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30.09.2020

Woche der Veränderung?

Es könnte interessant werden in den nächsten Tagen. Am Montag gab es die News von Mike Francesca, WFAN Radio, und von Colin Cowherd, FOX Sports, dass die Führungsetage der Jets die namhaftesten Agents in Ligakreisen angesprochen haben und nach verfügbaren Coaches gefragt haben soll.
Colin Cowherd äußerte in seiner Fernsehsendung, dass Adam Gase entlassen wird, wenn das Spiel morgen gegen die Broncos verloren wird.
Die Jets gaben über Mike Florio, NBC Sports, gestern das im Sport übliche Dementi ab, dass man nicht mit Agenten gesprochen haben will.
Es wird spannend. Wie auch immer das Spiel gegen die Broncos ausgeht, könnte es demnächst Veränderungen geben. Und diese sind dringender nötig als je zuvor, denn…

Sam ist gebrochen

Sam Darnold hat ein furchtbares Spiel abgeliefert. Das passiert jedem Sportler mal. Aber insbesondere Sam Darnold kann das überhaupt nicht gebrauchen, denn die Zahl derer, die an ihn als Franchise QB glauben, schwindet von Woche zu Woche. Die Hauptschuld trägt hier zweifelsohne Adam Gase, da er keinen QB Coach verpflichten wollte und die Entwicklung von Sam über ihn zu laufen hat – so war sein Anspruch bei Aufnahme des HC Gigs in New Jersey.
Nach dem Spiel gegen die Colts äußerte Sam nun, dass man von Gase eigentlich „in eine perfekte Position gebracht wird, um erfolgreich zu sein.“ Das ist zwar professionell von Sam und zeigt seinen ausgezeichneten Charakter, niemand anderen außer sich selbst verantwortlich zu machen, aber wenn man sich diese Aussage anschaut, dann wirkt es so, als wäre er mit Waffengewalt dazu gezwungen worden… So spricht doch niemand, der es auch ernsthaft meint… Aber seht selbst:

Battle of the worst

Am Donnerstag heißt es Broncos gegen Jets. Der derzeitige Bodensatz der Liga kann in der Primetime zeigen, wer das schlechtere Team ist. Zwei Primetime Games nacheinander gehen von Patrick Mahomes gegen Lamar Jackson über zu Sam Darnold gegen Brett Rypien.
Genau – Brett Rypien. Der 2019er undrafted Free Agent hatte eine beeindruckende Karriere bei den Boise State Broncos, bekam jedoch keinen Anruf im Draft. Denver gab ihm dennoch eine Chance und Rypien konnte letzte Woche das erste Mal ein NFL Feld betreten, nachdem Backup QB Jeff Driskel – Starter Drew Lock ist derzeit verletzt – das machte, was Jeff Driskel in der NFL halt so macht: kacke spielen.
Nun wird Brett Rypien also im Rampenlicht stehen. Sollte Brett Rypien (UDFA 2019) Sam Darnold (3rd Overall Pick 2018) ausspielen, dann wird es wirklich kein einziges Argument mehr für Adam Gase und auch weniger Argumente für Sam Darnold geben. 

Das Preview von Per zum morgigen Spiel wird diese Situation noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Auch der Injury Report wird dann kommen. Stay tuned.

Basti

24.09.2020

Der „Boden“satz der Liga

Der Rasen war Schuld. Eine der ältesten Ausreden des professionellen Rasensport bekommt im MetLife Stadium wohl eine neue Bedeutung, denn der Kunstrasen im gemeinsamen Stadion der Jets und Giants wird nach einer Beschwerde der Spieler von der NFL und NFLPA (Spielergewerkschaft) unter die Lupe genommen. Am Sonntag hatten sich mit den 49ers Jimmy Garoppolo, Nick Bosa und Solomon Thomas drei elementar wichtige Spieler verletzt und es kam der Verdacht auf, dass er Boden an diesem Umstand nicht ganz unschuldig ist. 
Nun mag man dies gerne als Ausrede nutzen, aber ich persönlich (Basti) bin am wenigsten über diese Aussagen verwundert, denn ich hatte schon dreimal das Vergnügen, auf dem Feld des MetLife Stadium zu stehen. Zweimal nach einem Heimspiel und einmal bei einer Stadionbesichtigung. Und ich muss sagen, dass dies der schlechteste Kunstrasen war, den ich je erlebt habe. In der Landesliga SH/HH hatten die Kunstrasenplätze eine um Welten bessere Qualität. Im MetLife störte es niemanden, wenn die Leute auf dem Platz geraucht haben oder welche Schuhe sie beim Betreten trugen. Der Boden war uneben und vollkommen dicht mit Splitt, den man noch Tage später aus seinen Socken gepult hat. 
Mal schauen, was für ein Ergebnis die Untersuchungen haben. Hoffentlich muss der Platz mal erneuert werden. Es ist für eine Milliardenliga unwürdig…

Trainingsamateure

Vorgestern wurden die Jets Beatwriter unruhig. Sehr unruhig. Denn bei dem Sportradiosender WFAN Radio wurde MLB Avery Williamson nach den Aussagen von Bradley McDougald befragt, der anmerkte, dass das Training nicht professionell genug sei und zu langsam ausgeführt wird („It all goes back to practice. We’ve had some slow practices and it correlates to the game.“). Williamson bestätigte dies und man hat es als als Tonspur sicher:

Viele deuteten dies nun als Spitze zu Adam Gase, da er als HC ja der Verantwortliche für das Training ist. McDouglad soll Gase jedoch nach den Pressemeldungen angeschrieben und mitgeteilt haben, dass er sich ausdrücklich auf die Spieler bezog und nicht auf die Arbeit des Coaching Staff. 
Die Wahrheit wird wohl wie immer irgendwo in der Mitte liegen… Adam Gase wies jedoch jegliche Kritik in der gestrigen PK von sich. Auch gab er an, dass er an der Niederlage keine Schud trägt, denn seine Playcalls waren sehr gut. Sie wurden nur schlecht ausgeführt… Was soll man dazu noch sagen?

Roster Moves

Es gab in den letzten Tagen ein wenig Bewegung am unteren Ende des Rosters. Diese führen wir hier ohne weitere Details lediglich zur Information auf:

IN: S Marqui Christian (Bears Practice Squad -> Jets Active Roster), WR Josh Malone (Practice Squad -> Active Roster), LB Noah Dawkins, T Blake Hance, LB Bryce Hager (Free Agents -> Practice Squad)

OUT: RB Josh Adams (Active Roster -> Practice Squad), CB Arthur Maulet (Active Roster -> Injured Reserve), LB Paul Worrilow (Practice Squad -> cut)

 

Zur Info: Heute Abend zeichnen wir einen Crossover Podcast mit dem German Booster Club der Colts auf. Dieser wird ab morgen früh verfügbar sein.

Basti

16.09.2020

Aussagen zum Spiel

Nach dem desaströsen Saisonauftakt waren alle, die Fans und die Reporter, auf die Reaktionen der Verantwortlichen gespannt. Aber es kam nichts Überraschendes. Sam Darnold nahm die ganze Schuld auf sich und gab zu, einige Pässe verpasst zu haben. Weiterhin betonte er, dass es einfach an der „Execution“ liegt, also der vernünftigen Ausführung der Plays. Damit hat er zum Teil natürlich recht. Aber wie schon von mehreren Experten, Fans und auch uns gesagt, liegt die Hauptverantwortung beim Head Coach und der sucht die Schuld mal wieder bei allen anderen, nur nicht bei sich. Bestes Beispiel: nach der Frage, ob er im Nachhinein andere Plays callen würde, sagte er nur: „NEIN“. Eine sehr enttäuschende Herangehensweise in meinen Augen. Unser Owner Christoper Johnson stärkte ihm (Adam Gase) den Rücken und meint weiter, dass es kein Playoff Mandat gäbe. Also, dass Gase nicht in die Playoffs kommen muss, um seinen Job zu behalten. Er hätte jeden Tag im Training gesehen, wie er mit den Spielern umgeht, letzte Saison das Team zusammen gehalten hat, nachdem es so schlecht gestartet ist, und dass er noch viel mehr leisten kann als Head Coach als viele Fans es ihm zutrauen würden. Er verstehe es zwar, da wir Erfolg sehen wollen. Und das werden wir, fügte er am Ende hinzu. Wollen wir es hoffen. Allein der Glaube daran fehlt.
 
Positive Meldungen zum Spiel
 
Es soll ja nicht nur negativ berichtet werden, daher sei erwähnt, dass Mekhi Becton der beste Offensive Rookie seiner Draftclass bei PFF ist. Mit einem Grade von 77.2 Overall ( 77.4 Run Blocking) stach er sehr positiv hervor und hat besonders in Pass Protection einen sehr guten Job gemacht (3rd Highest Grade in Pass Protection Plays). Becton erlaubte nur zwei Rushes bei 41 Pass-Blocking Snaps (einer davon ein Sack). Das macht Freude auf mehr und darauf, dass wir drei Jahre nach D’Brickashaw Ferguson wieder einen Franchise Left Tackle in unseren Reihen haben.
 

Injury Meldungen vom Spiel

Wie zu befürchten war, ist die Hamstring Verletzung von Le’Veon Bell ein wenig schlimmer als erhofft. Er wurde, wie auch Denzel Mims (Hamstring) und Blake Cashman (Groin/Leiste), auf die IR gesetzt. Dies bedeutet, dass alle drei die nächsten drei Wochen verpassen werden und erst zum fünften Saisonspiel gegen die Arizona Cardinals wieder mit dabei sein könnten.
 

Neue Signings

Um den Verlust von Bell aufzufangen, hat man jetzt doch Kalen Ballage geholt. Ihr erinnert euch? Genau! Das war der, den die Dolphins eigentlich cutten wollten und um einem Waiver Wire zuvorzukommen, hat Douglas Miami einen Conditional 7th Round Pick angeboten. Doch leider hatte Ballage den Medizincheck nicht bestanden, da er – na wollt ihr raten? RICHTIG: eine Hamstring Verletzung – hatte. Und jetzt hat er sie anscheinend auskuriert, denn er wurde zum 53-Mann Kader gesigned und wird im Laufe der Woche zum Team stoßen.

Dazu wurde Linebacker Paul Worrilow zum Practice Squad gesigned. Auch den kennen wir schon von letzter Saison, als er bei uns war. Seine beste Zeit waren die ersten Jahre in Atlanta. Seitdem ist er hauptsächlich in den Practice Squads der Teams zu finden.

Marvin

12.09.2020

Debüt verschoben

Rookie WR Denzel Mims hat nahezu das gesamte Tranings Camp mit einer Hamstringverletzung (Oberschenkel) aussetzen müssen. Seit wenigen Tagen konnte er wieder trainieren und alle Zeichen standen auf ein Debüt des vielversprechenden Zweitrundenpicks der Jets. Doch gestern zwickte es plötzlich wieder im Oberschenkel. Diesmal in dem, der bislang nicht betroffen war. Und damit wird Mims morgen nicht spielen können. HC Adam Gase schloss gestern nicht aus, Mims auf die Injured Reserve Liste zu schieben, womit er erst in Woche vier wieder spielen dürfte. 
Für das Bills Spiel sind mit Breshad Perriman und Chris Hogan lediglich zwei Outside Receiver gesund. Die beiden anderen fitten WR sind mit Braxton Berrios und Jamison Crowder Slot Guys. Es wird spannend, wie man diese Gruppe für das Spiel einsetzt. Möglich wäre eine Aktivierung eines Spielers aus dem Practice Squad. 
 

Raus ohne Applaus

Vor zwei Tagen wurde WR Josh Bellamy (31) entlassen. Der Special Teamer hat lediglich dort eine Rolle gespielt und war nie wirklich für das Receiving Corps gedacht. 
Nun ist herausgekommen, dass „Beezo“ ganz mächtige Scheiße gabaut hat. Er gehört zu einer Gruppe, die staatliche Coronahilfen betrügerisch erlangten und zweckentfremded nutzten. Die kriminelle Gruppe soll damit einen Schaden von 24 Millionen Dollar verursacht haben. Bellamy selbst hat laut Behördenangaben 62.000 Dollar in einem Casino, 95.000 Dollar bei einem Juwelier und 7.400 Dollar bei Gucci und Dior auf den Kopf gehauen.

Vermutlich wird jeder seine Notlage verstehen, denn diese lebensnotwendigen Ausgaben sind einfach notwendig für einen Mann, der vor zwei Jahren einen Vertrag für den Hungerlohn von nur erbärmlichen fünf Millionen Dollar erhalten hat, um sich in sechs NFL Spielen umzuziehen. 
Irgendwann kommst du aus diesem existenzbedrohenden Loch schon wieder raus, Beezo. Das Geld wird ja von Menschen, die vor dem wirtschaftlichen Absturz stehen, wirklich nicht ernsthaft gebraucht… Aber immer dran denken: Karma strikes back.

Basti

11.09.2020

All hail the captain(s)

Am vorgestrigen Mittwoch, den 09.09.2020 verkündeten die Jets offiziell ihre Teamcaptains der kommenden Saison. In der Offensive wurde diese Ehre – wie erwartet – Sam Darnold (QB) zuteil. Der third-year-starter wurde immer wieder von den Coaches und Mitspielern gelobt, was seine Reife und seine Führungsqualitäten angeht. Obgleich erst 23 Jahre alt, hat der Kalifornier das begehrte „C“ nun schon zum zweiten Mal in Folge auf dem Jersey. Unterstützt wird er dabei von Neuzugang George Fant (OT). Der Mann, der in der Offseason aus Seattle kam und im Training Camp letztendlich erfolgreich mit Konkurrent Chuma Edoga (OT) um den Platz des Starters auf der Right Tackle Position kämpfte, hat sich in den wenigen Monaten seit seiner Ankunft bereits als Vorkämpfer und Arbeitstier etabliert, welches mit seiner Moral und Arbeitseinstellung vor allem jüngeren Spielern ein gutes Beispiel bietet. Es ist das erste Mal in seiner Karriere, dass der 28-Jährige dieses Amt bekleidet.Auf der anderen Seite des Balls hat erneut Veteran Steve McLendon (DT) das„C“ erobert. Der nun schon 34 Jahre alte ex-Steeler, der vor vier Jahren nach dem Abgang von Damon Harrison Sr. zu den Giants aus Pittsburgh kam ist der wohl größte Leader im Locker Room der Jets. Seine Ansprachen an das Team haben dieses in den letzten Jahren immer wieder motiviert und zu Neuem angespornt. Kein Wunder, denn McLendon lässt auf Worte Taten Folgen: Er gilt als einer der besten Run Stopper der Liga und erlebte bei den Jets einen zweiten Frühling seiner Karriere. Das dritte Mal in Serie wurde diesem Umstand nun mit einem Ehrentitel gedacht. Zum ersten Mal in seiner Karriere wird auch Marcus Maye (SS) Captain sein. Damit obliegt dem 27-Jährigen nun offiziell die Nachfolge des nach Seattle entschwundenen Jamal Adams nicht nur auf dem Feld, sondern auch an der Sideline und im Training. Ein gutes Zeichen: Maye mag nicht so laut und dominant mit Worten sein, allerdings lässt er Taten sprechen. Der 27-Jährige 2nd-Round-Pick ist einer der besten Defensive Backs der Jets über die letzten Jahre. Bislang immer im Schatten des lauteren und polarisierenderen Adams gestanden, fällt das Scheinwerferlicht nun auf ihn. Als letztes gab es eine kleine Überraschung, was das Special Team angeht: Hier wurde nämlich Matthias Farley (S) zum Captain ernannt. Der gebürtig aus Carolina stammende 28-Jährige kann sowohl Free als auch Strong Safety spielen und wechselte im August 2019 zu den Jets. Ursprünglich am 05.09.2020 als Teil der Roster Purge auf 53-Mann gecutted, wurde er nur zwei Tage später wieder re-signed – vermutlich unter anderem aufgrund seiner Führungsqualitäten. Ursprünglich als undrafted Free Agent 2016 von den Cardinals aus Notre Dame in das Practice Squad aufgenommen, hat sich Farley in seiner limitierten Einsatzzeit vor allem bei den Colts und nun Jets als herausragender Special Teamer erwiesen. Begrüßen wir also unsere neuen (alten) Leader mit donnerndem Applaus. Welcome aboard and ready for takeoff!
 

Perriman und Mims wieder im Training

 
Die beiden Verletzten WR Breshad Perriman und Denzel Mims sind gestern wieder voll ins Training eingestiegen. Ein gutes Zeichen, nehmen sie doch etwas Last von den Schultern Chris Hogans und Jamison Crowders, die solange die Hauptaufgaben bei den Receivern stemmten. Insbesondere auf den ehemaligen Tampa Bay Buccaneer Perriman dürften Fans gespannt sein:Der 27-Jährige aus Georgia spielte gegen Ende der letzten Saison in Abwesenheit von Chris Godwin und Mike Evans groß auf und beendete die Saison mit 36 Receptions für 645 Yards und 6 Touchdowns. Erste Reports aus dem diesjährigen Training Camp hatten eine gute Chemie zwischen dem Wideout und Sam Darnold vermuten lassen, bevor Perriman sich verletzt hatte und einige Wochen ausfiel. Nun ist er zurück und soll die Jets den Abgang von Robby Anderson nach Carolina vergessen lassen. Dabei helfen soll ihm Denzel Mims, der Rookie aus Baylor. An 59ter Stelle vonJoe Douglas (GM) im diesjährigen Draft ausgewählt ruhen die Hoffnungen der Meadowlands auf eine Offensive, die dem 21. Jahrhundert würdig ist, auch auf dem 22-Jährigen. Beide sollten am Sonntag gegen Buffalo auf dem Rasen stehen.Insgesamt hat sich das Lazarett der Jets von einigen Langzeitverletzten wie beispielsweise Vyncint Smith (WR) und Jeff Smith (WR) auf der Injury Reserve Liste über das Wochenende gehörig verkleinert: Am Mittwoch waren alle Kurzzeitverletzten wieder aktiv im Training. Lediglich La’Mical Perine (RB) nahm an keinerlei physischen Aktivität teil. Alex Lewis (OG), Joe Flacco (QB), Marcus Maye (SS), Tarell Basham (DE) und Avery Williamson (MLB) waren jeweils zumindest teilweise aktiv.
 

#BLM

 
Bei seiner Pressekonferenz im Anschluss an das gestrige Training wurde Sam Darnold (QB) unter Anderem gefragt, wie sich das Team im Angesicht der momentan stattfindenden Black-Lives-Matter Proteste vor dem Spiel am Sonntag verhalten werde. Dieser meinte dazu, dass er selbst sich zwar noch nicht entschieden habe, ob er ein öffentliches Zeichen der Unterstützung für die Bürgerrechtsbewegung setzen werde, es aber gemäß Absprache mit CEO Christopher Johnson jedem Spieler freigestellt sei, dies zu tun oder eben auch zu unterlassen. Das Team, die Coaches und das Management würde aber auf jeden Fall jede einzelne Entscheidung der Spieler unterstützen und mittragen. Dies habe Johnson den Spielern im Vornherein zugesagt.Das ist ein starkes Zeichen des CEO, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sein Bruder, Woody Johnson, der formale Besitzer der Jets derzeit als Botschafter der USA in England einen hohen diplomatischen Posten bekleidet und weithin als Unterstützer Trumps und der Republikaner bekannt ist. Ob sich dessen Einstellung im Zuge der Corona-Pandemie geändert hat, ist nicht bekannt, allerdings ist Trump als Gegner der Black-Lives-Matter-Bewegung bekannt und hatte wiederholt beispielsweise das durch Colin Kaepernick (QB) 2017 angestoßene Kneeling, also das heruntergehen auf ein Knie während dem traditionellen Spielen der Nationalhymne vor den Spielen der NFL, um auf die Situation von Minderheiten in den USA aufmerksam zu machen, verurteilt. Neuen Aufwind hatten die Proteste in letzter Zeit durch vermehrt auftretende Fälle von vermutlich rassistisch motivierter Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA erhalten.
Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einer Polizeikontrolle in Minneapolis sowie den Schüssen auf den schwarzen Familienvater Jacob Blake, ebenfalls im Zuge einer Kontrolle, hatten die Jets und viele andere Teams unter Anderem Trainings abgesagt um über die gesellschaftliche Situation zu sprechen und sich untereinander auszutauschen. Die anderen großen Sportligen der USA, von der NHL einmal abgesehen, sagten unter anderem Spiele ab und gedachten der Opfer mit verschiedensten Aktionen. Was Sam Darnold und die Jets am Sonntag tun werden, bleibt abzuwarten. Egal, was der Club letztendlich unternimmt, einen Aufschrei in den sozialen Medien dürfte es in jedem Fall geben. Dafür polarisiert die Debatte einfach zu sehr, als dass man als Person der Öffentlichkeit in den Augen Aller alles richtig machen kann. Colin Kaepernick hat das bereits schmerzhaft erfahren müssen.
 

Practice Squad Moves

Die Jets nutzen die Möglichkeit, einen Veteran Player im Practice Squad zu haben und nahmen den 2013er First Round Pick Alec Ogletree (28) unter Vertrag. Ogletree spielt seit über fünf Jahren als Inside Linebacker und hat auch bei den Rams bereits unter Gregg Williams gespielt. Er kam nie über das Mttelmaß hinaus, startete jedoch schon sehr viele Spiele auf NFL Niveau. Solide Depth für die LB Position.
Gleichzeitig wurde WR Jaleel Scott (25) ins Practice Squad geholt. Der 4th Round Pick aus 2018 konnte sich in Baltimore nicht durchsetzen, nachdem er seine ganze Rookiesaison auf IR verbringen musste. Letztes Jahr reichte es dann nur für einen Catch für magere 6 Yards. Scott ist mit 6″5 sehr groß und versucht sich nun in seiner zweiten Station einen Namen zu machen.
Donte Moncrief wurde hingegen auf die IR Liste des Practice Squads gesetzt.
Willkommen an Bord, Alec und Jaleel!

Jon

08.09.2020

Online Pressenkonferenz von Joe Douglas und Adam Gase, General Manager und

Online Pressenkonferenz von Joe Douglas und Adam Gase, General Manager und Head Coach der New York Jets

„Not the five best, but the five right players!“

Joe Douglas und Adam Gase, respektive General Manager und Head Coach der New York Jets, ließen es sich nicht nehmen, in ihrer Pressekonferenz am 07.09.2020, welche aufgrund von Covid-19 lediglich im Livestream auf Youtube zu verfolgen war, die Arbeit des jeweils anderen über die Maßen zu loben. Die Führungsdoppelspitze der New York Jets stellte sich den Fragen der New Yorker Medien gemeinsam als Team und ihre Antworten waren nahezu perfekt aufeinanderabgestimmt wie bei einem gut getanzten Walzer mit dem aktiveren Douglas als Taktgeber. Das mag in den Augen vieler Fans beachtlich erscheinen, ist der viel ruhigere Gase doch nicht gerade eine beliebte Figur bei den Unterstützern der Gang Green, während der integre Douglas mit seiner natürlichen Art doch bereits eine solche Popularität innehat, dass es auf Twitter sogar einen eigenen Fan-Account für ihn gibt. Nichtsdestotrotz, geht es nach den beiden Köpfen Floorham Parks, gehört der jeweils andere geadelt. Während Douglas die herausragenden Führungsqualitäten und Kommunikationsfähigkeiten von Gase mehrmals innerhalb der halbstündigen Pressekonferenz als „amazing Job“ (i. e. „unglaubliche Arbeit“) bezeichnete, revanchierte sich der Head Coach, indem er seinem kompletten Stab, Douglas, seinen Spielern sowie der gesamten Organisation einen beispiellosen Umgang mit den Hürden dieser besonderen Offseason attestierte. Zitat Gase: „I can’t think of a better group to be around!“ („Ich kann mir keine bessere Gruppe vorstellen, in welcher ich jetzt lieber wäre.“) Schon zu Beginn der Woche hatte Star Running Back Le’Veon Bell öffentlich kundgetan, wie gerne er mit Gase arbeite, dass die beiden sich respektierten und mögen würden. Starke Worte von beiden Männern, die die unter anderem von Manish Mehta (NY Post) immer wieder verbreiteten und aufgefrischten Gerüchte um innere Machtkämpfe bei den Jets vielleicht endlich einmal als das entlarven, was sie sind: Größtenteils überspitzt, allenfalls Vermutungen und keinesfalls Realität. Ein guter Start in die Saison ist dieses Zeichen aber allemal. Ebenfalls angesprochen wurde das Roster für die kommende Saison, welches nach den Cut-Downs auf 53 Mann vom vergangenen Samstag fast komplettiert sein dürfte. Douglas betonte jedoch, dass die Konstruktion eines NFL-Roster ein fließender Prozess sei, der nie wirklich abgeschlossen sei. Auch betonte der ehemalige O-Liner, dass er gewiss nicht zufrieden mit seiner Arbeit wäre, bis die Jets ihren zweiten Super Bowl in Händen hielten. Motivierende Worte für alle Beteiligten. Im Laufe des Gesprächs über die Personalstärke der Jets wurden vor allem zwei Themen betont: Die Offensive Line, welche in der vergangenen Offseason den wohl ersten kompletten Umsturz seit 2016 erfahren hat, sowie das noch immer gut gefüllte Lazarett der Jets. Bei beiden Thematiken gab es durchaus Positives zu verkünden: Auf die großen Schränke in der ersten Reihe und seine Herangehensweise an den nötigen Overhaulder O-Line angesprochen, antwortete Douglas: „It was not about finding the five best players (available), but the five right ones.“ („Es ging (uns) nicht darum, die fünf besten Spieler (die verfügbar waren) zu bekommen, sondern die fünf richtigen.“)Was macht jedoch die „Richtigen“ aus, zumindest für Joe Douglas? Auch diese Frage beantwortete Douglas in ruhigem, enigmatischen Ton: Die Worte Professionalität, chemistry (untereinander) sowie innere Reife. All dies scheint wohl auf den neuen Center Conor McGovern, gewechselt von den Denver Broncos, Tackle George Fant, an Board gekommen aus Seattle und Guard Greg van Roten, ehemaliger Carolina Panther zu zutreffen. Sogar dem gewaltigen Rookie- Left Tackle aus den Sümpfen Louisvilles, Mekhi Becton, wurde durch den Mann der ihn vor einigen Monaten im Draft zu einem neuen Jet erwählte, eine ungewöhnliche Reife, „maturity“, zugesprochen. „It’s not about the five best, but the five right“. Es sieht so aus, als habe Douglas seine „five right“ gefunden.

Auch aus dem Lazarett gab es frohe Töne: Gase betonte, wie wichtig die Rückkehr von Third-Year-Tight End Christopher Herndon IV. für Sam Darnold sei. Die beiden hätten eine phänomenale Chemie mit einander, welche in ihrer Rookie-Saison vor zwei Jahren bereits in Erscheinung getreten sei. Damals war Herndon einer der besten, wenn nicht sogar der beste Rookie Tight End der Liga gewesen, bevor ihn ein Kreuzbandriss für die vergangene Saison an die Seitenlinie verbannte. Nun ist er zurück, zusammen mit vielen neuen Waffen für Sam Darnold. „Were definitly excited about the weapons we got for Sam“, so der O-Ton der Verantwortlichen. („Wir sind definitiv euphorisch über die Waffen, die wir Sam besorgt haben“) Diese Waffen, in Person von dem bereits angesprochenen Chris Herndon, dem Rookie-Wideout Denzel Mims aus Baylor und dem zuletzt groß aufspielenden Breshad Perriman, einem Ex-Buccaneer, werden langsam aber stetig gesünder. Die beiden letzt genannten begannen diese Woche wieder mit dem Training, nachdem beide verletzt gewesen waren. Insbesondere der als Ersatz für den nach Carolina abgewanderten Robby Anderson aus Tampa Bay geholte Perriman dürfte mit etwas Glück am Sonntag wieder auf dem Platz spielen, wenn es gegen die Stampede aus Buffalo geht. Ob Sam Darnold den Prognosen von Douglas, dass dieser seine In-Game-Entscheidungen sowie sein overall game management nach letztem Jahr noch weiter verbessern werde, gerecht wird, wird wohl unter anderem an diesen drei Herren liegen.

Doch bevor wir uns in Prognosen und Orakelungen verzetteln, einige kleine Häppchen noch aus der Pressekonferenz, ganz übersichtlich für euch zusammengefasst:

  • Laut Joe Douglas wurden für gestern Abend weitere Roster-Bewegungen geplant. Die gab es auch, denn unter anderem wurden Vyncint Smith und Jeff Smith, beides WR, auf die IR gesetzt. Sie können damit frühestens in Woche 3 wieder in den Kader der Jets zurückkehren. Unter anderem wurde dafür CB Nate Hairston zurück in den 53-Mann Kader berufen, sowie mit Hakeem Butler, WR, welcher am Wochenende in Arizona gefeuert wurde, ein eventuelles Injury Cover zum Tryout geladen. Eine Geschichte, die sich zu beobachten lohnt.
  • Die Jets haben am Montag ihre Team Captains gewählt. Während Sam Darnold, QB, und Stevie McLendon, DT, gesetzt sein dürften, werden seitens der Fans vor allem Avery Williamson, MLB, Marcus Maye, FS, und Jamison Crowder, WR, hohe Chancen auf diesen Ehrentitel zugesprochen. Endgültige Aufklärung wird laut Adam Gase am kommenden Mittwoch Abend erwartet.
  • Offenbar spielen viele Spieler der Jets mit einem chip-on-the-shoulder. Douglas verkündete, die Spieler wären erpicht darauf, die zum Teil sehr niedrigen Erwartungen von Fans und Reportern als falsch zu entkräften.
Zu guter Letzt noch eine – zumindest für mich- traurige News: Douglas bezeichnete das letzte Gespräch mit dem am Samstag entlassenen Backup-Center Jonotthan Harrison als „excrutiating“(quälend). Leicht vorzustellen, war der 29 Jahre alte ex-Colt, der seit zwei Jahren für die Jets auflief und eine Reihe absurd schlechter Center (`sup, Ryan Khalil?) als Starter vor sich hatte, doch eine weithin respektierte und geliebte Person.Viele Jets-Fans, inklusive mir, waren und sind der Meinung, dass Harrison durchaus ein fähiger Starter gewesen wäre. Zumindest kamen bei ihm wenigstens die Snaps irgendwie in die Reichweite Darnolds. Umso besser, dass Douglas die Tür für eine eventuelle Rückkehr Harrisons offen stehen ließ. Sollte der momentane Backup Josh Andrews die Erwartungen nicht erfüllen, sehen wir den Veteran vielleicht bald wieder in Grün und Weiß.

Head Coach der New York Jets

Jon

07.09.2020

Roster Moves 

Nach dem Roster Cut mussten die Jets auf 53 Spieler reduzieren und auch Spieler entlassen, die eigentlich im Team sein sollten. Nun konnte man, da die Regular Season offiziell startet, Spieler auf die Injured Reserve Liste schieben und somit deren Roster Spots frei machen. Als Besonderheit gilt dieses Jahr, dass Spieler von der IR bereits nach drei Wochen reaktiviert werden können. Die Jets haben folgende Spieler auf IR gesetzt: WR Jeff Smith, WR Vyncint Smith, OL Cameron Clark, LB Patrick Onwuasor und EDGE Jabari Zuniga.

Heute gab es ein paar Resignings entlassener Spieler, die direkt in den aktiven Kader geholt wurden: S Matthias Farley (Core Special Teamer), OG/C Josh ANdrews, TE Daniel Brown und CB Nate Hairston.

Willkommen zurück!

Basti

07.09.2020

Das Practice Squad steht

Neben unserem Podcast, den wir gestern zum finalen Roster aufgenommen haben (—> hier) steht nun seit gestern Abend auch das Practice Squad. Gleich vier Wide Receiver sind dort zu finden – unter Anderem auch Veteran Donte Moncrief sowie beide Quarterbacks des Camos, Mike White und David Fales. Den Überblick findet ihr direkt hier:

Basti

06.09.2020

Practice Squad Signings und Waiver Pickups… Ticker

Nach dem Rostercut auf 53 Spieler läuft das Waiver Verfahren heute aus. Jeder Spieler, der (vereinfacht gesagt) noch nicht über vier Jahre NFL Erfahrung verfügt, wird nicht direkt Free Agent, sondern durchläuft nach seiner Entlassung („waived“) 24 Stunden das sogenannte Waiver Wire. Er kann in diesen 24 Stunden von Teams beansprucht werden (Waiver Claim). Nach den 24 Stunden wird geschaut, welche Teams einen Waiver Claim gesetzt jaben und das Team mit der höchsten „Waiver Prioroty“ erhält die Rechte an dem Spieler mit dem Vertrag, mit dem dieser von seinem alten Team entlassen wurde. Die Waiver Priority ist zu Beginn der Saison die Draftreihenfolge und sieht aktuell wie folgt aus: (die Jets folgen auf Platz 11) 

Wenn die Spieler nach 24 Stunden nicht beansprucht wurden, kann man sie regulär wie einen Free Agent unter Verrag nehmen. Und hier beginnen die Signings zu den Practice Squads, die dieses Jahr auf satte 16 Spieler angewachsen sind (coronabedingt). Bei den Jets füllt sich das Practice Squad mit folgenden Spielern (chronologisch steht immer das aktuellste Aktivität oben):

TE Daniel Brown ist zurück

C/G Josh Andrews zurück im active Roster

WR Lawrence Cager (UDFA) im Practice Squad

WR Josh Malone im Practice Squad

CB Nate Hairston, bereits letztes Jahr für die Jets aktiv, wird direkt in den 53er Roster aufgenommen:

Den Anfang machen gleich beide entlassene Quarterbacks (Mike White und David Fales) sowie die Cornerbacks Lamar Jackson und Zane Lewis. Mit Josh Adams kommt ein Runningback, der bereits in Philly Starter war hinzu. James „Jimmy“ Murray ist der erste Lineman im Practice Squad.

Basti

05.09.2020

Roster Cut… Ticker

Der wohl schlimmste Tag für viele junge Spieler ist gekommen: der Roster Cut.
Bis um 22.00 Uhr muss der Kader von bislang 80 Spielern auf 53 gekürzt werden. Eine Analyse werden wir in einem Podcast durchführen, den wir am Montag veröffentlichen werden. Heute belassen wir es bei diesem Ticker, damit ihr euch einen Überblick über die entlassenen Spieler verschaffen könnt (chronologisch von oben nach unten). Den Spind räumen müssen:

OL Corbin Kaufusi, OL Brad Lundblade, CB Shyheim Carter

TE Bronson Kaufusi, OL Josh Andrews

-RB Josh Adams, WR George Campbell, WR Josh Malone, WR Donte Moncrief, WR DJ Montgomery, TE Daniel Brown, CB Bryce Hall (kein Cut! Er beginnt auf der Non-Football Injury List), S Matthias Farley, S Bennett Jackson

-QB David Fales

-TE Ross Travis

-OL Jared Hilbers

-CB Javelin Guidry

-WR Jehu Chesson

-CB Zane Lewis

-QB Mike White

-WR Lawrence Cager

-CB Nate Hairston

-C Jimmy Murray

-CB Lamar Jackson

-ILB James Burgess

-C Jonotthan Harrison

Basti

02.09.2020

Wir melden uns nach einigen Tagen der Abstinenz nun auch wieder mit einem Newsupdate bei euch. Das ist alles seit dem 31.08. in New Jersey passiert:

Ein Königreich für einen Arzt

Aus dem Lazarett gibt es gute wie schlechte Neuigkeiten. Da wir grundsätzlich ein positiver Haufen sind, beginnen wir mit den positiven Nachrichten:
Brian Poole war gestern zum ersten Mal seit dem ersten Tag des Training Camps aktiv und vollständig im Training dabei. Unser starting Nickel-Cornerback hatte die letzten Wochen durch eine schwere Dehydration, die er sich zu Beginn des Camps zugezogen hatte, im Training pausiert. Poole war vergangene Saison einer der besten Nickelbacks der Liga und geht mit großen Erwartungen in die Saison.
Der Defensive-Backs-Coach der Jets, Dennard Wilson, bekommt neben Poole noch einen weiteren Schützling zurück: Pierre Desir soll innerhalb der nächsten zwei Tage wieder in das Training einsteigen. Der ehemalige Cornerback der Colts konnte aufgrund einer Hamstring-Verletzung lange Zeit nicht mit dem Team trainieren.
Rookie Wideout Denzel Mims soll ebenfalls innerhalb der nächsten Tage wieder mittrainieren. Auch bei ihm gab es Probleme im Bein. Man darf gespannt sein, welche Connection der vormalige Baylor-Spieler mit Sam Darnold aufbauen kann.
Des Weiteren ist die Verletzung von Rookie Running Back La’Mical Perine wohl doch nicht so schlimm, wie zuerst zu Befürchten war. Er wird vermutlich nur kurzzeitig ausfallen.
Nun zu den schlechten Nachrichten: Patrick Onwuasor wird mindestens für einen Monat fehlen, nachdem er sich im Training am Knie verletzt hat. Der Linebacker war in der Offseason aus Baltimore nach New York gekommen und sollte eigentlich dritter Mann hinter CJ Mosley und Avery Williamson sein. Nun steht den Jets ein weiterer shake-up des Depth Charts bevor.
Hier die Liste mit Spielern, die am gestrigen Dienstag nicht am Training teilnahmen:

OLB Tarell Basham (ankle), WR Lawrence Cager (knee), T Chuma Edoga (illness), CB Pierre Desir (hamstring), S Marcus Maye (calf), OL Conor McDermott (knee), WR Denzel Mims (hamstring), RB La’Mical Perine (ankle), WR Breshad Perriman (knee), WR Vyncint Smith (core) und DL Jabari Zuniga (quad).

Humble Pie

Middle Linebacker Avery Williamson hat seinen Vertrag mit den Jets geändert. Laut Tom Pelissero (NFL Network) bekommt Williamson nun 3,5 Millionen Dollar pro Jahr, anstatt die 6,5 Millionen, für die er vor zwei Jahren aus Tennessee nach East Rutherford, NJ, wechselte. Je nach Leistung kann Williamson sein Gehalt jedoch auf bis zu 5 Millionen Dollar erhöhen.
Als Grund wird spekuliert, dass Williamson nach seiner ACL-Verletzung, die ihn letztes Jahr aussetzen ließ, nicht als Starter in Stein gemeißelt ist. Neville Hewitt, James Burgess und Blake Cashman dürfte diese Nachricht freuen. Wir erwarten dennoch, dass Williamson in knapp zwei Wochen zu Saisonbeginn als Starter auf dem Platz stehen wird. Sollte er an seine Leistungen aus 2018 anknüpfen können, so hätten die Jets auf jeden Fall einen der dominantesten Verteidiger gegen den Lauf in ihren Reihen und eine wahre Verstärkung wieder mit im Boot. Umso lobenswerter, dass er sich trotzdem mit den Jets an einen Tisch gesetzt hat und freiwillig auf einen Teil seines Geldes verzichtet.

Donteighteen Moncrief

Wideout Donte Moncrief, welcher Anfang der Woche bei den Jets unterschrieben hat, hat die Covid-19-Sicherheitsprotokolle durchlaufen und war gestern im Training anwesend. Obgleich er noch nicht aktiv mittrainierte, befand er sich im regen Austausch mit Wide Receiver Coach Shawn Jefferson. Sein Jersey trug die Nummer 18.
Mit Moncrief bekommt Darnold nach Chris Hogan den zweiten Veteran in sein Receiver Corps, welches in letzter Zeit massiv durch Verletzungen dezimiert wurde.

Fresh Blood

Die Jets haben gestern Running Back Pete Guerriero erneut unter Vertrag genommen. Der Undrafted Free Agent aus Monmouth war bereits letzte Woche für einige Tage in Florham Park gewesen, jedoch anschließend wieder gecuttet worden.
Gehen mussten dafür Defensive Lineman Sterling Johnson sowie Linebacker B.J. Bello.

Jon

31.08.2020

Doch kein kleiner Trade

Hamstring. Das (Un)Wort der Offseason für die Jets. Nun ist es nicht unbedingt dramatisch, da ohnehin keiner den Trade für RB Kalen Ballage als wichtigste Aktion der Offseason gesehen hat.
Jedenfalls hat Kalen Ballage Hamstring. Und das ist beim Medizincheck aufgefallen, der routinemäßig durchgeführt wird, bevor ein Trade offiziell wird. Somit ist der Trade nicht offiziell geworden, der 7th Round Pick geht zurück nach Miami und Ballage ist doch kein Jet. Er wird jetzt wohl entlassen und kann über den Waiver Wire geholt werden. 
Mal schauen, ob er nun  trotzdem in New York landet…
 

Lazarettreport

…denn einen Runningback könnten wir nun leider gebrauchen. Rookie La’Mical Perine, der ein bislang bockstarkes Camp gespielt hat, wurde gestern mit dem Karren vom Spielfeld gezogen. Sein Knöchel wurde kräftig verdreht und man rechnet mit einer ernsthaften Verletzung. Eine Untersuchung am heutigen Tag soll Gewissheit bringen. Das wäre ganz bitter. Und würde einen weiteren Runningback erforderlich machen, denn Bell und Gore können nicht alles nur unter sich ausmachen.
 

Ficken…

…hat den Kicking Battle gewonnen. Brett Maher, letztes Jahr semi-erfolgreich in Dallas, konnte Special Teams Coordinator Brant Boyer nicht überzeugen. Maher verschoss im gestrigen Training zwei Fieldgoals und das war wohl die endgültige Entscheidung, ihn vor die Tür zu setzen.
Ein Spind musste ohnehin freigeräumt werden, da das Signing von WR Donte Moncrief nach absolvieren des Medizinchecks offiziell geworden ist. 
Sam Ficken, der letztes Jahr unser Starter war, wird es also aller Voraussicht nach auch 2020 sein. Zumindest bis zum ersten verschossenen Fieldgoal. In der NFL wird dieser Posten ja gerne mal so regelmäßig gewechselt wie die Socken.

Basti

27.08.2020

Training Camp News

 

Fangen wir wieder mit dem Injury Report an:

Denzel Mims (WR) – Hamstring [konnte aber das erste Mal lockere Laufeinheiten absolvieren]
Pierre Desir (CB) – Hamstring [lief mit Mims lockere Einheiten] Perriman (WR) – Knee
Josh Adams (RB) – Hamstring
Jabari Zuniga (DL) – Quad
Lawrence Cager (WR) – Knee [gab erst keinen Grund zur Sorge, aber ist über Nacht angeschwollen, deswegen wird es ein MRI geben und näher untersucht]
Brian Poole (CB) – Dehydration [immer noch nicht wieder am trainieren. Day-by-Day Entscheidung]
Terell Basham (OLB) – Ankle [er wird mehrere Wochen ausfallen]

Zu den Trainigseindrücken kann man folgendes Berichten: Es gab Licht und Schatten. Die Backup Offense konnte gute Plays kreieren, unter anderem lief La’Micael Perine für 79 Yard zu einem Touchdown. McDougald sagte später im Interview, dass einer der Verteidiger nicht in seinem Gap war. Genau dafür ist das Trainings Camp da. Fehler machen und daraus lernen. Aber man merkt den Spielern an, dass sie sich der Wichtigkeit bewusst sind und die Zeit knapp wird. Ab Sonntag sind es noch 2 Wochen bis die Saison in Buffalo anfängt. Inside Linebacker Coach Frank Bush hat ein bisschen über seine Schützlinge gesprochen. Blake Cashman ist stärker, kräftiger von seiner Verletzung zurückgekommen und macht langsam da weiter, wo er vor seiner Verletzung aufgehört hat. Er versteht das Spiel und da System immer besser, kommt auch auf beiden Linebacker Positionen zurecht und bringt gute Leistungen. Avery Williamson holt sich immer mehr sein Selbstvertrauen zurück und konnte heute einige Plays machen. Aber er wird natürlich noch mit Vorsicht rangeführt nach seiner schweren Knieverletzung. Sonst hat Cameron Clark nach seiner Schulterverletzung das erste Mal mit trainieren können. Geradezum richtigen Zeitpunkt für den Rookie, für den seine erste Saison in „Green and White“ eine Lernerfahrung sein wird. Headcoach Adam Gase erzählte in der Press Conference, dass man heute gut gesehen hat woran mannoch arbeiten muss. Gab einige Turnover die man unbedingt abstellen muss und auch die Defense gab einige explosive Plays ab. Hinzu kam wohl, dass gute Offensiv Aktionen mehrmals durch Flaggen wieder negiert worden sind. Aber kein Grund zur Panik. Es ist gut, dass es jetzt passiert, damit man an solchen Fehlern arbeiten kann, und man hat ja noch ein bisschen Zeit.

Le’Veon Bell und der „Hamstring“

Eine Geschichte hat gestern zu leichten Irritationen geführt und man befürchtete schon wieder ein Thema zwischen Bell und Gase. Gase sagte er in der PK gestern, dass man Bell aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen aus dem Training genommen hätte. Er hätte ein bisschen „tightness“ gehabt. Also eine Verhärtung des hinteren Oberschenkelmuskels und durch die eh schon vielen Verletzungen wollte man kein Risiko eingehen. Das Problem war nur, dass wenig später Bell auf Twitter schrieb: „Nothin wrong with my Hamstring“. Also mit seinem Oberschenkelmuskel sei alles ok. Und es wäre doch sehr schwer an der Seitenlinie locker zu bleiben, wenn man viel stehen müsste. Bedeutet, er möchte mehr Trainingsreps haben und für seinen Geschmack, steht er zu viel rum. Von außen ist das schwer zu bewerten. Klar ist, dass Bell einer unserer wichtigsten Spieler ist und wir ihn um alles in der Welt schützen müssen, aber ohne Training kann kein Spieler besser werden und letzte Saison, ohne Preseason Spiele hat es auch nicht zu wirklichem Erfolg geführt. Wir können nur hoffen, dass Gase den richtigen Weg geht. Er sagte auch, dass ein Bell niemals von alleine rausgehen würde und das schon jemand für ihn machen müsste, selbst wenn er was verspüren würde. Wir warten die nächsten Tage ab und hoffen, dass es sich nicht weiter hochschaukelt und die Geschichte schnell im Sande verläuft.

Abgesagtes Training und die Frage „was nun“?

Dann die Nachricht, dass das heutige Training abgesagt wurde. Hintergrund ist wieder mal ein trauriger Vorfall in den USA, wo ein schwarzer Mann von Polizisten mutmaßlich ohne Not niedergeschossen wurde. Der Fall erlangte große Aufmerksamkeit, da von der gegenüberliegenden Seite jemand die Tat gefilmt hat. In den USA herrscht seit der grausamen Ermordung von George Floyd im April diesen Jahres durch einen Polizisten, eine angespannte Stimmung. Die schwarze Bevölkerung hat Angst, muss sich im Alltag immer wieder mit Rassismus auseinander setzen und fürchtet jeden Tag um ihr Leben, besonders bei Vorfällen mit der Polizei. Deshalb gab es in den letzten Monaten immer wieder friedliche Proteste, Bekundungen der Sportler, besonders in der NBA, die gerade in Orlando ihre Playoffspiele bestreiten und von vielen anderen schwarzen Persönlichkeiten des Landes, aber auch Randale und Gewalt. Die Stimmung ist sehr angespannt gerade und es ist eine Zeit, die wegweisend sein könnte für die Zukunft der USA. Diese erneute Tragödie führte dazu, dass die gestrigen und heutigen Spiele der NBA von allen Spieler der Teams boykottiert wurden. Genauso wie in der WNBA (Frauenbasketballliga), der MLS (Major League Soccer und der MLB (Major League Baseball). In der NFL waren die Detroit Lions die ersten, die schon gestern ihr Training abgesagten und stattdessen vor deren Trainingsgelände protestiert haben. Heute dann die Absage der Jets, mit vielen anderen Teams zusammen. (u.a. Indianapolis Colts, Green Bay Packers, Arizona Cardinals, Washington Football Team) Die Eagles, Cowboys und Jaguars haben ihre Trainings abgehalten. Entscheidungen anderer Teams standen noch aus. Vom Team gab es dazu mehrere Aussagen. Besonders der neue Safety Bradley McDougald hatte klare Worte:

„Ich habe Angst, bin müde, immer wieder zu reden, zu demonstrieren. Wir haben alles gemacht, friedlich demonstriert, Namen von Schulen geändert, Statuen von Sklavenhaltern runtergerissen, Straßen mit Schriftzügen bemalt, und nichts hat sich geändert. Kein neues Gesetz wurde verabschiedet. Das Justizsystem ist immer noch das gleiche. Wenn ich von diesem Trainingsgelände gehe, bin ich auch nur ein „schwarzer Mensch“ der Angst hat, vielleicht der nächste zu sein.“

Er sagte auch, dass es besonders in den Positionmeetings intensive Gespräche gab, darüber was man machen sollte. Diskussionen über die Ereignisse. Auch Adam Gase erwähnte, dass man stark darüber gesprochen habe. Das immer wieder mit allen geredet wird. Der Besitzer Christopher Johnson ist wohl der Antrieb, das sagte auch Inside Linebackers Coach Frank Bush, der Johnson sehr lobte für sein Engagement und den Willen was bewegen zu wollen. Das hat er in seiner 30-jährigen Trainerlaufbahn so noch nicht erlebt, dass alle an einem Strang ziehen. Sowohl Besitzer als auch der Head Coach und das man jetzt zusammen besprechen will, wie man die nächsten bestreitet. Man will einen „Actionplan“ aufstellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und ob es noch größere Kreise zieht. Im Leben gibt es definitiv wichtigeres als den Sport. In einem Jahr mit vielen Extremen, wie der Corona Pandemie und diesen Ereignissen in den USA, die auch uns in Deutschland berühren sollten, ist nichts sicher. Die NBA wird ihre Spiele wohl ab Freitag wieder fortsetzen. Fragt sich, für wie lange. Es war auf jeden Fall ein starkes Zeichen, dass alle gemeinsam diesen Schritt gegangen sind, und auchwenn sich nicht auf Anhieb was verändert hat, war es doch ein starkes Signal, was die Aufmerksamkeit bekommen hat, die es benötigt. Auch von denen, die es immer noch nicht kapieren, worum es hier geht. Wie es in der NFL allgemein und auch bei den Jets weitergeht. Hier erfahrt ihr es natürlich so schnell wie möglich. 

Ein kleiner Trade

Wie von Ian Rapoport (NFL Network) berichtet, traden die Jets einen conditional 7th Round Pick nach Miami und erhalten im Gegenzug RB Kalen Ballage. 
Der 4th Round Pick von 2018 konnte sich in Miami nicht durchsetzen und versucht es nun in New Jersey.
Über die Voraussetzungen des conditional Picks ist noch nichts bekannt.

JetUp and Go Jets!

Marvin

25.08.2020

…und wer fängt nun den Ball?

Was schon länger klar ist und eigentlich jedem aufgefallen ist, wird nun noch deutlicher: wir haben ein Problem auf der WR Position! Es liegt nicht an den Leistungen im Camp, denn da hört man immer wieder tolle Momentaufnahmen unserer Passempfänger (zugegebenermaßen ist das allerdings nicht immer ein echtes Indiz für zukünftigen Erfolg). Es liegt an den Verletzungen und der fehlenden Erfahrung. Zur Zeit ist Breshad Perriman verletzt, jedoch wird er am Wochenende wieder trainieren können. Das nächste Problem ist Rookie Denzel Mims, der schon seit frühem Beginn des Camps mit einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung ausfällt. Und so heißt das Starting Trio derzeit Jeff Smith, Chris Hogan und Jamison Crowder… Versetzt euch mal in die Lage eines Defensive Coordinator. Euer nächster Gegner sind die Jets. Würdet ihr bei dem Depth Chart noch schnell vor dem Spiel für einen Elite CB traden? 
Tja, so ist die Lage derzeit. Auch wenn die Tight Ends – insbesondere Chris Herndon – stark aufspielen, ist die Lage mehr als besorgniserregend. Ob es  noch einen Move geben wird? Gerüchte existieren nicht, aber das hat Joe Douglas ja gut im Griff. Falls nichts mehr auf der Position getan wird, dann muss man sich leider mehr Sorgen um die Passing Offense machen als ohnehin schon…

Drehtür

Safety Anthony Cioffi muss schon wieder gehen. Der arme Tropf wurde am 13.02. diesen Jahres unter Vertrag genommen und am 15.08. entlassen. Dann wurde er vor drei Tagen wieder unter Vertrag genommen, nur um heute SCHON WIEDER entlassen zu werden. Es ist ein brutales und herzloses Business… Bis morgen, Anthony! Vielleicht mietest du dir ja einen Self-Storage Container am Trainingsgelände, damit du nicht ständig alles so weit rein- und rausschleppen musst.
 

Ein neuer Runningback

Für den freien Spot im Roster wurde ein Rookie Runningback verpflichtet. Sein Name ist Pete Guerrioro und er spielte im College für die Monmouth Hawks (FCS). Von dort aus kann man beinahe mit dem Paddelboot nach Long Island fahren. Er kommt auch aus Jersey und ist somit ein Hometown Kid. Seine Zahlen im College waren beeindruckend, denn letzte Saison waren es satte 1995 Rushing Yards für 18 Touchdowns. Dazu war er noch im Leichtathletik-Team aktiv. Guerrioro hat beeindruckenden Speed. Jedoch sollte man nicht frühzeitig glauben, dass mit ihm der vergrabene Schatz gefunden wurde: die FCS ist die „zweite Liga“ des College Football und es passiert eher selten, dass sich Spieler aus diesen Sphären dauerhaft in der NFL etablieren. 
Aber wie sagt man so schön? Sag niemals nie. Ein gewisser Wayne Chrebet kam 1995 auch aus der FCS und keiner hat geglaubt, dass er es schaffen könnte (Seine Story interessiert euch? Hier erfahrt ihr sie: Wayne Chrebet – local hero).
Willkommen an Bord, Pete!
 

Trainingseindrücke

Ich fasse mich hier kurz. Denn wie schon in den letzten Jahren hat Dennis Waszak, Beat Writer für AP Sports, wieder seine Emoji-Scorecards für das Training Camp aufgenommen. Es geht eigentlich nicht besser und sympathischer, sich einen schnellen Überblick über den Trainingstag zu verschaffen. Jeder dieser Tweets ist ein Meisterwerk für sich. Genug der Worte. Seht selbst:

Basti

24.08.2020

Let’s get ready to rumble

Im Training ging es mächtig zur Sache. Neben dem üblichen Trashtalk und Schubsereien gab es Samstag aber so richtig auf die Zwölf. Im Zentrum des Ganzen stand LG Alex Lewis, der zunächst ein paar Nettigkeiten mit LB Neville Hewitt austauschte. Einen Snap später war es dann Jordan Jenkins, der mit Lewis aneinanderrasselte und dann ging es los. Keine Schubsereien, sondern eine handfeste Schlägerei entwickelte sich. RG Greg Van Roten kam Lewis zur Hilfe und man musste ihn von Jenkins trennen. Rudelbildung, einige Sekunden Unruhe und dann hatte es sich auch schon. Einer der großen Schlichter der Szenerie war Le’Veon Bell, der die Gemüter beruhigen konnte.
Viel darüber reden wollte man im Anschluss nicht. Avery Williamson hatte nach dem Training vor der Presse noch reichlich Humor und sagte, dass sein Linebackerkollege Jenkins „beeindruckende Jiujitsumoves“ auf den Rasen zauberte. Er selbst wäre nicht in den Pulk reingelaufen, weil er „dafür einfach zu müde war“.
HC Adam Gase wollte überhaupt nicht auf die Szenen eingehen. Er sagte, dass es in einem Camp durchaus vorkommen kann und darin kein besonderes Problem sah, das weiterhin thematisiert werden muss.

Corona! …oder auch wieder nicht

Große Unruhe am Samstagabend. Kurz vor einem Walkthrough schlugen alle Alarmglocken an und das Training wurde abgebrochen. Ganze zehn positive Coronatests bei den Jets ploppten im Testzentrum in New Jersey auf (das auch für alle anderen NFL Teams verantwortlich ist). In der gesamten NFL waren es sogar satte 77. Die Panik schlug Wellen und der Sonntag hätte das vorläufige Ende einiger Camps bedeuten können. Doch wenig später dann Entwarnung: die Tests – alle 77 aufgeteilt auf elf Teams – waren fälschlicherweise positiv. Die kurzzeitig in Quarantäne befindlichen Spieler und Staffmember durften wieder aus dem Hausarrest und das Training am Sonntag konnte wieder aufgenommen werden.
Meiner Einschätzung nach dürfte da jetzt ein Labor ziemlich in Erklärungsnot kommen, wie das passieren konnte…

Lazarettreport

Der verletzte LB Patrick Onwuasor, der von einigen nach dem Opt-Out C.J. Mosleys als Starter gesehen wird und im Camp bislang beeindruckte, ist nicht ernsthaft verletzt. Er fiel mit einer Knieverletzung aus und eine Untersuchung in der Röhre ergab, dass keine Bänder betroffen sind. Seine Ausfallzeit dürfte somit im überschaubaren Rahmen liegen.
WR Breshad Perrimans Knie ist ebenfalls in Ordnung. Es wird erwartet, dass er heute wieder trainieren kann. Etwas mehr Sorgen kann man sich bei den Verletzten WR Denzel Mims (Oberschenkel), CB Pierre Desir (Oberschenkel), Jabari Zuniga (Quadrizeps) und CB Brian Poole (extreme körperliche Reaktion auf Dehydration) machen. Diese haben schon einige Fehltage und insbesondere bei den Rookies Zuniga und Mims sind Abwesenheitstage in einem Camp ohne Preseason nicht irrelevant.
Wollen wir hoffen, dass sie bald wieder gesund sind.

Basti

20.08.2020

Von Grün zu Grün

Könnte Jets-General-Manager Joe Douglas den nächsten Trumpf im Ärmel haben? In den frühen Nachtstunden des 19.08.2020 deutscher Zeit begannen sich Berichte zu häufen, nachdem die Saga um Star-Edge-Rusher Yannick Ngakoue womöglich bald ihr Ende findet- und zwar in einem Trade. Laut Michael Lombardi stehen die Jaguars unmittelbar vor einer Entscheidung und haben mindestens ein lukratives Angebot für Ngakoue auf dem Tisch liegen. Dieser war von Jacksonville zu Begin der Offseason mit dem Franchise-Tag belegt worden.

Noch interessanter wurde es kurz darauf: Lombardi vermeldete, dass die Jets Favoriten seien, was einen Trade für den Sack-Spezialisten aus Florida angeht. Dieser hatte in bislang 4 NFL-Saisons 37,5 Sacks sammeln können- enorme Zahlen, die ihm unter anderem einen Pro Bowl 2017 einbrachten.

Also heißt es: Ohren spitzen und Twitter refreshen! Manish Mehta, Jets-Beat-Writer für die NY Post, postete zwar kurz darauf, dass die Jets nicht interessiert seien an Ngakoue, aber wer Mehta als seriöser als Lombardi ansieht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

 

Next Man Up

Die Jets haben gestern einige Spieler für Tryouts im Training-Camp zu Gast gehabt. WR Donte Moncrief, 27, der letzte Saison 8 Spiele für Indianapolis und Pittsburgh spielte, dürfte eine interessante Option für die Jets darstellen, die durch die Verletzungen von Vyncint Smith und Denzel Mims derzeit dünn auf WR aufgestellt sind.
Der Positionskollege vin Moncrief, DeAndre Thompkins, einigen als Name eventuell noch aus der XFL geläufig, wurde ebenfalls in Florham Park vorstellig. Er dürfte allerdings vom Skillset das Nachsehen gegenüber Moncrief haben.

Dieser wäre nach Chris Hogan die zweite Veteran-Verpflichtung diese Woche auf der WR-Position. Interessanterweise war auch QB Lyle Lauletta anwesend. Bahnt sich da etwa ein Roster-Shake-up auf der QB Position hinter Darnold an?

Jon

19.08.2020

Roster Move

Heute wurde der neu verpflichtete Veteran WR Chris Hogan offiziell unter Vertrag genommen. Über die finanziellen Details ist allerdings (noch) nichts bekannt. Der Vertrag dürfte sich bei ca. einer Million Dollar einpendeln.
Da der Roster nun über 80 Mann liegt, musste ein Schrank geräumt werden. Der betroffene Schrank ist der von Kenneth Dixon. Der 26-jährige wurde im Dezember 2019 unter Vertrag genommen. Er scheint die Coaches nicht überzeugt zu haben.

Schlechte Nachrichten

WR Vyncint Smith ist in einer mit Fragezeichen versehenen Receivergruppe der Jets einer der Jungs, denen eine Chance auf einen Starterposten nachgesagt wurde. 
Diese Chance wurde nun durch unglückliche Umstände – zumindest zu Beginn der Saison – begraben. Smith hatte sich im Training eine Verletzung des Quadrizeps (Oberschenkel) zugezogen, die nach der Meinung der Ärzte eine OP benötigt. Seine Ausfallzeit beträgt 5 – 8 Wochen.

Trainingseindrücke

Es gibt einige Dinge, die man aus den für die Medien offenen Trainingseinheiten feststellen kann. Zum einen scheint sich die Chemie zwischen Sam Darnold und Breshad Perriman zu stimmen. Nachdem Sam vor zwei Tagen einen 50 Yard TD Pass auf Perriman warf (in niormalen Teamdrills mit Defense), wurde dies heute eindrucksvoll wiederholt, als wiederum Sam gegen die Starting Defense den Ball auf einer Slant Route zu Perriman warf. Dieser vergenusswurzelte Arthur Maulet und rannte mit dem Ei in die Endzone – satte 70 Yards.
Und für Sam Darnold fand RB Frank Gore, der ja schon einiges gesehen hat, lobende Worte: 

„So wie ich es auch schon unserem Assistant GM (Rex Hogan, Anm. d. Red.) erzählt habe: er erinnert mich sehr an Andrew Luck. […] Er hat einen sehr guten ‚Touch‘ wie Luck in Indy hatte. Ich möchte, dass er genau so weitermacht. Ich kann euch sagen, dass er das Spiel wirklich liebt. Sehr cleverer Junge. Ich bin froh, mit ihm hier zu sein.“

Weitere positiv und mehr als nur einmal erwähnte Namen im Camp waren: TE Chris Herndon, T Mekhi Becton, S Bradley McDougald, RB Le’Veon Bell, LB Blake Cashman, S Ashtyn Davis.

Basti

17.08.2020

Gut Ding will Weile haben

In einer Click-Serie auf ihrer Internetseite hat Bleacher Report eine These zu jedem der 32 Teams der NFL aufgestellt, die sich aus den Beobachtungen des bisherigen Training Camps ableiten lässt. Bei den Jets lag das Augenmerk- wie so oft in letzter Zeit- auf deren gigantischem Rookie Left Tackle: Mekhi Becton. Laut BR sieht man auf dem Übungsfeld bislang vor allem zwei Dinge, wenn es um den diesjährigen 11th overall Pick geht: Zum Einen ein immenses physisches Potential, welches hier und da durchblinkt aber immernoch unglaublich ungeschliffen ist. Zum Anderen aber auch eine unglaubliche Arbeitsethik. Kaum jemand arbeitet so kompromisslos an sich selbst und seinen Schwächen wie Mekhi Becton. Ist dieser aufgrund seiner Physis schon jetzt einer der besten Run-Blocker des Teams, sieht es in der Pass-Protection nämlich leider noch nicht ganz so super aus. Das sollte Jets-Fans aber vorerst (noch) nicht stören – Rookie- Startschwierigkeiten sind in der NFL normal. Da stellt auch der „Mountain of Hudson Bay“ keine Ausnahme dar. Und der Sommer ist noch lang.

Lazarett-Report

Kaum mit der Saisonvorbereitung begonnen, häufen sich für die Jets die Berichte von Verletzungen schon wieder. Insbesondere die Cornerbacks und Wide Receiver hat es dabei ordentlich erwischt: Beim heutigen Training fehlten verletzungsbedingt :
– CB Brian Poole (dehydration)
– CB Pierre Desir (hamstring)
– WR Vyncint Smith (core)
-WR Denzel Mims (hamstring)
– OL Cameron Clark (shoulder)
– DL Jabari Zuniga (Quad)
– DL Bronson Kaufusi (Hamstring)

Außerdem verließ unser leading tackler von letzter Saison, James Burgess, das Training früher, nachdem er sich in einem Drill ohne Kontakt eine Verletzung am unteren Rücken zugezogen hatte.

Während man sich um Brian Poole wohl kaum Sorgen machen muss, scheinen insbesondere die Verletzungen von Mims und Desir den Trainern der Jets Sorgen zu bereiten.

Etwas positives haben wir jedoch noch für euch: Frank Gore fällt wohl immer wieder mit guten Plays auf, seit er von seiner Verletzung zurück ist. Die Coaches der Jets, allen voran Adam Gase, sind begeistert von der work ethic des 36- jährigen, der in seine 16te-NFL-Saison geht.

Training Camp live!

Das diesjährige Training Camp der Jets ist Corona-bedingt leider ins Wasser gefallen. Was für viele deutsche Fans nicht wirklich relevant ist, war jedoch ein herber Schlag für eine große Anzahl von Fans aus dem Big Apple, die jedes Jahr im Sommerregelrechte Pilgertouren unternehmen, um ihre Idole und Stars live und hautnah zu erleben. Dies kann der Club aus Florham Park, NJ leider nicht bieten dieses Jahr, dafür lockte er die Fans jedoch mit einem 30-minütigen Mitschnitt des Trainings, moderiert u. a. von Jets beat writer Eric Allen, welches auf dem Youtube-Kanal des Teams im Livestream gezeigt wurde.
Unter Anderem wurden die Verletzungen der Jets thematisiert, verschiedene Kämpfe um Positionen im Team unter den Spielern und wer denn der größte Underdog im Team ist. Ach, und um Mekhi Becton ging es natürlich ebenfalls.
Schaut es euch doch mal an, wenn ihr Muse und Zeit habt!

 

Jon

16.08.2020

Jets verpflichten WR Chris Hogan

Chris Hogan heißt der neue Mann im WR Room der Jets. Der 32-jährige Passempfänger ist seit 2013 in der Liga und kann auf eine durchschnittliche Karriere zurückblicken. Seine erfolgreichste Saison war 2016 mit New England, als er 38 Pässe für 680 Yards und vier TD’s fing. Seine Performance im Super Bowl LII, als er 128 Yards bei sechs Receptions beisteuerte, gehörte zu seinen besten Leistungen in seiner Karriere. Laut PFF bewegten sich seine Overall Grades für die gesamte Saison zwischen seinem Tiefstwert 54,9 in 2019 (Panthers) und 65,7 in 2016 (Patriots).
Letztes Jahr hatte er mit einer Knieverletzung zu kämpfen und konnte nur acht Pässe für 67 Yards beisteuern. Higan gewann mit den Patriots zwei Super Bowls.

Tom Pelissero, NFL Network, war der erste, der die Nachricht des Signings veröffentlichte.

Roster Move

In der vergangenen Nacht gaben die Jets bekannt, dass es etwas Bewegung im Roster gab. Safety Anthony Cioffi musste seine Sachen packen und muss das Training Camp verlassen.
Verpflichtet wurde dafür Tight End Connor Davis, der in Stony Brook, einem New Yorker College, aktiv war. Den Sprung in die NFL schaffte der 25-jährige nicht. Er konnte jedoch in der AAF (Birmingham Iron) und der XFL (St. Louis Battlehawks) praktische Erfahrung nach der Uni sammeln. Der 2,03 Hüne bringt 115 Kilogramm auf die Waage und erhält bei den Jets die erste Möglichkeit, einen Fuß in die Tür der NFL zu setzen. 

Happy Birthday

CB Quincy Wilson, 2nd Round Pick 2017, feiert heute seinen 24. Geburtstag. Wilson fand seinen Weg im vergangenen Draft zu den Jets, als der 211. Pick nach Indianapolis ging, um ihn nach Florham Park zu holen. Dieser Pick war der, den die Jets für LB Darron Lee von den Chiefs erhalten haben.
Alles Gute zum Geburtstag, Quincy!

Basti

15.08.2020

Ahmad Gooden cut

Na super… Die Saison hat noch nicht einmal angefangen und schon kann man sie wieder an den Nagel hängen. Erst wird Jamal Adams getradet, dann gibt CJ Mosley die Saison auf und nun das…. Wie vom offiziellen Account der Jets zuerst berichtet, muss LB Ahmad Gooden seine Sachen packen. Wie soll es nun bloß weitergehen? Wer soll den Gegner nun überhaupt noch stoppen? Okay… Ich lasse es mit dem Sarkasmus. War sehr warm heute….

Lazarettreport

Die Belastung steigt und das Training nimmt langsam Fahrt auf. Und die Jets haben bereits vier Spieler auf der Verletztenliste. Wenn man sieht, was für Verletzungen es sind – sie sind alle nicht dramatisch, um es vorweg zu nehmen – ist das absolut typisch für den Beginn einer intensiven Vorbereitung. Die Muskeln sind nicht ganz an die Belastung gewohnt und so gibt es Zerrungen, Krämpfe und sonstige Wehwehchen. Jeder, der mal aktiv (Mannschafts)sport getrieben hat, weiß, wovon ich rede. Lange Rede, kurzer Sinn. Hier die Verletzten:

-WR Denzel Mims (Oberschenkel)
-RB Frank Gore (Oberschenkel)
-CB Pierre Desir (Oberschenkel)
-DL Bronson Kaufusi (Oberschenkel)
-LB Jabari Zuniga (Quadrizeps)

Basti

14.08.2020

Laaaaaaangweilig

Na, wie fandet ihr das Preseason Spiel gegen die Giants gestern? Dank eines miesen Penners namens Corona fand dies ja leider nicht statt. Es wäre aber gestern gewesen. Nun ja… Stattdessen ist das Trainings Camp voll im Gange und es gab eine PK, auf der unter Anderem DC Gregg Williams zu Wort kam. Neben Standardaussagen wollten die anwesenden Reporter natürlich insbesondere Meinungen zu Jamal Adams hören und Williams hielt damit nicht hinter dem Berg.

„Jamal ist ein hervorragender, junger Mann und ich habe die Zeit mit ihm wirklich genossen. Ich wünsche ihm nur das Beste und das habe ich ihm auch mit auf den Weg gegeben. Allerdings mache ich das Ganze hier schon sehr lange und habe schon viele dieser Szenarios erlebt. Jetzt liegt der Fokus und sämtliche Energie allein hier [beim Team].“

Jedoch wurde noch eine weitere Frage zu Jamal Adams Einsatzgebiet auf dem Platz in New York und nun Seattle gestellt. Hierzu gab Gregg Williams eine äußerts interessante Antwort:

„Jamal könnte [in Seattle] durchaus langweilig werden, denn sie setzen keine für Safeties typischen Dinge ein oder sonstige Komplexitäten, um dem Gegner nicht zu zeigen, was sie machen werden, so wie wir es tun.“

Williams sprach hiermit sein System an, dass er an das Skillset seiner Spieler anpasst. In Seattle wird fast durchgehend aus einem Cover 3 Scheme gespielt und es werden nicht so häufig vor dem Snap Formationen geändert, um den Gegner in Fallen laufen zu lassen.

Pete Carroll, der zugegebenermaßen mit diesem System in der Vergangenheit durchaus erfolgreich war und mit diesem Scheme die Safeties Earl Thomas und Kam Chancellor zu All-Pros machte, konnte das nicht auf sich sitzen lassen und sagte in einer PK darauf angesprochen:

„Wir machen hingegen nicht so viele Fehler wie er es tut.“

Ihr seht schon – der Trashtalk ist bereits aktiv und es geht steil in Richtung Saison. Am 13.12., Week 14, haben die beiden die Möglichkeit, ihr Wortgefecht auf dem Platz austragen zu lassen, wenn die Jets in Seattle antreten werden.

Fucking Losing

In der selben PK kam auch Jordan Jenkins zu Wort. Er machte deutlich, dass er kein Interesse daran hat, auf die möglichen „Tanking“ Diskussionen oder auf Fragen nach einem eventuellen Rebuild. Seine Worte waren so deutlich, dass das Land, in dem man Angst vor Brüsten und bösen Worten hat, während man ein Sturmgewehr in der Straßenbahn neben sich liegen hat, in Aufruhr geriet. Er sagte nämlich „fucking“. Da wir eine deutsche Website sind hier die volle Äußerung:

„Als ich hierher kam, hatten die Jets nicht wirklich eine erfolgreiche Geschichte.Und es ist wirklich zum Kotzen, dass wir das in den letzten vier Jahren nicht hinbekommen haben. Aber mit meinem neuen Vertrag kommt nun ein fünftes Jahr für mich. Ich habe keine Lust mehr auf dieses verdammte Verlieren („tired of fucking losing“). Lasst uns nun also unseren Scheiß beisammen kriegen und den Ball endlich ins Rollen bekommen.

Jenkins, 3rd Round Pick 2016, unterschrieb in der Offseason einen neuen Einjahresvertrag für 3,75 Millionen Dollar und ist der „most proven“ Edgerusher der Jets. In der vergangenen Saison erzielte er in 14 Spielen 32 Tackles, acht Sacks, drei abgewehrte Pässe und zwei forced Fumbles.

Er will sich 2020 für einen Langzeitvertrag empfehlen.

Happy Birthday

Gleich zwei Jets haben heute Geburtstag. Zum einen wird Rookie Edgerusher Jabari Zuniga zarte 23 Jahre alt.

Und gleichzeitig feiert NY Jets Ring of Honor Mitglied Wayne Chrebet seinen  47. Geburtstag. Wer ihn nie hat spielen sehen dürfen oder einfach nochmal seine Story Revue passieren möchte, kann dies gerne in unserer Rubrik „Titans of New York“ tun, denn wir haben unserer Green Lantern (aka Mr. Third Down, aka Mr. Reliable) einen Artikel gewidmet: Wayne Chrebet – Local Hero

Basti

12.08.2020

Adam Gase selbstkritisch

 

In einer heutigen Pressekonferenz äußerte sich Adam Gase zur Offense und zu Runningback Le’Veon Bell. Er zeigte sich dabei überraschend selbstkritisch – eine Sache, die bislang eher nicht zu seinen Stärken gehörte. Gase äußerte das Ziel, in diesem Jahr 65-70 offensive Snaps pro Spiel erreichen zu wollen. Letztes Jahr waren es nur knapp 60 im Schnitt und damit Platz 28 in der Liga. Sein Ziel liegt in den Top 10. 
Außerdem äußerte Gase, dass er Le’Veon Bell besser einsetzen möchte. Er bescheinigte sich selbst, zu Beginn der Saison einen „bad job“ gemacht zu haben, indem er Bell nicht vielseitig genug eingesetzt hat. Dies steht für unseren HC jetzt im Fokus, denn er möchte „sich darauf fokussieren, [Bell] den Ball in die Hände zu geben und verschiedenste Dinge machen lassen.“ Hier seine gesamte Äußerung im O-Ton:

One Jets Drive

Die zweite Folge des diesjährigen „One Jets Drive“ ist online. Diesmal geht es fast ausschließlich um Sam Darnold.

Wer es noch nicht mitbekommen hat: One Jets Drive ist das „Hard Knocks“ der New York Jets und wird von der Franchise selbst produziert. Hier seht ihr die zweite Folge und im Youtube Channel der Jets findet ihr auch alle vorherigen Ausgaben.

10.08.2020

Joe Flacco wohl frühzeitig einsatzbereit

 

Der in der vergangenen Offseason verpflichtete QB Joe Flacco wird nach einem Bericht von Ian Rapoport (NFL Network) wohl nur ein bis zwei Spiele der Regular Season verpassen.

Flacco, Super Bowl MVP 2013 mit den Baltimore Ravens, verbrachte die letzte Saison in Denver, wo er sich nach einer suboptimal laufenden Saison zu allem Überfluss noch am Nacken verletzte und operiert werden musste.
GM Joe Douglas, der maßgeblich als Scout in Baltimore für den Draft von Flacco mitverantwortlich war, sicherte sich dennoch seine Dienste für schmale 1,5 Millionen Dollar und ein Jahr. Die Genesung wurde so prognostiziert, wie sie jetzt eingetroffen ist und Flacco wird dann als Backup hinter Sam Darnold nicht nur für den Worst Case zur Verfügung stehen, sondern auch seinen breiten Erfahrungsschatz aus zwölf Jahren NFL weitergeben können.

Die letzten Trikotnummern stehen fest

Bislang waren noch fünf Spieler ohne feste Rückennummer. Dies hat sich nun geändert und wer nur auf den Moment gewartet hat, sich ein Jersey von Javelin Guidry zu kaufen, kann dies jetzt endlich tun. 

07.08.2020

„Opt Out“ auch von WR Josh Doctson

 

Die Deadline für die sogenannten „Opt Outs“ – sprich: den Verzicht auf die NFL Saison 2020 aufgrund von Bedenken bezüglich des Coronavirus – lief gestern abend um 22.00 Uhr MEZ aus. Und ein weiterer Jet entschied sich dafür, diese Option in Anspruch zu nehmen: WR Josh Doctson.

Der First Round Pick der Redskins von 2016 gilt als waschechter „Draft Bust“. Neben Verletzungsproblemen waren seine Leistungen in Washington deutlich unter Erwartungsgrenze. Seine beste Saison war bislang 2017, als er 35 Pässe für 502 Yards und sechs TD’s fing. Das Football Team aus Washington verzichtete auf die Fifth-Year Option und entließ Doctson bereits vor dem vierten Vertragsjahr. Die Vikings sicherten sich seine Dienste für 2019, jedoch startete er erneut auf IR. Nachdem er gesund wurde und ein Spiel spielte, setzte auch Minnesota ihn keine zwei Wochen später vor die Tür.
Die Jets gaben ihm die dritte Chance und er sollte um den vierten Platz im WR Depth Chart kämpfen. Diese Chance hat er nun leider auch nicht, da er das Jahr mit einer „Opt-Out“ Entscheidung aussetzt.

05.08.2020

CJ Mosley erklärt „Opt Out“ Entscheidung

Gestern äußerte sich CJ Mosley in einem Facebook Live Interview mit dem „Wounded Warrior Project“ erstmals offiziell zu seiner Entscheidung, die Saison bedingt durch die weltweite Pandemie auszusetzen. Hier seine übersetzte Äußerung, wie sie von Manish Mehta (NY Daily News) berichtet wurde:

„Das war wahrscheinlich die wohl größte Football-Entscheidung, die ich in einer langen Zeit getroffen habe. DIe wohl größte seit meiner Entscheidung, auf welches College ich gehen werde (Alabama – Anm. d. Red.).
Aufgrund von Covid-19 ist meine Familie mit meinem Sohn die wichtigste Unterstützung. Ich möchte das einfach nicht riskieren. Aber im Gesamtbild – für mich persönlich – wollte ich einfach sicher gehen, dass ich mental und physisch das beste aus mir herausholen kann und der Leader sein kann, der ich sein will.
Ich bin nun das ganze Jahr raus, also werde ich Zeit haben, mental und physisch wieder aufzubauen, mich wieder in die Spur zu bringen und auf gewisse Art das Feuer wieder zu entfachen.“

Jets News

Wie soeben von Manish Mehta berichtet wurde, haben die Jets Inside Linebacker James Burgess auf die Reserve/Covid19 Liste gesetzt. Ob er tatsächlich an Covid-19 erkrankt ist, ist derzeit nicht bekannt. Man wird auf diese spezielle Liste gesetzt, wenn es nur den Anfangsverdacht einer Coronainfektion gibt. Also ist es neben der eigentlichen Erkrankung auch möglich, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handelt, wenn Burgess Kontakt über verschiedene Wege zu einem positiv auf Corona getesteten Menschen hatte.
Wir werden berichten, wenn es hierzu Neuigkeiten gibt.

03.08.2020

Quincy Enunwa entlassen (und weitere Bewegung im Roster)

Die Jets verkündeten soeben offiziell, dass WR Quincy Enunwa entlassen wurde. Der 2014er 6th Round Pick hätte dieses Jahr aufgrund seiner Nackenverletzung nicht spielen können und sechs Millionen Dollar verdient. Dieses Geld ist garantiert und es wird durch seine Entlassung kein Cap Space kreiert.  Nach Brian Winters ist mit Quincy Enunwa nun auch der letzte Draftpick von John Idzik kein Jet mehr.
Mit Enunwa verlieren die Jets einen Spieler, der sein Potenzial aufgrund von Verletzungen leider nie endgültig unter Beweis stellen konte. 2016 war sein bestes Jahr, als er 58 Pässe für 857 Yards und vier Touchdowns fing. Von 2017 bis 2020 fand sich sein Name dann aufgrund einer Nackenverletzung, die nie ausheilte, regelmäßig auf Injured Reserve.

Neben Enunwa wurden heute noch OL Ben Braden, RB Trenton Cannon und LB Wyatt Ray entlassen. Damit ist der Kader bei der von der NFL vorgeschriebenen Zahl von 80 Mann gekürzt.

Brian Winters entlassen

In der vergangenen Nacht wurde Guard Brian Winters entlassen. Zuerst berichtete dies Adam Schefter (ESPN) via Twitter.
Nach dem Resigning von Alex Lewis und der Neuverpflichtung von Greg Van Roten wurde dieser Schritt häufig thematisiert, aber dennoch kommt er überraschend.
Winters war der Spieler im Kader, der am längsten ein Jet war. Er wurde 2013 in der dritten Runde gedraftet und war fast durchgehend Starter als Right Guard. Verletzungen machten es jedoch häufig notwendig, dass er ersetzt werden musste. Seine Leistungen waren durchweg solide und konstant, jedoch niemals herausragend. Seine beste Saison war 2016, als er mit 70,5 den besten Wert bei Pro Football Focus erzielen konnte. In den letzten drei Jahren war er mit Gesamtgrades von 56,6 (’17), 65,9 (’18) und 62,4 (’19) im unteren Durchschnitt. Nun wird es den „Camp Battle“ zwischen ihm und Greg Van Roten nicht geben und die Starting Offensive Line sollte sich bis auf den Right Tackle klar herauskristallisieren.

Cap Space Update

Das Opt Out von CJ Mosley und der Cut von Brian Winters sind noch nicht offiziell aus den Büchern ausgetragen. Jedoch befreit das Opt Out 7,35 Millionen Dollar und der Cut von Winters nochmal 7,28 Millionen Dollar. 

Dies bedeutet, dass die Jets nach diesen Schritten nunmehr über 34,4 Millionen an freiem Cap Space verfügen werden.

02.08.2020

CJ Mosley opt out

Inside Linebacker CJ Mosley hat sich dafür entschieden, die sogenannte „opt out“ in Anspruch zu nehmen und die Saison 2020 aufrund der Coronapandemie auszusetzen. Dies berichtete gestern zuerst Rich Cimini, ESPN. Er ist der wohl höchst dekorierte Spieler bislang, der diese Option in Anspruch nimmt. 
Mosley hätte in diesem Jahr 17,5 Millionen Dollar verdient. Da ihm sein Rosterbonus von zehn Millionen Dollar bereits im März ausgezahlt wurde, zählt dieser Betrag auch gegen das Salary Cap. Durch sein „opt out“ werden die zusätzlichen 7,5 Millionen an Salary Cap frei.
Mosley unterzeichnete in der vergangenen Saison einen Vertrag bis 2023 über 85 Millionen Dollar. DIeser Vertrag verschiebt sich nun um ein Jahr zurück und gilt bis 2024.
Durch Mosleys Rückzug entsteht eine Lücke neben Avery Williamson, die nun vermutlich zwischen Patrick Onwuasor, Neville Hewitt, Blake Cashman und James Burgess ausgespielt wird.
 
-Basti

31.07.2020

Physically Unable to Perform

Die Jets haben offizielle bekannt gegeben, dass drei Spieler das Training Camp auf der sogenannten „PUP List“ beginnen. Alle drei stehen auf der Active/Pup Liste, was bedeutet, dass sie jederzeit aktiv ins Training einsteigen können, wenn sie von der medizinischen Abteilung als gesund deklariert werden.
Es handelt sich um QB Joe Flacco, der noch mit einer Nackenverletzung der vergangenen Saison zu kämpfen hat, TE Ryan Griffin, Knöchelverletzung, sowie ILB Avery Williamson, der nur der Form halber auf der Liste positioniert wird. Williamson wird, wie bereits berichtet, frühzeitig trainieren können.

Entlassung

Defensive Lineman Domenique Davis ist der erste entlassene Spieler des Camps. Der Undrafted Free Agent bestand die medizinische Untersuchung nicht und musste frühzeitig seine Sachen packen. Der kurze Auftritt bei den Jets brachte ihm nur magere 650 Dollar ein.

-Basti

29.07.2020

Avery Williamson wieder gesund

Die Woche ging mit guten Nachrichten für die Jets los, in dem Avery Williamson unser Starting Linebacker von vor 2 Jahren das Signal bekommen hat, vollständig von seinem erlittenen Kreuzbandriss genesen zu sein. Viele Experten glauben, dass er bei völliger Gesundheit noch ein Trade Kandidat werden könnte, da die Jets bei einem Cut 6.5 Millionen an Gehalt sparen würden, und die Linebacker Position eine der wenigen tiefer besetzten Position im Team ist und man dessen Weggang gut auffangen könnte. Wir werden es weiter beobachten und wünschen Avery erstmal weiterhin viel Erfolg beim Reha Prozess.

 

Aussagen von Gase und Douglas zu Jamal Adams

Sowohl General Manager Joe Douglas, als auch Head Coach Adam Gase haben sich gestern zu den Aussagen von Jamal Adams geäußert. Adam Gase wünschte Jamal Adams alles Gute beim neuen Team und fühlte sich glücklich ihn 1 Jahr als Coach begleitet haben zu dürfen. Am Ende sei der Trade eine Win-Win Situation für beide Seiten. „Außerdem wollen wir Spieler hier haben, die dabei sein wollen, und er(Adams) wollte es nicht mehr“. Deswegen wurde die Entscheidung getroffen sich zu trennen. „Es ist ein Team Sport“, sagte Gase, und machte deutlich, dass es nicht um den einzelnen Spieler geht, sondern das Team immer an 1. Stelle steht. Weiter wollte Adam Gase die Aussagen nicht kommentieren. Ähnlich äußerte sich auch Joe Douglas zu dem Trade. Er widersprach Adams sogar deutlich in dem Punkt, dass er ihm oder seinem Agenten nie einen neuen Vertrag versprochen habe und auch nie unehrlich oder zweideutige Aussagen getroffen hat. Er hat immer betont, dass er Adams gerne für immer als Jet sehen würde, aber es seine Aufgabe sei, sich Anrufe anzuhören und wenn ein Angebot zu gut wäre, man darüber nachdenken muss. Das war bei den Seahawks jetzt der Fall und deshalb hat Douglas die Entscheidung, im besten Interesse, für das Team getroffen, Jamal Adams zu traden.
 

1.Opt-Out Spieler bei den Jets

Nach einigen bekannteren Absagen durch die Nutzung der Opt-Out Klausel in den letzten Tagen (Dont‘a Hightower, Marquise Goodwin, Devin Funchess oder Patrick Chung), gab es gestern dann auch den ersten Jets Spieler, der sich zu dem Schritt entschieden hat. Es ist Backup Offensive Tackle Leo Koloamatangi. Gründe für diese Entscheidung sind bis jetzt nicht bekannt. Diese Möglichkeit der Klausel wurde zwischen der NFL und der NFLPA(Spielergewerkschaft) mündlich vereinbart. Dadurch bekommt er diese Saison 150.000$ als Vorschuss gezahlt. Die Summe wird ihm dann aber nächstes Jahr von seinem 2021 Gehalt abgezogen. Sollte er gecuttet werden, müsste er die Summe trotzdem zurückzahlen. Für die Jets ist der Verlust zu verschmerzen. Er war letzte Saison bei paar Spielen im aktiven Kader, hat aber keinen Snap für unsere Jets gespielt und wäre auch dieses Jahr, nachdem aufrüsten in der O-Line, einer der Wackelkandidaten gewesen. Wir behalten die Entwicklung natürlich im Auge, ob sich noch weitere Jets Spieler zu diesem Schritt entscheiden.

Stand heute haben die Spieler bis zum 5. August Zeit, die Klausel in Anspruch zu nehmen. Vielleicht sogar ein bisschen länger. Das hängt davon ab, wann die Einigung über die Klausel von beiden Seiten(NFL und NFLPA) unterschrieben wird. Ab da wären es dann noch 7 Tage. Derzeit ist es nur einemündliche Einigung, die natürlich noch einer schriftlichen Fixierung bedarf.
 

Neuer Safety McDougald schon am Rekrutieren

 
Noch nicht mal offiziell ein Jet, da der obligatorische Medizincheck zu dem Zeitpunkt noch ausstand(Anm. d. Redaktion, McDougald hat den Check bestanden), hat er schon mit Free Agent Outside Linebacker Jadeveon Clowney gesprochen, um ihn von einem Signing bei den Jets zu überzeugen. Clowney ist derzeit noch ohne Verein und forderte am Start der Free Agency einen Vertrag von mindestens 18-20 Millionen pro Jahr. Bisher war kein Team bereit diese Forderungen zu erfüllen. Die Jets könnten einen Linebacker seiner Klasse sehr gut gebrauchen, aber es sieht nicht danach aus, dass Joe Douglas dieses Jahr gewillt ist, diese Summe in einen Spieler zu investieren. Deswegen macht euch nicht zu große Hoffnungen darauf, dass Clowney in absehbarer Zeit nicht nur auf Fotomontagen ein Jets Trikot trägt.
-Marvin

26.07.2020

Jamal Adams traded to Seahawks

Die Jets haben laut Adam Schefter (ESPN) All-Pro Safety Jamal Adams plus einen 4th Round Pick 2022 zu den Seattle Seahawks geschickt.

Ein echter Blockbuster Trade ist es geworden, denn der Gegenwert ist mehr ist beachtlich.

Im Gegenzug erhalten die Jets Folgendes:

Safety Bradley McDougald
2021 1st Round Pick
2021 3rd Round Pick
2022 1st Round Pick

Details und Hintergründe zum Trade gibt es morgen.

Take Flight
-Basti

24.07.2020

Draftclass 2020 complete

In der Nacht hat 3rd Round Pick Ashtyn Davis seinen Rookievertrag unterschrieben. Er war das letzte Puzzleteil der Draftclass 2020.

Davis‘ Vertrag wird ihm für die nächsten vier Jahre 4.917.399 Millionen Dollar einbringen.
Sein Cap Hit für 2020 beträgt 610.000 Dollar.

Ashtyn Davis war ein Walk-on für die University of California und hat sich seinen Status somit von Grund auf selbst erarbeitet. Er könnte bereits im ersten Jahr in Sets mit drei Safeties und Nickel/Dime Sets, sowie in Special Teams, einiges an Spielzeit erhalten.

Mit Davis sind nun alle Rookies unter Vertrag.

Willkommen an Bord, Draftclass 2020!

-Basti

23.07.2020

Schwere Vorwürfe gegen Woody Johnson

Eigentlich sollte langsam das sportliche Geschehen in den Blickpunkt rücken, da die Trainings-Camps und damit die ungewöhnliche Saison 2020 immer näher rückt. Leider trifft dies nicht auf die New York Jets zu.
Oder besser gesagt auf Owner Woody Johnson. Dieser sieht sich nämlich nun mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Ihm wird vorgeworfen in der Vergangenheit mehrere rassistische und sexistische Äußerungen getätigt zu haben. Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten könnte es ungemütlich für Johnson werden. Dieser wird bereits kritisch von vielen Fans gesehen, und eine solches Verhalten dürfte alles andere als die Wogen glätten, und eher noch aktive Spieler gegen ihn aufbringen. Auch für potentielle Vertragsverlängerungen und Free Agent-Signings nach der Saison würde sich eine Bestätigung fatal auswirken. Jamal Adams indes war der erste Spieler, der sich über Twitter eindeutig gegen Johnson positioniert hat. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe erhärten oder nicht. Johnson selbst, der die Franchise im Jahr 2000 für 635 Millionen Dollar kaufte, bestreitet in einem Statement alle Vorwürfe. Wir dürfen gespannt sein wie diese Geschichte weiter geht.
Bis dahin eine gute Nacht und #JetUp .

-Felix

21.07.2020

Mekhi Becton und Jabari Zuniga unter Vertrag
 
In der Nacht unterschrieben zwei weitere Draftpicks ihre Rookieverträge. 
Zunächst war es Defensive End Jabari Zuniga, der in der dritten Runde an 79. Stelle ausgewählt wurde. Sein Kontrakt bringt ihm für die nächsten vier Jahre 4.726.384 Dollar ein und zählt in diesem Jahr mit 610.000 Dollar gegen das Cap Space. Der ehemalige Florida Gator erzielte in seinen 39 Collegepartien 18,5 Sacks, 116 Tackles, einen erzwungenen und einen eroberten Fumble. 

Kurze Zeit später wurde auch das Signing von First Round Offensive Tackle Mekhi Becton verkündet. Durch den frühen Pick ist sein Vertrag deutlich mehr wert. Er bekommt für die nächsten vier Jahre 18.446.050 Dollar und zählt mit 3.353.827 Dollar gegen das Salary Cap. Da er in der ersten Runde ausgewählt wurde, haben die Jets eine Option für ein fünftes Vertragsjahr 2024 (Fifth Year Option). 

Jetzt fehlt nur noch Safety Ashtyn Davis, um die Draftclass zu vervollständigen.

Empty Seats

Der Governor von New Jersey, Phil Murphy, hat verkündet, dass aufgrund der weltweiten Pandemie und Bedrohung durch den Coronavirus keine Zuschauer in den Stadien von New Jersey zugelassen werden. In das Staatsgebiet fällt auch das MetLife Stadium und somit ist das Offensichtliche nun auch offiziell. Die Jets informierten in einer gemeinsamen Presseerklärung mit den Giants das Ausbleiben von Zuschauern in der Saison 2020. 

Die Metropolregion New York/New Jersey wurde von der Pandemie hart getroffen und es gab über 20.000 Todesfälle. Die Entscheidung ist somit die einzig sinnvolle für den Schutz der Bevölkerung.

Wenn ihr aber dennoch gehofft und eine Reise gebucht habt, wäre jetzt der Zeitpunkt, seine Reiserücktrittsversicherung zu überprüfen.

 
-Basti

20.07.2020

Avery Williamson will angreifen
 
Ein verlorenes Jahr liegt hinter Inside Linebacker Avery Williamson. Er war in einem Preseason Spiel gegen die Falcons der letzte verbliebene Starter auf dem Feld und riss sich kurz vor der Halbzeit das Kreuzband.
Mit der Möglichkeit, 6,5 Millionen Dollar Cap Space zu sparen, wäre ein Cut oder Trade von ihm lukrativ für das Cap Space und mit Patrick Onwuasor, Blake Cashman und Neville Hewitt ist die Depth auf der Position neben All-Pro CJ Mosley vorhanden. Williamson hat somit einen „Chip on his shoulder.“
In einem Interview auf der Team Website sagte er:
 
“Die große Sache für mich war, jeden Tag zur Reha zu gehen und in kleinen Schritten gesünder zu werden. Es ist ein langatmiger, schleichender Prozess. Du bist ziemlich alleine und es ist eine mentale Herausforderung. Diese mentale Toughness ist etwas, dass ich aus dieser Phase positiv mitnehme. Ich möchte auch wieder ein Leader in der Defense sein und Big Plays machen. Dass ist das, was ich in meinem ersten Jahr bei den Jets machen konnte und was ich wieder machen möchte. […]”
 
In 2018 konnte Williams mit 120 Tackles seinen persönlichen Bestwert aufstellen. Hinzu kamen drei Sacks, eine Interception, sechs Pass Breakups und zwei forced Fumbles.
 
 
Covid-19 und Football
 
Am 28. Juli sieht die Liga vor, dass alle Spieler an ihrem Arbeitsplatz erscheinen sollen. Vorher werden bereits die Rookies morgen, am 21.07., und die verletzten Spieler sowie Quarterbacks am 23.07. erscheinen. Hierbei ist natürlich Corona das Thema der Stunde. Social Distancing und Infektionsschutz führen dazu, dass ein reguläres Umziehen im Lockerroom quasi unmöglich ist. Immerhin umfasst ein Roster in der Preseason satte 90 Mann. Um sich deshalb nicht in Schichten aufzuteilen, wurden Container aufgestellt, um die sechs Fuß Abstand einzuhalten.
Zu den Intervallen der Coronatests gibt es noch keine verlässlichen Informationen – auch nicht dazu, wie viele Preseason Spiele nun tatsächlich abgehalten werden. 
HC Adam Gase ist jedenfalls bereist seit letzter Woche im Büro und sein Staff wird ihm morgen folgen. 
 
Punter sind auch Menschen
 
Manish Mehta (NY Daily News) berichtete soeben, dass Braden Mann, 6th Round Pick der Jets, heute seinen Vierjahresvertrag unterschrieben hat. Er wird somit für die folgenden vier Jahre das Ei nach einem erfolglosen dritten Versuch außerhalb der Reichweite eines Fieldgoals zum Gegner schießen. In einer Adam Gase Offense wird er ausreichend Gelegenheiten haben, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
 
Er verdient bis 2023 satte 3,47 Millionen Dollar und zählt in dieser Saison mit 654.000 gegen das Salary Cap.
 
-Basti

19.07.2020

Happy Birthday

Heute feiern gleich zwei Jets ihren Geburtstag. 

CB Blessuan Austin, eine der positiven Überraschungen der Saison 2020, wird 24 Jahre jung. Der Defensive Back kam letztes Jahr als 6th Round Pick zu den Jets und überraschte gleich, als er für die grauenhaften Darryl Roberts und Trumaine Johnson als Starter in die Bresche springen musste. Er könnte sich als Lösung für die Position herausstellen und eines der positiven Hinterlassenschaften von Mike Maccagnan sein.

Gleichzeitig feiert ein Neuzugang seinen Geburtstag. Offensive Lineman George Fant wird 28 Jahre jung. Der in dieser Offseason verpflichtete, ehemalige Seahawk soll aller Voraussicht nach in der Offensive Line die andere Seite von First Round Pick Mekhi Becton einnehmen.

Alles Gute zum Geburtstag nach New York!

-Basti

10.07.2020

La’Mical Perine unterschreibt Vertrag

Die Jets haben gestern nach Informationen von Manish Mehta (NY Daily News) 4th Round Rookie La’Mical Perine offiziell unter Vertrag genommen. 

Der 120. Pick der aktuellen Draftclass ist der vierte Rookie nach WR Denzel Mims, CB Bryce Hall und OT Cameron Clark, der nun offiziell seine Unterschrift unter den Rookievertrag gesetzt hat.

Er steht nun bis nach der Saison 2023 unter Teamkontrolle und kann in dieser Zeit vier Millionen Dollar verdienen. Perine zählt in der aktuellen Saison mit 796.000 Dollar gegen das Salary Cap.

Der Runningback wird sich das Backfield mit Le’Veon Bell und Frank Gore teilen, was für einen Rookie eine sehr lehrreiche Situation sein kann.
Er wird die 22 auf dem Trikot tragen.

Perine spielte im College für die Florida Gators und erreichte in seiner vierjährigen Karriere 2485 Rushing Yards bei 22 Touchdowns. Sein durchschnittlicher Raumgewinn betrug 5.0 Yards.
Außerdem fing er 72 Pässe für weitere 674 Yards und acht Touchdowns.

Willkommen an Bord!

-Basti

26.06.2020

Rookie Nr. 3

Gestern unterschrieb 4th Round Offensive Tackle Cameron Clark als dritter Rookie der Draftklasse 2020 seinen Vertrag.
Der 129. Pick hält auf der University of Charlotte den Rekord für die meisten Spiele der Schule mit 49.
Sein Vertrag geht über vier Jahre und bringt ihm auch knappe vier Millionen Dollar ein. Cameron Clark ist der dritte Rookie, der nach CB Bryce Hall und WR Denzel Mims seinen Vertrag unterzeichnet hat.

Fake News?

Einem Bericht von Manish Mehta (NY Daily News) zufolge liegt der Wille von Jamal Adams, seinen Lockerroom zu räumen, auch zu einem großen Teil an HC Adam Gase, der angeblich “den Lockerroom verloren” und einige Spieler sowie Staffmitglieder gegen sich hat.
Diese Nachricht schlug Wellen und die ohnehin auf Seiten der Fanbase vorhandene, breite Ablehnung von Gase befeuerte diese unbelegte Äußerung Mehtas.
Nun meldete sich erstmalig mit Lineman Alex Lewis ein Spieler zu Wort. Lewis gab über Instagram an, dass das wahre Gift nicht Adam Gase sondern Manish Mehta heißt. Seine Äußerung im Wortlaut und ungefiltert:

“I have mad respect for coach Gase. We have phenomenal personnel in the building, on both offense and defense. We are building a winning culture and mentality from the top down. I believe in this staff, this organization, and most importantly my teammates. I realize everyone has a job to do, our jobs are multifaceted. In the locker room, training room, weight room, meeting room and on the field we are building a winning culture. I felt like all of this needed to be said on the heels of reports lumping all the players in one mindset disparaging the head coach. I am proud to be a New York Jet.”

Mic drop.

Special Teams

Nachdem sich zuletzt DC Gregg Williams an die Presse wandte, war es nun Special Teams Coordinator Brant Boyer, der in drei Jahren nacheinander sein Squad in den Top 5 der NFL ansiedeln konnte.
Er äußerte sich begeistert über die ersten Eindrücke von 6th Round Rookie und Punter Braden Mann. Dieser sei das “komplette Paket”, dass man auf dieser Position braucht.
Zum Kicking Game äußerte er, dass es ein echter Zweikampf zwischen Sam Ficken und Brett Maher wird. Ficken wurde letztes Jahr – nach einem Desaster im Kicking Game zu Beginn der Saison – zum Starter und machte seinen Job auf durchschnittlichem Niveau. Brett Maher war der Starter der Cowboys und wurde nach einer schwachen Leistung (20 von 30 FG’s) im Dezember vor die Tür gesetzt.
Wollen wir mal hoffen, dass es diesmal etwas schneller klappt, einen Starter zu finden. Das Skillset eines Kickers besteht ja nicht unbedingt aus so vielen Facetten, dass man für die Evaluation Monate braucht…

Gerüchteküche

Dieser Teil des Newsblocks müsste aufgrund der Namen eigentlich ganz oben stehen. Tut er aber nicht. Weil es sich einfach unfundiert anhört.
Laut Tony Pauline (Pro Football Network) sollen die Jets angeblich als Gegenwert für Jamal Adams von den Cowboys Tackle La’el Collins fordern. Dieser gehört zu den Top 10 Tackles der Liga.
Mehr Infos dazu kann ich nicht schreiben – da es keine gibt. Es steht hier nur, damit ihr es mal gehört habt.

-Basti