ein kurzes Video von Saleh eingeblendet, dass ihn als Jets Head Coach vorstellte. Anschließend wurde er groß eingeblendet, wobei Saleh mit seiner bekannten Energie aufstand, die Maske zur Seite nahm, applaudierte und „Let’s Go“ rief. Das Publikum war sichtlich begeistert.

Und vielleicht sollten in Zukunft bei jedem Heimspiel von New Yorker Teams Spieler oder Trainer der Jets auf den Rängen anwesend sein: Die Knicks gewannen das Spiel trotz eines zwischenzeitlich hohen Rückstands mit 101-92 und glichen die Serie mit 1-1 aus. Die Stimmung war außergewöhnlich und selbst auf Videos hört man, dass ein Besuch des MSG für lautstärkeanfällige Menschen eher ungeeignet ist. 

Die Playoffenergie ist etwas, woran man sich als New York Sports Fan durchaus gewöhnen könnte.

Paycut

Nach dem Draft Pick von Alijah Vera-Tucker, der allem Anschein nach als Left Guard eingeplant ist und als 14. Pick des Drafts auch Starter sein sollte, ist nur noch ein Guard Spot in der Startaufstellung frei. Und dort stehen derzeit Alex Lewis, Greg Van Roten, Cam Clark und Dan Feeney als Bewerber auf dem Zettel. Hiervon war Alex Lewis derjenige, der mit Abstand den höchsten Cap Hit hatte (6,8 Millionen) und mit dessen Cut man 5,2 Millionen hätte frei machen können.

Sein Cut war eigentlich nur eine Frage der Zeit, aber es gab eine andere Lösung, auf die man sich nun geeinigt hat:

Ales Lewis stimmt einem Paycut über knapp 50% zu. Außerdem wird der Vertrag um ein Jahr gekürzt, was ihn in der Offseason 2022 zum Free Agent macht.

Lewis hat in der letzten Saison sein verhältnismäßig hohes Gehalt nicht rechtfertigen können. Er ließ in den neun Spielen, die er startete, in der Pass Protection bei 6,9 % der Snaps Druck auf den QB zu, was unter 66 qualifizierten Guards den vierthöchsten Wert bedeutet. 

Die Jets gewinnen mit diesem Move einiges an zusätzlichem Cap Space und eine ausgewogenere Gehaltsbalance unter den Spielern, die im Camp um den Platz als Starter auf RG kämpfen werden.

Cap Space Update

Die NFL informierte die Teams offiziell, dass das Salary Cap für 2022 ein Maximum von 208,2 Millionen pro Team betragen wird. Dies ist eine erwartete Steigerung, da man mit ausgelasteten Stadien rechnet und auch neue TV Deals ihre Wirkung entfalten. Dieses Jahr lag das Salary Cap noch aufgrund diverser Auswirkungen der Pandemie bei verhältnismäßig geringen 182,5 Millionen Dollar.

Für die Jets bedeutet es nach aktuellem Stand 2022 das dritthöchste Cap Space mit exakt 67.119.017 Dollar. Hierbei sind weder eine potenzielle Extension von Marcus Maye sowie Rollover von ungenutztem Cap Space 2021 einkalkuliert.

Zusätzlich zu dem vielen Geld verfügt GM Joe Douglas über zwei 1st und zwei 2nd Round Picks im folgenden Jahr. 

Die Eckpfeiler für eine gute Zukunft sind definitiv vorhanden.

Basti

23.05.2021

Das Leben ist hart ohne Oberlippenbart

Eine Gruppe von Jets Spielern – hauptsächlich die Offensive Line und Rookie QB Zach Wilson – waren gestern bei dem vierten Spiel der Playoffserie vom NHL Team New York Islanders gegen die Pittsburgh Penguins. Und natürlich gerieten die Footballer auch phasenweise in den Fokus der Kameras von NBC und einigen Fans.

Die Truppe hatte geschlossen Islanders Jerseys an, um ihre Stadtkameraden in Long Island bei dem wichtigen Spiel zu supporten. Lautstark wurde das Hockeyteam unterstützt und die Jets Spieler hatten sichtlich Spaß dabei, statt auf dem Platz auf den Rängen zu stehen. 

Es wurde feuchtfröhlich und insbesondere der neu verpflichtete Guard Dan Feeney wurde zum Gesprächsthema. Man mag zu Oberlippenbärten stehen, wie man will. Manche finden es veraltet, unschön oder störend beim Naseputzen. Aber in Kombination mit einem Vokuhila ist der Oberlippenbart einfach ein Go-to-guy. Aus barttechnischer Sicht der klare 1st Overall Pick in Verbindung mit dieser Frisur, dem Körperbau und einem Bier auf Ex, dessen Behältnis man sich anschließend am Kopf zerdrückt. Dan Feeney hat gestern die Herzen von vielen Fans gewonnen.
Und es ist auch stark zu sehen, wie das Team zusammen auf den Rängen lacht, Spaß hat und feiert.
Die ikonische Bieraktion wird bestimmt ein Meme oder ein erfolgreiches Gif. Den Ausschnitt muss man sich jedenfalls weit öfter als nur einmal anschauen:

Ach ja: die Islanders gewannen das Spiel mit 4-1 und die Serie steht bei 2-2.

Backup QB?

Die Frage stellen sich einige, die derzeit auf den Kader der New York Jets gucken. Sicherlich hat man mit dem 2nd Overall Pick auch den Starter für die folgende Saison ausgewählt, aber ein Backup QB mit gewissen Qualitäten und auch Erfahrung ist nicht ganz unwichtig. Derzeit sitzen hinter Zach Wilson mit Mike White und 2020 4th Round Pick James Morgan Spieler, die in ihren Karrieren vermutlich eher nicht NFL MVP werden und auch über keine nennenswerte Erfahrung verfügen.

Zuletzt gab es Gerüchte, dass man Brian Hoyer verpflichten könnte, nachdem man sich auch mit ihm zu Vorabsprachen in New Jersey getroffen hatte. Laut ESPN’s Jeremy Fowler hat man auch aktiv Versuche unternommen, Hoyer zu verpflichten. Dieser entschied sich allerdings dann doch dafür, das Angebot der Patriots anzunehmen, wo er hinter Cam Newton und Rookie Mac Jones nur die dritte Geige spielt. Der Veteran wohnt in New England und wird im Oktober 36 Jahre alt. 

Für die Jets geht die Suche jedenfalls weiter. Der letztjährige Backup Joe Flacco geht nach Philadelphia und der Markt wird dünner. Derzeit sind mit Nick Mullens und Robert Griffin III noch zwei QBs auf dem Markt, die schon Spiele in der NFL als Starter bestritten. Ein Move ist hier definitiv noch zu erwarten. Doch wann die Entscheidung fällt ist nicht abzuschätzen.

Basti

21.05.2021

Building a Culture

Die Jets Rookies hielten sich während des Minicamps in einem gemeinsamen Hotel auf. Und scheinbar war die Chemie einwandfrei. Man sah diverse Bilder, in denen die jungen Spieler im Innenhof gemeinsam abhingen und Spaß miteinander hatten. 
Auch wenn man in den Bildern und Videos erkennen kann, dass es nicht nur der QB war, der für Stimmung sorgte, kann man die Leaderfähigkeiten von Zach Wilson deutlich erkennen. 
Wilson war schon mit Elijah Moore im Restaurant, er postet Videos seiner neuen Teamkameraden in seiner Instagram Story und ist dauernd in Kontakt mit verschiedenen Mitspielern. 
Die Rookies trainieren sogar außerhalb der offiziellen Einheiten zusammen, ohne dass man es öffentlich darstellt.

Insgesamt wirkt das alles sehr positiv, was dort entsteht und man kann den Eindruck bekommen, dass Wilson der Leader ist, den man in ihm erhofft und die anderen Rookies Spaß haben anstatt sich bereits frühzeitig verkrampft Sorgen um ihre Kaderplätze machen, wie es in der Vergangenheit oft zu spüren war.

Wollen wir hoffen, dass es sich auch im September auf den Platz überträgt. Auf jeden Fall ist es schön zu sehen, dass eine Teamchemie entsteht.

Alle an Bord

Man beabsichtigte aus Sicht des Front Office, die „best culture in sports“ aufzubauen. Es wäre sicherlich fernab der Realität, nur aufgrund dieser Nachricht den Beweis zu sehen, dass es bereits Früchte trägt, aber ein Indiz für eine positive Veränderung ist es allemal: Ganze 80 Spieler standen bei der Eröffnung des (freiwilligen) Offseasonprogramms auf dem Platz.
Üblich ist diese Zahl nicht, denn viele Veterans bevorzugen es, sich selbstständig in ihrer Heimat vorzubereiten und erst bei verpflichtenden Aktivitäten auf dem Trainingsgelände zu erscheinen. Arbeitsplatz und Zuhause liegen bei NFL Spielern oft sehr weit und mit Flügen verbunden auseinander. 
Woran auch immer es liegen mag – es ist ein grundpositives Gefühl, dass man derzeit als Jets Fan hat. 

Basti

14.05.2021

End of an Era (again…)

Die Pete Guerriero Ära hat gestern ein schmerzhaftes Ende gefunden. Der legendäre Runningback kam 2020 undrafted zu den Jets, nachdem er seine Karriere bei den Monmouth Hawks (FCS) äußerst erfolgreich gestalten konnte (All-American 2019).
Letztes Jahr erhielt der 22-jährige dann die Chance bei den Jets und er wurde innerhalb eines halben Jahres dreimal eingestellt, um wenig später wieder entlassen zu werden. Dann hat man Guerriero nach der Saison wieder eingestellt, nur um ihn jetzt SCHON WIEDER zu entlassen. Und wofür? Für Walter. Pete wird entlassen, damit Walter einen Job findet. Was nach der Personalpolitik einer Baustelle in Castrop-Rauxel klingt, ist bei den Jets Realität. Es ist vollkommen egal, was in der folgenden Saison passiert. Ich werde nie wieder ein Jets Spiel anschauen, bis Pete Guerriero wieder eingestellt wurde. 
Helden leben lange. Legenden sterben aber nie, liebe Jets! Es gibt Dinge, die kann man nicht akzeptieren. Die Entlassung von Pete Guerriero ist eine davon.

Und selbst, wenn ihr ihn nicht wieder einstellt, dann hat er wenigstens eine Statue verdient. Eine, wo Pete durch eine Drehtür geht. Aus Gründen…

Ein neuer Runningback

Austin Walter heißt der Mann, der in die großen Fußstapfen von Pete Guerriero treten muss. 
Der 24-jährige, ehemalige Spieler der Rice University stand nicht im besonderen Fokus der NFL, bevor er in der XFL für die Dallas Renegades auflief. Zuvor war er 2019 jedoch bereits bei den New York Giants, wo er lediglich einen einzigen Snap sielte. In der XFL konnte er einen Kickoff Return TD erzielen und wurde später von den San Francisco 49ers in das Practice Squad aufgenommen, nachdem die Liga von Vince McMahon den Betrieb einstellen musste.
In San Francisco war er dann über die letzte Saison in vier Spielen aktiv und konnte seine erste Reception gegen New Orleans für 27 Yards feiern. Er spielte darüber hinaus in den Special Teams.
Nun landet er also in New Jersey, wo er dem Coaching Staff garantiert kein Unbekannter sein wird. Willkommen an Bord!

Tue Gutes und rede darüber

Die Jets, namentlich deren 1st Round Picks Zach Wilson und Alijah Vera-Tucker, haben kranke Kinder in einem Kinderkrankenhaus glücklich gemacht und mit diesen per Zoom gesprochen, Caps verschenkt und sie zu Spielen eingeladen.
Eine tolle Aktion für ein lokales Krankenhaus, dass als staatliche Einrichtung dem „Non-Profit“ Prinzip unterliegt. Das in Morristown, New Jersey, befindliche Krankenhaus und seine Patienten sowie Mitarbeiter können Spenden gut gebrauchen. Hier ist der Link dafür: https://www.f4mmc.org/Forms/Donation/Goryeb-Donation-Form.aspx

Ein kleiner Ausschnitt aus den Gesprächen mit den Kids könnt ihr hier sehen:

 

 

Basti

13.05.2021

London Calling

Die Jets sind dieses Jahr zum Greifen nah! Wer noch nie die Gelegenheit hatte, unser Lieblingsteam live und in Farbe im Stadion zu sehen, bekommt dieses Jahr die Gelegenheit dazu, denn die NFL wird trotz der Pandemie zwei Spiele in London austragen. Und wie gestern verkündet wurde, lautet ein Spiel davon New York Jets @ Atlanta Falcons

Das Spiel wird am 10. Oktober 2021 (Week 5) im 62.850 Zuschauer fassenden Stadion des Premier League Clubs Tottenham Hotspur stattfinden. Für die, die schon einmal in Wembley (Brent), aber nicht in Tottenham waren: die Entfernung vom Stadtzentrum ist nahezu identisch. 

Die Rahmenbedingungen sind noch unklar, denn nach wie vor befinden wir uns in einer weltweiten Pandemie und Großbritannien hielt es ja für eine gute Idee, die EU zu verlassen. Also bleibt abzuwarten, unter welchen Bedingungen man im Oktober in das Vereinigte Königreich einreisen dürfen. Wer die Reise plant, kann sich auf jeden Fall schon einmal Gedanken darüber machen, ob er/sie einen Reisepass besitzt oder ob dieser noch gültig ist.

Euer Interesse an Tickets könnt ihr auf diesem Portal anmelden (dies bedeutet jedoch nicht, dass man auch verbindlich Tickets erhält):

https://shp.csharmony.epsilon.com/Pages/NFL_US/NFL_2021_London_ROI

Weitere Infos erhaltet ihr auch von uns in der nahen Zukunft. Der Vorverkauf soll bereits am 17.03. offiziell starten. 

Die International Series wird bereits seit 2005 ausgetragen und seit 2007 finden Spiele in London statt. Das letzte Mal spielten die Jets 2015 in London gegen die Miami Dolphins und gewannen mit 27-14. 

Save the Date

Wenn euch London mit seinen eineinhalb Flugstunden zu nah ist, dann könnt ihr auch in die Vereinigten Staaten von Amerika reisen. Und falls ihr es dieses Jahr umsetzen wollt, so könnt ihr nun besser planen, wenn ein Spiel der Jets auf eurem Reiseplan steht. 

Die NFL veröffentlichte in der Nacht auf heute mit einem Fernsehevent den Spielplan 2021.
Das Event -warum auch immer man mit einem Event einen Spielplan vorstellen muss – erhielt frühzeitig einige Schläge, denn über den Tag hinaus wurden nahezu alle Spielpläne vorab geleaked, sodass der Überraschungseffekt gen 0 war. 
Die Jets starten diesmal nicht wie in den letzten Jahren gegen Buffalo, sondern auswärts bei den Carolina Panthers. Es wird also direkt ein Wiedersehen mit QB Sam Darnold geben.

Die Jets bekommen lediglich ein Primetime Game in der Saison 2021 – und dies nicht Sunday oder Monday Night, sondern an einem Donnerstag in Week 9 gegen die Indianapolis Colts. 

Den gesamten Spielplan werden wir euch als Bild in den nächsten Tagen zur Verfügung stellen. Die Jets haben ein unterhaltsames Video zur Präsentation eingesetzt:

Basti

08.05.2021

Entlassungswelle

Es gab gestern einige Entlassungen, da Rookieverträge offiziell unterschrieben wurden und Platz im Kader geschaffen werden musste.
Gehen mussten – neben dem gestern bereits erwähnten CB Kyron Brown – TE Connor Davis, WR Jaleel Scott, WR Josh Doctson, K Chase McLaughlin und OL Leo Koloamatangi.
Koloamatangi und Doctson waren zwei Roster Bubble Player, die letztes Jahr die Opt-Out Möglichkeit wegen der Pandemie nutzten. K Chase McLaughlin wurde im Dezember von den Jaguars entlassen und direkt als Competition für Sam Ficken unter Vertrag genommen. Er konnte sich nicht beweisen.
Da mit Chris Naggar, Southern Methodist, ein Undrafted Rookie geholt wurde, ist kein Platz für drei Kicker. 
Der Kicker Battle Ficken/Naggar ist übrigens der blanke Horror für jeden Podcastsprecher. Es kann also sein, dass wir – aus Gründen – nicht darüber reden werden.

Nummer 2 oder nicht Nummer 2 – das ist die Frage

Ich war gestern ein wenig überrascht, für welche Diskussionen auf verschiedensten Plattformen die Angabe sorgte, dass die Nummer 2 die Trikotnummer von QB Zach Wilson ist. Fakt ist, dass CBS berichtete, dass sich einige Spieler „offiziell“ für eine Nummer entschieden haben. Dem war auch so. Bilder vom Rookie Minicamp belegen, dass Wilson die 2 trug.
ABER: Selbstverständlich ist dies nicht auch zwangsläufig die Nummer, in der Zach Wilson seine gesamte Karriere oder den vielleicht sogar den ersten Snap spielen wird. Nummern sind erst auch in der Liga offiziell, wenn der Roster Cut auf 53 Spieler nach dem letzten Preseason Spiel durchgeführt wurde. Die Entscheidung für die 2 von Zach Wilson war trotzdem „offiziell“ – schließlich trug er die Nummer anschließend. Aber halt nicht offiziell für die kommende Saison. 
Als Beispiel: Mekhi Becton trug letztes Jahr bis zum Training Camp im Juli die 70. Dann entschied er sich erst für die 77. Jets 1st Round Pick Leonard Williams trug zunächst die 62 – es gibt sogar zahlreiche Trading Cards mit dieser Nummer auf seinem Trikot. Später in der Vorbereitung war es dann die 92 für die Regular Season.
Auch lag es nicht an anderen Spielern, die die 1 trugen. Bevor der Kader der Teams bei 53 Spielern ist, können Nummern auch doppelt vergeben werden. Einzige Voraussetzung: In einem Preseason Spiel dürfen diese Spieler nicht gleichzeitig für ihr Team mit der selben Nummer auf dem Platz stehen. 
Diese Praxis ist manchmal unvermeidbar, da bei 90 Leuten und bestimmten Regeln der Nummernvergabe nicht möglich ist, dass alle Nummern nur einmal vergeben sind.

Um also Klarheit zu schaffen: Zach Wilson trägt die Nummer 2. Offiziell. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Wilson die 2 tragen wird. Man kann sich ein Jersey kaufen. Sinnvoll wäre es, dies aber erst nach der Preseason zu tun, wenn es auch bestätigt ist. Denn manche haben bereits kurz nach dem Draft ein Jersey mit der Nummer 1 bestellt. Patience is the key.

Die weiteren Nummern der Rookies für die kommende Offseason:

  • K Chris Naggar: #1
  • OL Alijah Vera-Tucker: #75
  • WR Elijah Moore: #8
  • RB Michael Carter: #32
  • DB Michael Carter II: #30
  • LB Jamien Sherwood: #44
  • CB Jason Pinnock: #41
  • CB Brandin Echols: #25
  • LB/DB Hamsah Nasirildeen: #45
  • DL Jonathan Marshall: #96
  • CB Isaiah Dunn: #36
  • TE Kenny Yeboah: 48

Wer ist hier der Boss?

Robert Saleh ist zum ersten Mal in seinem Leben Head Coach eines Football Teams. Die Hierarchie in Football Teams ist eigentlich überall nahezu identisch. Erst spricht man mit der Positionsgruppe, für die man zuständig ist und dann gibt es als letztes Wort eine Ansage vom Head Coach, wo Spieler und Trainer still sein müssen und zuhören.
Gestern stellte sich Saleh zum Abschluss des Trainings mit in den Huddle und wartete auf die Ansprache des Head Coaches. Nur um wenig später zu realisieren, dass es ja er selbst ist (siehe VIdeo der PK ab Minute 2:30). 
Der Mann ist einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht zu Adam Gase. Auch bei seiner Pressekonferenz spürt man, dass man ihm einfach gerne zuhört. Aber seht selbst:

Basti

07.05.2021

2 nach 12

Joe Namath hieß der einzige und letzte Quarterback, der die Jets in der Saison 1968 zu einem Super Bowl führte. Und jeder Jets Fan verbindet automatisch die Trikotnummer 12 mit Broadway Joe.
Im Idealfall möchte Zach Wilson in die Fußstapfen von Namath treten und auch über Generationen mit der Rückennummer in Verbindung gebracht werden. So eine Nummer wirft zwar keine Touchdowns, aber sie ist unmittelbar mit der Legacy eines Spielers verbunden. Und unsere neue QB Hoffnung hat sich, so berichtet Zach Kerr von CBS (Quelle), für die 2 entschieden. Also nicht die 1 wie im College, sondern wie die Stelle im Draft, an der er ausgewählt wurde. Ob dies der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung war, darüber kann man nur spekulieren. Aber es ist die 2. 
Wenn ihr euch ein Trikot kaufen wollt, besteht nun also die Möglichkeit.
 

Roster Moves

Die Zeit ist gekommen, in der wieder kräftig und regelmäßig Bewegung in den Kader kommt. 
Gestern haben die Jets zum Beispiel WR Matt Cole vom Waiver Wire nach New Jersey geholt, der zuvor von den San Francisco 49ers entlassen wurde. Cole ist 2020 nicht gedraftet worden und von den Miami Dolphins in den erweiterten Kader aufgenommen worden. Die Roster Cuts auf 53 überstand er nicht, aber anschließend wurde er dort im Practice Squad weiter beschäftigt. 
An Heiligabend erhielt er das Weihnachtsgeschenk der 49ers, von diesen in den aktiven Roster berufen zu werden. Im letzten Saisonspiel kam er dort in den Special Teams zu seinem ersten Einsatz in der NFL und konnte zwei Tackles erzielen.
Nun wurde Cole in San Francisco auf den Waiver Wire gesetzt und die Jets schlugen direkt zu. 
Matt Cole ist 24 jahre jung, 5’10 groß und wiegt 197 Pfund. Im College spielte er für die Div II McKendree Bearcats und war dort die eierlegende Wollmilchsau. Er spielte sehr erfolgreich als Wide Receiver (2019: 939 Yards, 12 TD) und war ebenfalls als Punt und als Kick Returner aktiv (833 Yards, 1 TD), was ihn zum First Team All-American in der Divison 2 machte. Cole ist derzeit der einzige Spieler seiner Uni in der NFL. Ob er es bei den Jets schaffen kann, wird sich zeigen. Der Coaching Staff kennt ihn jedenfalls schon aus San Francisco und wird um seine Qualitäten wissen.

Um den Platz für Cole zu schaffen, wurde CB Kyron Brown entlassen. Der 2019er Undrafted Defensive Back schaffte es in seinem ersten Jahr, sein Debut in der NFL zu geben und startete sogar ein Spiel. In diesem erzielte er fünf Tackles (Week 14 gegen Miami), aber verletzte sich ausgerechnet in diesem Spiel am Oberschenkel, was ihn auf IR brachte. Dort musste er auch die gesamte 2020er Saison ausharren. Nun also das Ende in grün und weiß. Vielleicht erhält er an anderer Stelle eine Gelegenheit, sein Talent unter Beweis zu stellen.

Basti

05.05.2021

Kaputter Fuß

Defensive Tackle Quinnen Williams hat sich einen Knochen im Fuß gebrochen. Dies soll während eines Workouts auf dem Trainingsplatz passiert sein.
Q muss sich operieren lassen und fällt nach Angaben von Tom Pelissero (NFL Network) für 8-10 Wochen aus. 
Williams hatte in der letzten Saison eine echte Breakout Season und nahm mit durchschnittlich 2,2 Run Stops pro Spiel Platz 1 unter allen Defensive Tackles ein. Aber auch im Pass Rush hat er geglänzt. Seine 3,0 QB Pressures bedeuteten Platz 12 auf seiner Position. 
Wenn dieser Zeitplan stimmt, dann würde der 23-jährige 3rd Overall Pick aus 2019 zum regulären Training Camp wieder fit auf dem Platz stehen. Jedoch verpasst er die OTAs und das Minicamp.

Dies wird Q vermutlich auch ungewollt ein kleines bisschen in die Karten spielen, denn so kann er ein wenig mehr Zeit mit seiner Frau verbringen. Richtig gelesen. Maranda Williams hat über Twitter voller Stolz verkündet, dass sie vom Markt ist. Quinnen antwortete ganz einfach und aussagekräftig mit „Mr. and Mrs. Williams.“

Herzlichen Glückwunsch an das junge Paar! 

First Overall!

Die Jets haben den First Overall Draft Pick! …der 2021er Draft Class, der seinen Vertrag unterzeichnet hat.

Linebacker Jamien Sherwood, der 5th Round Pick der Jets des vergangenen Drafts, ist der erste Spieler aller 258 Rookies, der offiziell bei seiner Franchise unterzeichnete. Er erhält einen laut CBA (Gewerkschaftsvertrag) festgeschriebenen Vierjahresvertrag für insgesamt 3.834.856 Dollar. Hiervon erhält er einen Signing Bonus über 350.000 Dollar direkt ausgezahlt. Da ist doch auf jeden Fall mindestens ein gebrauchtes Damenrad drin, um direkt zum Trainingsgelände zu kommen und mit der Arbeit anzufangen…

Sherwood war der 148. Pick des Drafts. Der ehemalige Auburn Tiger hat letztes Jahr mit 44 Solo Tackles in dieser Kategorie Platz 9 in der SEC eingenommen. Er wurde vom NFL Network beim Draft zwar als Safety benannt, spielte aber fast überall in der Defense abgesehen von der Line. Die Jets sehen ihn als Linebacker und haben ihn auch mit dieser Positionsangabe offiziell vorgestellt. 

Basti

03.05.2021

Day 3 Rückblick

Stealing another offensive playmaker and adding versatility and depth to the defense”

Round 4, #107 overall: Michael Carter, RB, North Carolina

  • Eine weitere Waffe für die Offense rund um Rookie QB Zach Wilson. Prospect #59 auf dem Big Board von Draft-Experte Daniel Jeremiah – damit weltklasse Value am Anfang der vierten Runde. Auch wenn die Jets ein RB-Commitee anstreben, ist Carter schon jetzt der talentierteste Spieler im Backfield und könnte bereits früh eine wichtige Rolle in der neuen Jets-Offense bekleiden. Obwohl er mit Javonte Williams (2nd round pick der Broncos) starke Konkurrenz im College hatte, konnte er nichtsdestotrotz in den vergangenen zwei Spielzeiten jeweils über 1000 rushing yards verbuchen. Vision, Balance und Beweglichkeit machen ihn zu einem gefährlichen one-cut runner. Zeigt gute Anlagen als Passempfänger und Blocker und hat damit three down potential. Potente kick return Option. Pro comparison ist Bilal Powell, der uns Jets Fans noch in guter Erinnerung sein und auch weiterhin bleiben sollte.

Round 5, #146 overall: Jamien Sherwood, LB, Auburn

  • Sherwood wurde von den Auburn Tigers als Safety aufgeboten, aufgrund seiner suboptimalen Coverage Skills wird er nun bei den Jets die Transition zum LB durchlaufen. Sherwood ist ein High Character Guy mit guten Instinkten und Toughness. Als „willing tackler“ könnte er bei den Jets primär als WILL und in Subpackages als Blitzer aufgeboten werden. Ein variabler Playmaker ganz nach Salehs Geschmack.

Round 5, #154 overall: Michael Carter II, DB, Duke

  • Der zweite Michael Carter des Tages. Carter ist ein weiterer variabler Defensivspieler, der bei den Blue Devils sowohl als Free Safety als auch als Outside und Slot Corner eingesetzt wurde. Weitere Pluspunkte sind sein 4.35 40 speed, seine gute Athletik und seine Special Teams Qualitäten. Außerdem war er Team Captain. Stand jetzt prognostiziere ich Carter eher als Slot/Nickel CB, der sich im Camp mit Javelin Guidry um einen Roster Spot duellieren könnte.

Round 5, #175 overall: Jason Pinnock, CB, Pittsburgh

  • Der erste klare Outside, Press Man CB unserer Draft Class. Pinnock war nur ein Jahr Starter bei den Panthers, besitzt aber einige ansprechende Anlagen: Ball Skills, Speed, Size und Athletik. Ihm fehlen noch etwas die Instinkte, weswegen er anfangs wohl eher um einen Platz als Special Teams Contributor kämpfen wird. Developmental prospect zum Ende der 5. Runde.

Round 6, #186 overall: Hamsah Nasirildeen, LB, Florida State

  • Ein weiterer Value Pick, der wie die Faust aufs Auge in Salehs System passt. Im College primär als Safety eingesetzt, wird auch Hamsah von den Jets als LB gelistet. Er ist wie Sherwood ein echtes „swiss army knife“ und variabel einsetzbar. Wenn er etwas an Masse zulegt, um seinen 6‘3 Frame auszufüllen, ist er vielleicht der WILL der Zukunft. Ist aufgrund seiner Kreuzbandverletzung gefallen, wäre sonst womöglich in den Top 100 gegangen. Laut eigenen Aussagen wird er zum Beginn des Camps aber wieder 100% fit sein.

Round 6, #200 overall: Brandin Echols, CB, Kentucky

  • Ein weiterer Cornerback? Yessir! Ultraathletisch, pfeilschnell (4.35 40 time) und hat ein Näschen für den Football. Startete seine Karriere am Junior College und arbeitete sich zu einem verlässlichen CB in der qualitativ hochwertigen SEC hoch. Noch sehr raw, aber ein weiterer potentieller Contributor down the road.

Round 6, #207: Jonathan Marshall, DT, Arkansas

  • 6‘3 groß, 310 pounds schwer und läuft unter anderem eine 4.81 40. Einer der athletischsten DT Prospects aller Zeiten, der aber nur ein Jahr als Starter aufweisen kann und von den Razorbacks womöglich auch „out of position“ aufgestellt wurde. Im 4-3 Scheme der Jets wird er nicht als klassischer NT, sondern eher als 3 Tech prognostiziert und gibt einer ohnehin schon tiefen und qualitativ hochwertig aufgestellten DL weitere Tiefe. Immenses Upside für einen 6th Rounder.

UDFA-Signings:

Hamilcar Rashed Jr., EDGE, Oregon State

  • My guy #1 (siehe Scouting Report). Hat die Chance sich einen Roster Spot als Situational Pass Rusher zu sichern. Seine Athletik und Spielanlagen machen auch einen Einsatz als SAM möglich.

Isaiah Dunn, CB, Oregon State

  • My guy #2 (siehe Scouting Report). Wird es schwer haben sich direkt im tiefen CB Room eine Rolle zu erspielen, hat aber den größten UDFA CB contract aller Zeiten gesigned – die Jets mögen ihn also sehr.

Kenny Yeboah, TE, Ole Miss

  • Absoluter Steal als UDFA. Wurde öfters in Runde 4 oder gar den Top 100 gemocked. Hat das Potential sich direkt als TE2 hinter Herndon als pass-catching TE in den finalen Kader zu spielen. Immenses Upside.

Tristen Hoge, OG, BYU

  • Hat Wilson drei Jahre im College als zuverlässiger G den Rücken freigehalten. Könnte als Backup G das Backend der OL-Gruppe abrunden.

Teton Saltes, OT, New Mexico

Parker Ferguson, OT, Air Force

Michael Dwumfour, DT, Rutgers

Brendon White, S, Rutgers

Milo Eifler, LB, Illinois

Grant Hermanns, OL, Purdue

Chris Naggar, K, SMU

Jordyn Peters, S, Auburn

Alles in allem (inkl. UDFA FA Signings) ein erfolgreicher Draft. Wir haben endlich eine aufregende Offense und Zach direkt mit elite Protection und zwei absoluten Playmakern ausgestattet. Auf LB und im Defensive Backfield hat man immer noch keine eindeutige Lösung gefunden, aber der Fokus wurde eindeutig auf Versatility, Athletik, Character und Upside gelegt. Im Training Camp wird es einige interessante Battles auf LB und CB geben. Einige Rookies könnten früh zu signifikanter Spielzeit kommen. Die ohnehin starke Special Teams Unit wurde weiter gestärkt. Zwei Beavers als UDFA sind letztendlich die Kirsche auf der Torte. Mehr zu unseren Rookies im Draft Recap Podcast.

Freddy

01.05.2021

Building around a Quarterback

Der einsame Pick der Jets:

#34 Overall: ELIJAH MOORE, WR, Ole Miss

Statt den ursprünglichen drei Picks an Tag 2 des NFL Drafts hatten die Jets nur einen. Und dieser lag genau am Beginn des Tages direkt nach den Jacksonville Jaguars. 
Dieser Umstand lag daran, dass man seine beiden Drittrundenpicks nach Minnesota gegeben hatte, um an Guard Alijah-Vera-Tucker zu kommen. Man wollte ja seinen frisch gedrafteten Quarterback, Zach Wilson, beschützen. 
Die Berichte zeigten mal wieder, dass wirklich niemand etwas vom Front Office der Jets erfährt. Selbst Ian Rapoport berichtete kurz vor Beginn der zweiten Runde, dass die Jets einen Downtrade ins Auge nehmen und nannte bereits die Falcons, Cowboys und Panthers als Trade Partner. Alles Schall und Rauch, wie sich später bestätigte.

Die Jets wählten nach dem Schutz des Quarterbacks eine Waffe für den Quarterback. Laveranues Coles, vielen Jets Fans als extrem zuverlässiger und erfolgreicher WR mit zwei 1000+ Yards Saisons in ausgezeichneter Erinnerung, kam auf die Bühne und nannte den Pick: Elijah Moore.

Dass ein Downtrade vermutlich nie ernsthaft in Betracht gezogen hatte, sah man später an den Phone Calls. HC Robert Saleh war euphorisch, schlug vor Freude auf den Tisch und sagte zu Moore: „I thought we lost you when we moved up.“

Moore ist eine gefährliche Waffe. Mit 5″9 (1,75 m) ist Moore nicht der Größte und wird seine meiste Spielzeit wohl in der Slot sehen. Aber dort ist er eine Gefahr, die möglicherweise vielen Defensive Coordinators unruhige Nächte vor einem Spiel gegen die Jets geben könnte. Moore ist pfeilschnell (4,34 im Pro Day), ist ein Playmaker und hat echte Klettenhände. Er fing laut PFF 97 % aller fangbaren Bälle hinter der Line of Scrimmage – Platz 1 unter allen College WR. 
Seine Stat Line für 2020 ist sensationell: 86 Catches für 1.193 Yards – in nur acht Spielen! Das sind im Schnitt knapp elf (!) Catches pro Spiel. Seine Gesamtbilanz im College sind 189 Catches für satte 2.441 Yards – Platz vier der Schule in einer 106-jährigen Geschichte der Ole Miss Rebels.

Und nun ein paar Minuten, um sich darauf einzustimmen, wen wir da als neues, gefährliches Spielzeug für OC Mike LaFleur bekommen haben, zum Genießen:

Day 3

Heute geht es weiter und wir werden ab 18.00 Uhr deutscher Zeit weitere, neue Jets begrüßen dürfen, wenn die vierte Runde beginnt. Es wird ein arbeitsreicher Tag für Joe Douglas, den n man hält noch sechs weitere Picks. Wir können mit Trades rechnen und vielleicht wechselt auch noch ein Veteran nach New York. Vor solchen Moves scheut sich Joe Douglas nämlich in der Regel nicht.
Die verbleibenden Picks der Jets:

  • Runde 4, Pick 107
  • Runde 4, Pick 143
  • Runde 5, Pick 146
  • Runde 5, Pick 154
  • Runde 6, Pick 186
  • Runde 6, Pick 226

Und ausgerechnet Day 3 ist der Zeitpunkt, an dem sich ein gutes Scouting auszahlt. Wie Joe Douglas in einer PK sagte:

„Day 3 is a great opportunity to turn a good draft into a great draft. Our scouts do such a great job and they live for Day 3. They come up with the guys not many people know about. So many times we’ve seen these guys can become impact players. It’s a great opportunity to really put a great stamp on this draft.“

Und zum Abschluß noch einmal die Pressekonferenz, die unser neuer QB Zach Wilson gegeben hat:

Basti

30.04.2021

 

Rückblick Day 1

Die Picks der Jets:

#2 Overall: ZACH WILSON, QB, BYU

#14 Overall: ALIJAH VERA-TUCKER, GUARD, USC

Heute Nacht um ca. 2:40 Uhr haben wir unseren, hoffentlich, neuen Franchise Quarterback In Zach Wilson gedraftet.

Wilson kommt von der Universität der BYU(Brigham Young University) und wurde der vermeintliche Pick, da es schon seit langer Zeit berichtet worden ist.

Wir haben in den letzten Wochen ja auch schon viel darüber berichtet, über seine Vorzüge und auch Nachteile, bzw. Spielbereiche, wo er sich noch verbessern kann. Aber eines ist klar, das Team muss es diesmal auch viel besser machen, als bei Sam Darnold. Und den ersten Schritt haben gestern Nacht auch schon getan.

Dann hatten wir nämlich einen zweiten 1st Round Pick in diesem Jahr an #23.(Trade von Jamal Adams zu den Seahawks) Es wurde in den letzten Tagen berichtet, dass die Jets versuchen hoch zutraden und das bis zum 12. Pick, wenn die Möglichkeit sich ergeben würde.

Und die Gerüchte sollten sich bewahrheiten. An Pick #14 waren eigentlich die Vikings an der Reihe, aber sie haben uns den Pick abgegeben. Dazu haben wir unsere beiden 3rd Round Picks #66 und #86 gegeben und haben Pick #143 (4. Runde) noch zurückbekommen.

Mit dem Pick haben wir dann USC Guard Alijah Vera-Tucker ausgewählt. Laut Joe Douglas war er bei den Jets in den Top 10 auf ihrem Draft Board. Wenn man die Bilder gesehen hat, waren alle im War Room sehr begeistert.

Viele Experten sagen Vera-Tucker eine All-Pro Karriere auf Guard voraus. In der letzten Saison hat er bei USC auf Left Tackle gespielt und das sehr gut, allerdings hat er für einen NFL Left Tackle bisschen zu kurze Arme, die ihn bei Speed Rushern Probleme bereiten könnte, deswegen wird er eher auf Guard gesehen. Dort haben wir genau den Need, deswegen für mich ein sehr guter Trade und Pick, wenn auch nicht ganz günstig.

Ich bin aber überzeugt, dass es in die richtige Richtung geht und das Team endlich vernünftig aufgebaut wird.

 

Kleine Auswahl der noch verfügbaren Spieler:

  • Jeremiah Owusu-Koramoah; Notre Dame; ILB

  • Trevon Moehrig; TCU; S

  • Elijah Moore; Ole Miss; WR

  • Teven Jenkins; Oklahoma State; OT

  • Christian Barmore; Alabama; DT

  • Azeez Ojulari; Georgia; OLB

  • Liam Eichenberg; Notre Dame; OT

  • Asante Samuel Jr.; Florida State; CB

  • Javonte Williams; North Carolina; RB

  • Ronnie Perkins; Oklahoma; DE

  • Dillon Radunz; North Dakota State; OT

  • Nick Bolton; Missouri; ILB

  • Carlos Basham Jr.; Wake Forest; DE

  • Landon Dickerson; Alabama; C



Ihr seht es ist noch genug Talent vorhanden und es werden weitere, spannende zwei Tage.

Wir halten euch natürlich auch morgen und übermorgen auf dem Laufenden und natürlich gibt es auch sofortige Meldungen über Twitter. Also folgt uns dort @GGGRedaktion und bekommt alle Picks kurz nach Veröffentlichung mit.

Unser nächster Pick ist dann heute Nacht gegen 1:20 Uhr an #34.

#AllGasNoBrake

#TakeFlight

Marvin

24.04.2021

Vorbereitung ist alles

Zach Wilson, der ehemalige QB der Brigham Young Universität, bereitet sich intensiv auf den Draft und die Zukunft vor. 
Er wird direkt in Cleveland anwesend sein, wenn die Top Prospects am Donnerstag auf die Bühne gerufen werden. Und Wilson könnte seinen Namen bereits sehr früh hören. Die Jets sind der logischste Landing Spot und die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern. Nicht nur sämtliche Analysten von NFL.com bis hin zu The Athletic sehen es bereits als „done deal“, sondern auch Zach Wilson selbst bereitet sich auf New York vor.
Wie sein QB Coach John Beck der NFL Network Journalistin Aditi Kinkhabwala verriet, hat sein Schützling in jüngster Vergangenheit ehemalige Quarterbacks der Jets angerufen. Unter diesen Anrufen waren Josh McCown, Mark Sanchez und Chad Pennington.
Der Zweck der Anrufe war es, sich näher mit der Organisation der Jets und dem New York Market auseinanderzusetzen. 

Wilson ist im eher ländlichen Utah aufgewachsen und hat dort sein gesamtes Leben verbracht. Dementsprechend wäre der Wechsel in einen der größten Märkte der Welt eine enorme Veränderung. Wilson ist sich dem bewusst und bereitet sich auch abseits des Platzes auf alle Gegebenheiten vor. Eine gute, professionelle Einstellung.

Was ist das für ’ne Nummer?

Die Frage werden sich sicherlich einige stellen, wenn die Regular Season beginnt, denn die NFL hat in ihrer jährlichen Besprechung zur Änderung von Regeln zugestimmt, dass die möglichen Nummern für Positionsgruppen erweitert werden. 
So sind nun für folgende Positionsgruppen die entsprechenden Nummern möglich:

  • Defensive Backs: 1–49
  • Running Backs, Full Backs, Tight Ends, H-Backs, Wide Receiver: 1–49
  • Offensive Linemen: 50–79
  • Defensive Linemen: 50–79 and 90–99
  • Linebackers: 1–59 and 90–99

Das Bild wird sich also etwas ändern und Bestandspersonal der Jets, das zu Collegenummern zurückkehren könnte, ist: Jamison Crowder (3, Duke University), Denzel Mims (5, Baylor), LaMical Perine (2, Florida), Tevin Coleman (6, Indiana), Chris Herndon (23, Miami) und CJ Mosley (32, Alabama).
Ob es passieren wird ist natürlich den Spielern selbst überlassen.

Basti

19.04.2021

Breaking News….?

Laaaaaangweilig. Also zumindest aus der Perspektive eines Newsschreibers in NFL Kreisen.
Was die unzähligen Mock Drafter und Hobbyscouts angeht ist es derzeit das El Dorado des NFL Kalenders. Ich selber verfolge diese auch gerne, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem es für mich persönlich einfach zu viel wird. Die „Stick with Sam“ Debatte ist vorbei und die „Wilson oder Fields“ Debatte ist genau an diese Stelle getreten.
Gut, dass diese täglich wiederkehrende Diskussion von einem absoluten Kracher unterbrochen wird, der Jets Twitter wieder auf eine Seite bringt:

Dan Brown wurde re-signed! Berühmt geworden durch große Erfolge wie „Sakrileg – Der DaVinci Code“ oder „Illuminati“ ist er nun… Sorry. Ihr merkt, dass mir langweilig ist…

Natürlich ist es nicht der Beststellerautor, sondern Daniel Brown, der von der offiziellen Jets Seite als Dan Brown benannt wurde. Mag sein, dass es sein Spitzname ist, aber bislang wurde er immer als Daniel bezeichnet. Nun also Dan.
Aber wie auch immer… Daniel Brown geht bereits in sein drittes Jahr als Jet und fliegt für fast alle komplett unter dem Radar. Letztes Jahr fing er zwei Bälle für 21 Yards. Dafür stand er aber in 76 % aller Special Teams Snaps auf dem Platz. Er wird somit wohl nur offiziell als Tight End gelistet, weil es die Position „Special Teamer“ laut Regularien nicht gibt. Also so wie der Long Snapper bei Madden, der immer als TE mit einem OVR Wert von 45 als erstes gecuttet wird.
Brown ist somit neben Neuzugang Justin Hardee und Bennett Jackson ein weiterer Spieler für Special Teams Coordinator Brant Boyer. Willkommen zurück.

Und das war es auch schon soweit an Jets News. Gerüchte sind natürlich viel im Umlauf. Aber wenn man eins über das Joe Douglas Regime in zwei Jahren gelernt hat, dann, dass man diesen keine weitere Beachtung schenken braucht. Denn interne Abläufe werden – im Gegensatz zu den letzten General Managern – nahezu nie vorab an die Presse durchgesteckt.

Basti

09.04.2021

Reset Button

Joe Douglas hat sich nach dem Trade von Sam Darnold der Presse gestellt und Fragen beantwortet. 
Das Übliche wurde geantwortet und so pries Douglas den ausgezeichneten Charakter von Sam Darnold an und wiederholte den Glauben daran, dass Sam ein erfolgreicher QB in der NFL sein wird. Man muss allerdings in diesem Business in erster Linie an sich selbst denken:

„Wir hatten das Gefühl, dass es die beste Entscheidung für [die Jets] war, den Reset Button zu drücken und nach vorne zu schauen. Insgesamt hatten wir ein sehr gutes Gefühl mit dem Gegenwert, den wir von Carolina erhalten haben. Nun haben wir wirklich sehr viele Möglichkeiten und wir wissen, dass wir aus den ganzen Picks das meiste machen müssen.“

Die Panthers zahlten den Jets einen 2021er 6th Round Pick und einen 2nd sowie 4th Round Pick im Draft 2022. Damit besitzt man nun insgesamt 21 Draft Picks in den nächsten beiden Jahren – sieben davon in den ersten beiden Runden.
Der „Reset“ Button, den Douglas ansprach, beschrieb er im weiteren Verlauf auch finanziell, denn mit dem 2nd Overall Pick erhält man aller Voraussicht nach einen Quarterback (dies steht wohl wirklich für niemanden mehr in Frage), den man für die nächsten vier Jahre – mit einer 5th Year Option – unter Vertrag hat. Bei Sam Darnold kam es bereist in dieser Offseason zu der Frage, wie man vertraglich weitermachen kann. Diese Problemstellung hat man nun erst wieder in frühestens drei Jahren, wenn man über die 5th Year Option des neuen Quarterbacks entscheiden muss. 

Die Panthers entschieden sich übrigens, die 5th Year Option von Sam Darnold zu aktivieren (18,8 Millionen für 2022), was die einzig logische Konsequenz ist, wenn man drei Picks dafür ausgegeben hat.

Die Frage, ob Zach Wilson der nächste QB ist, wurde Joe Douglas natürlich auch mehrfach gestellt. Man fragte über die Kommentare von Steve Young, der die Jets und Wilson bereits als sichere Verbindung sah, natürlich auch und einige deuteten die Antwort von Douglas als sicheres Indiz. Doch entscheidet selbst, wie ihr es deuten wollt:

Signings und Besuche

Die Jets haben gestern drei Aktivitäten in der Free Agency durchgeführt, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zuerst gaben die Jets bekannt, Offensive Lineman Corey Levin (26) unter Vertrag genommen zu haben. Der 26-jährige Center kam 2017 in der sechsten Runde des Drafts von der Division-1 Uni Chattanooga zu den Tennessee Titans. Dort spielte er erst im zweiten Jahr und konnte in neun Spielen (ein Start) nicht überzeugen. Er tingelte danach durch die Practice Squads der Broncos, Bears und Patriots, um nun in New Jersey zu landen.

Außerdem wurde DB Bennett Jackson re-signed. Der 29-jährige spielte letztes Jahr in vier Spielen (48 Special Teams Snaps) und wird, ebenso wie Levin, ein „Longshot“ auf einen Platz im Roster, der im Camp kräftig überzeugen wird müssen, um die Coaches auf sich aufmerksam zu machen.

Zu Besuch war gestern Veteran QB Brian Hoyer. Der seit 2009 in der Liga spielende Journeyman hat schon zehn Stationen (drei Stints mit den Patriots) hinter sich und scheint noch keine Lust auf die Sport-Rente zu haben. 
Mit seiner Erfahrung könnte er einem Rookie als Backup und Mentor helfen. Mehr zu ihm berichten wir, sollte er tatsächlich auch bei den Jets landen. Es kam zu keinem Vertrag, aber nach Berichten sind „beide Seiten nach wie vor interessiert“.

Basti

05.04.2021

Breaking News

Nach Monate langen Gerüchten um die Zukunft der Quarterback Position und der Frage ob die Jets weiter den Weg mit Sam Darnold gehen, einen neuen Quarterback an 2nd Overall im Draft auswählen oder vielleicht sogar mit beiden in die neue Saison gehen, Rookie QB und Sam Darnold, gab es heute eine Entscheidung.

Die Jets haben Sam Darnold zu den Carolina Panthers getradet. Dafür erhalten die Jets einen 2021 6th Round Pick, einen 2022 2nd und 4th Round Pick.

Nach den ganzen Gerüchten, für was Darnold getradet werden könnte, von einem tiefen First Round Pick, bis maximal einem 3rd Round Pick, ist dieser Trade sehr gut.

Joe Douglas wollte sich alle Optionen offen halten und erstmal die Prospect in Ruhe studieren, um dann eine Entscheidung zu fällen. Ich habe das, gerade in den letzten 2 Wochen sehr kritisch gesehen, aber er hat es durchgezogen und hat sich nicht verpokert. Zumal keiner weiß, wie realistisch einige Gerüchte wirklich waren.

Für den derzeitigen Sam Darnold 3 Picks zu erhalten, unteranderem ein 2nd Round Pick, wenn auch erstes nächstes Jahr, ist sehr gut. Denn erstens waren die Panthers wohl noch die einzigen verbliebenen Interessenten und zweitens war Darnold einfach nicht gut, losgelöst vom schlechten Coaching der letzten Jahre.

Ich bin einfach froh, dass es jetzt eine Entscheidung gibt, egal wie Sie ausgefallen ist. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich diese Variante bevorzuge, zumal es für alle Beteiligten ein guter Trade ist. Die Jets bekommen 3 Picks, um Ihren Kader in den nächsten 2 Drafts weiter zu verbessern, die Panthers einen jungen, talentierten Spieler und eine günstige Alternative zu Teddy Bridgewater und Sam Darnold einen Neuanfang, den er meines Erachtens dringend benötigt.

Ab morgen können wir uns dann voller Euphorie dem Draft zu wenden. Passend dazu wird es morgeneinen Podcast zu den diesjährigen Quarterback Talenten geben. Wir freuen uns, wenn ihr rein hört, uns Feedback, eure Meinungen und Kommentare da lasst.

Lasst uns gemeinsam diskutieren welchen Prospect ihr gerne an 2nd Overall hättet. Mein Wunsch wäre Zach Wilson, aber ich bin gespannt auf jeden einzelne Meinung von euch.

Auf eine spannende Draft Zeit und den Draft selber.

#AllGasNoBrake

Marvin

04.04.2021

Spiel Nr. 17

Eine kleine Revolution wurde kürzlich von der Liga beschlossen. Die Saison 2021 wird der Startschuss für eine Saison mit 17 Regular Spielen pro Team sein. Damit findet die seit 1978 gültige Anzahl von 16 Spielen ein Ende.
Der Spielplan ist grundsätzlich durchgescripted und man spielt zweimal gegen die Gegner der Divison (6 Spiele), einmal gegen die in der Vorsaison auf dem selben Platz gelandeten Gegner aus allen weiteren Divisions der eigenen Conference (3 Spiele / 9 gesamt), einmal gegen eine Divison der anderen Conference im Vierjahresrhytmus wechselnd (4 Spiele / 13 gesamt), gegen alle Gegner einer Division der eigenen Conference im Dreijahresrhytmus rotierend (3 Spiele, da bereits der Gleichplatzierte unter eine andere Regel fällt / 16 gesamt).

Nun kommt noch ein Gegner der anderen Conference hinzu, der auf dem selben Platz gelandet ist. Dies ist das 17. Spiel. Für die AFC East ist die NFC East vorgesehen (von da an vermutlich ebenfalls im Vierjahresrhytmus rotierend). Und da die Jets auf dem letzten Platz gelandet sind, bekommt man die Philadelphia Eagles auf den Plan, die es geschafft haben, selbst in der NFC East Letzter zu werden. Ein möglicher Sieg? Not so fast, my friend… 
Die New York Jets haben in der Geschichte der NFL noch nie gegen die Philadelphia Eagles gewonnen. 0-11 ist die Bilanz. 2021 ist also ein guter Zeitpunkt, diesen Makel zu kaschieren.

QB Debatte

Kaum etwas ist derzeit anstrengender als die Quarterback Debatte im Jets Twitter und Facebook Universum. Aber man kommt nicht drum herum. 
Stand jetzt ist Sam Darnold QB1 im Roster und dies wird sich allem Anschein nach bis zum Draft nicht ändern. Ein Trade kann jederzeit passieren – weder GM noch HC haben sich klar zu Sam Darnold bekannt und/oder Tradepartnern pauschal eine Absage erteilt. 
Manche Teams mit offenen QB Posten haben sich bereits „verstärkt“ (Washington / Ryan Fitzpatrick – Chicago / Andy Dalton) und andere haben sich im Draft an eine Position getradet, die eindeutig gegen eine Entscheidung für Sam Darnold spricht (San Francisco tradete von 12 auf 3 und somit in Griffweite eines College Prospects).
Und so geht die Debatte weiter. Justin Fields hatte, wie BYUs Zach Wilson,  ebenfalls einen außergewöhnlich guten Pro Day und lief sogar eine pfeilschnelle 4,44 im 40 Yard Dash.
Sam Darnold wird bereits mit den Carolina Panthers in einem möglichen Draft Day Trade Szenario in Verbindung gebracht und ehemalige NFL Spieler (z.B. Dan Orlovsky oder Bart Scott) sprechen sich dafür aus, dass man mit Sam Darnold weitermachen sollte. 

Es ist mühselig und man weiß vermutlich erst am 30.04. mehr, wenn die Jets im Draft ihre Entscheidung mit dem zweiten Pick verkündet haben.

Basti

...vergangene News findet ihr in unserem Archiv (New York Jets -> Newsarchiv)