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Buffalo Bills

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New York Jets
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Als Flieger gestartet und als Suppenhuhn gelandet

„Limbo cool, limbo fine. Ev'rybody gets a chance. Clap your hands it's party time. Do the limbo dance.“

David Hasselhoff

Egal wie niedrig die Messlatte auch liegen mag, die Jets schaffen es am Ende unten durch und stehen nun bei 0-7. Alle die nächste Saison auf Trevor Lawrence hoffen können also aufatmen.

Für alle anderen ging das Spiel aber durchaus hoffnungsvoll los.

Sam Darnold und Mekhi Becton kehrten in die Startaufstellung zurück und auch Rookie Denzel Mims konnte nun in Woche 7 sein NFL Debut geben. Lediglich auf Jamison Crowder musste verzichtet werden, welcher am Freitag nicht am Training teilnehmen konnte.

So starteten die Jets mit einem ansehnlichen Drive, welcher dann leider nicht bis ganz in die Endzone gereicht hat. Am Ende durfte Ficken Backup und CFL All Star Sergio Castillo seinen ersten NFL Einsatz mit 3 Punkten krönen.

Im anschließenden Drive konnte Bless Austin eine beinahe Interception nicht festhalten. Denoch konnten die Bills an der 27 Yard Linie gestoppt werden, worauf Bills Kicker Tyler Bass das Fieldgoal aus 45 Yards verschoss.   

Auch im weiteren Spielverlauf hatte man den Eindruck, als würden die Jets endlich auch mal denselben Sport wie der Gegner spielen. An dieser Stelle fiel auch dem Letzten auf, dass das Playcalling diesmal nicht von HC Adam Gase kam, sondern OC Loggains dieses mal die Spielzüge ansagen durfte.

Zwar musste man den Ball an Buffalos 18 Yard Line abgeben, nachdem man ein 4th & 1 zuvor nicht verwandeln konnte, jedoch fumbelte Josh Allen den Ball, nach einem Sack von Tarell Basham, in der Red Zone, welcher im folgenden Drive von den Jets über das Feld getragen wurde, wo La’Mical Perine zu seinem ersten NFL TD laufen konnte.

So stand es Mitte des zweiten Quarters 0:10 für die Jets, was die Bills im Anschluss auf 3:10 verkürzen konnten.

Rückblickend hätte man sich als Jets Fan hier das Ende des Spiels gewünscht, denn der folgende Drive leitete den Sturzflug ein.

Erwähnenswert ist hier eine Interception von Sam Darnold, welche genau in einen Pulk aus vier Defensive Backs geworfen wurde. Somit konnten die Bills noch kurz vor der Halbzeit durch ein weiteres Fieldgoal auf 6:10 stellen.

Die zweite Hälfte ist dann schnell erzählt. Keines der beiden Teams gelang es einen TD zu erzielen. Während die Bills noch vier von fünf Fieldgoals verwandeln konnten, hatten die Jets nach dem TD von Perine insgesamt 23 Plays für sage und schreibe 25 Yards und blieben somit generell punktlos, was zu dem Endstand von 18:10 führt.

Kritik muss man hier wieder einmal an der O-Line äußern. Diese war, mit Ausnahme von Becton, gefühlt nicht existent und hätte auf dem Niveau wahrscheinlich auch von den Damen der Flight Crew gespielt werden können. So schafften es die Bills insgesamt 29-mal, dass Sam Darnold aus der Pocket ausbrechen musste, was zu sechs Sacks, elf Hurries und 6 Knock Downs führte. Am Ende des Spiels wurde Sam Darnold mit 23 Passversuchen geführt. Zählt man hier diese sechs Sacks hinzu kommt man auf, genau 29. Somit konnte in keinem einzige Passspielzug die Pocket lange genug aufrecht gehalten werden, um Druck von Darnold zu nehmen.

Aber auch Darnold selbst muss sich Kritik gefallen lassen. Am Ende des Spiels hatte er eine Completion Rate 12/23 für 120 Yards, 0 TD und 2 INT.

Vor allem die erste INT muss man ihm hier zu 100% zuschreiben.

Auch das Playcalling, welches in der ersten Hälfte frischer als sonst wirkte, konnte den Bills in Hälfte zwei nichts mehr entgegensetzen, nachdem diese sich angepasst hatte.

Aber es gab auch Lichtblicke. So fällt der Blick hier als erstes auf die Rookies.

Denzel Mims, welcher in seinem ersten Spiel vier Receptions für 42 Yards hatte, konnte vor allem in der ersten Hälfte zeigen was er kann. In Hälfte zwei wurde er dann jedoch durch Tre’Davious White gedeckt und wurde von Darnold nicht mehr angespielt.

Auch Perine überzeugte mit elf Rushes für 39 Yards und einem TD, bekam aber in Hälfte zwei nicht mehr Snaps als der 100-jährige Runningback Frank Gore.

Zu guter letzt sei noch LB Bryce Huff erwähnt. Der Undraftet Free Agent sorgte mit drei Tackle und einem Assist für ordentlich Druck der Defense.

Die Defense selbst fand gegen die Bills wieder zu alter Stärke zurück. Vorallem in der Red Zone ging sie ungeschlagen vom Feld und lies keinen einzigen TD zu.

Abschließend darf man gespannt sein, wie es bei den Jets weiter geht. Am 3. November ist Trade Deadline und man stellt sich die Frage wer noch unter den Hammer kommen könnte. Dies dürfte für die meisten Jets Fans aktuell spannender sein als das kommende Spiel gegen die Chiefs. Hier werden wohl keine Wunder zu erwarten sein.

In diesem Sinne JET UP

Markus